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Wünsche – Wegweiser für dein Leben

Anstöße aus dem Inneren

Wünsche die vom Herzen kommen, motivieren uns dazu, stets unser Bestes zu geben.
Wünsche die vom Herzen kommen, motivieren uns dazu, stets unser Bestes zu geben.
© Nine Kopfer via Unsplash

Wünsche begleiten uns unser ganzes Leben. Von dem ersten bewusst gedachten Wunsch beim Auspusten der Kerzen auf der Geburtstagstorte bis hin zu denen, die wir unseren Kindern mitgeben, wenn sie das Haus verlassen. Wie können wir unser Leben durch diese Wünsche bereichern und lohnt es sich wirklich, wunschlos glücklich zu sein?

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Wünsche – oder die Sehnsucht nach einem besonderen Ziel

Ein Wunsch wird definiert als ein Begehren nach einer Fähigkeit, Veränderung oder Sache und wird unterteilt in positive Wünsche, etwa Glückwünsche, und negative Wünsche, etwa Verwünschungen. Kluge Köpfe haben Wünsche in weitