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Yoga für Anfänger: Die besten Tricks, Tipps und Übungen für Einsteiger

Deine tägliche Auszeit vom Alltag

Yoga für Anfänger musst du nicht zwingend im Studio machen, auch dein Zuhause eignet sich.
Yoga für Anfänger musst du nicht zwingend im Studio machen, auch dein Zuhause eignet sich.
© Yayan Sopian via Unsplash

Yoga hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Viele Menschen nutzen Yoga, um entweder mit Elan und Tatkraft in den Tag zu starten oder um nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Ruhe zu kommen. Yoga für Anfänger richtet sich an alle, die die ersten Schritte im Yoga-Bereich machen möchten. Wir zeigen dir in diesem Artikel die besten Übungen für Yoga für Anfänger, die besten Tipps, wie du Yoga lernen kannst und worauf du achten solltest, damit du und dein Körper bestmöglich von den Yoga-Übungen profitieren können.

Yoga Für Anfänger: Was ist Yoga?

Für alle, denen der Begriff „Yoga“ überhaupt noch gar nichts sagt, haben wir hier eine kleine „Yoga für Anfänger“-Begriffserklärung: Unter Yoga versteht man eine Bewegungstechnik, die vor mehreren Tausend Jahren in Indien entstanden ist. Ziel von Yoga ist, Körper und Geist wieder in Einklang miteinander zu bringen.

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Welche Yoga Arten gibt es?

Es gibt nicht die eine Art Yoga zu machen. Genauso vielseitig wie die Menschen, die Yoga betreiben, sind auch die Arten, zwischen denen du wählen kannst. All diese Stile unterscheiden sich dabei in ihrer Intensität oder Art und Weise, wie sie sich auf deinen Körper auswirken. Man unterscheidet dabei unter anderem zwischen:

  • Anusara Yoga:
    Hier steht das Herz und die Frage, wie sich Yoga in den Alltag integrieren lassen kann, im Mittelpunkt der Yoga-Lehre. Dieser Yoga-Stil ist Für Anfänger gut geeignet, da sie den Fokus darauflegt, Yoga mit dem ganzen Körper zu erfahren und kennenzulernen.

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  • Sivananda Yoga:
    Dieser Stil zeichnet sich durch feste Übungsreihen aus, bei denen sich die verschiedenen Übungen die ganze Yoga-Stunde lang wiederholen. Die Schwierigkeit der Übungen variiert hierbei.
  • Ashtanga Yoga:
    Auch dieser Yoga Stil lebt von festen Übungsreihen. Zudem ist das Tempo hier mit am höchsten von allen Yoga-Richtungen. Auch Sprünge können vorkommen. Als Yoga für Anfänger ist diese Stilrichtung eher nicht bekannt.
  • Yin Yoga:
    Hier stehen Entspannung und Kraftaufbau im Fokus. Die Übung werden meist bis zu mehreren Minuten gehalten, was die Tiefenmuskulatur stärken soll.
  • Vinyasa Yoga:
    Viel Bewegung und wenig Pausen – diese Yoga-Richtung eignet sich nur bedingt für Yoga-Anfänger, da die Übungen schnell durchgeführt werden und eine saubere, ordentliche Ausführung Pflicht ist, um sich nicht zu verletzen.

Weitere Yoga-Stile und wie sie ausgeführt werden, sowie die Info, ob der jeweilige Stil zu dir passt, findest du in unserem Video:

Yoga-Arten: Welcher Stil passt zu mir?

Welcher Stil der Beste für einen ist, muss jeder individuell entscheiden. Je nachdem zu welchem Zweck man Yoga betreiben will, eignen sich manche Stile mehr oder weniger.

Wie wirkt sich Yoga auf meinen Körper aus?

Ob Yoga für Fortgeschrittene oder Yoga für Anfänger – Yoga sorgt nicht nur dafür, dass wir runterkommen und uns entspannen können, es gibt noch viele weitere nachgewiesene, positive Auswirkungen auf unseren Körper:

  • Aktuelle Studien belegen, dass sich Yoga positiv auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns auswirkt. 20 Minuten Yoga stärken der Studie nach die Genauigkeit und Geschwindigkeit unserer Denkprozesse im Gehirn.
  • Yoga stärkt deine Muskulatur. Auch wenn es in vielen Fällen nicht so aussieht, aber Yoga kann auch ganz schön anstrengend sein. Das weißt du spätestens, nachdem du Ashtanga Yoga ausprobiert hast.
  • Yoga verbessert dein komplettes Wohlbefinden. Du lernst nicht nur, wie du deinen Körper bewegen musst, in einem guten Yoga-Studio lernst du auch, auf deinen Körper einzugehen und auf ihn zu hören. Und dieser kontinuierliche Stressabbau wirkt sich auf Dauer positiv auf deine Lebensqualität aus. Britische Forscher fanden in einer Studie heraus, dass schon 50 Minuten Yoga in der Woche den Stresspegel, die Traurigkeit und vorhandene Rückenschmerzen deutlich verringerten.
  • Dein Immunsystem wird gestärkt. Wie viele andere Sportarten stärkt auch Yoga dein Immunsystem von innen heraus und hilft so, Krankheiten langfristig vorzubeugen. Dieser Effekt ist sogar wissenschaftlich bewiesen.

Yoga für Anfänger: Welche Übungen eignen sich am besten?

Aller Anfang ist schwer, auch wenn Yoga beim Zusehen aussieht, als sei es kinderleicht und man müsse sich nicht groß anstrengen. Aber gerade bei Yoga für Anfänger gibt es einiges zu beachten. Du solltest gerade am Anfang mit einfachen Übungen beginnen, diese aber so genau wie möglich ausführen. Wenn du die richtige Technik draufhast, kannst du dich auch an komplexere Übungen und Stellungen probieren.

Im unteren Video zeigen wir dir ein 20-minütiges Homeworkout, dass sich wunderbar für Yoga-Anfänger eignet. Viel Spaß beim nachmachen und Yoga lernen.

Yoga für Anfänger: Dein 20 Minuten Homeworkout

Yoga zuhause üben oder im Yoga-Studio?

Wenn du Yoga-Anfänger bist, noch keine Yoga Erfahrungen hast und dich unsicher fühlst, bietet sich der Besuch in einem Yoga-Studio an. Dort wirst du entweder allein oder in einer Gruppe von einem erfahrenen Lehrer Yoga für Anfänger langsam lernen.

Da Yoga immer mehr zum Trendsport unter jungen Menschen avanciert, steigt auch die Zahl an Yoga-Studios und Yoga-Lehrern exponentiell an. Daher gibt es einige Punkte, auf die du bei der Suche nach einem geeigneten Yoga-Studio Wert legen solltest:

  • Verfügt das Lehrpersonal über eine langjährige, qualifizierte Ausbildung und bildet sich eventuell regelmäßig weiter?
  • Gehen sie individuell mit Rücksicht und Ruhe auf die Teilnehmer des Kurses ein?
  • Ist der Unterricht abwechslungsreich, das heißt, wechseln sich Ruhe- und Aktivitätsphasen ab?
  • Erklärt der Yogalehrer alle Übungen genau und verständlich und führt sie anfangs beispielhaft vor?
  • Fühlst du dich insgesamt wohl und aufgehoben in deinem Yogastudio?

Wenn du all diese Fragen mit „Ja“ beantworten kannst – herzlichen Glückwunsch, du hast mit hoher Wahrscheinlichkeit dein passendes Yoga-Studio gefunden.

Solltest du dich nach dem Kurs körperlich trotzdem schlechter fühlen, als vorher, solltest du das Yoga-Studio nicht mehr aufsuchen, beziehungsweise mit einem dort angestellten Yoga-Lehrer über deine Schmerzen reden. In den meisten Fällen wissen sie, woran es liegen könnte. Sollten die Schmerzen allerdings andauern, empfiehlt sich ein Besuch beim Hausarzt.

Doch auch, wenn du von Zuhause die ersten Schritte in deiner Yoga-für-Anfänger-Karriere machst, denke daran: Überfordere deinen Körper am Anfang nicht oder mute ihm zu viel zu, denn das kann schnell nach hinten losgehen. Dein Körper ist an viele der Bewegungsabläufe noch nicht gewöhnt und wenn du zu hastig an die Sache gehst, kann das schnell Verletzungen mit sich bringen. Eine vernünftige Yoga-Matte und viel Zeit sind schon mal ein guter Anfang, um auch zu Hause mit Yoga zu beginnen.

 

 

Quellen:

www.yogaguide.at, Qualifikationen und Kriterien des Yoga-Unterrichts, URL:
https://www.yogaguide.at/wissen/qualifikation-und-kriterien-des-yoga-unterrichts (Abgerufen: 25.11.18)


McAuley, Edward: 
The Acute Effects of Yoga on Executive Function, URL:
http://www.academia.edu/3145421/The_Acute_Effects_of_Yoga_on_Executive_Function (Abgerufen: 25.11.18)

Qu, Su; Olafsrud, Solveig Mjelstad; Meza-Zepeda, Leonardo A.; Saatcioglu, Fahri: Rapid Gene Expression Changes in Peripheral Blood Lymphocytes upon Practice of a Comprehensive Yoga Program, URL:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0061910#s3 (Abgerufen: 25.11.18)


Hartfiel, N.;
Burton, C.; Rycroft-Malone, J.; Clarke, G.; Havenhand, J.; Khalsa, S.B.; Edwards, R.T.: Yoga for reducing perceived stress and back pain at work, URL:

https://academic.oup.com/occmed/article/62/8/606/1441276?keytype=ref&ijkey=0orT1KZh0OwoRNa (Abgerufen: 27.11.18)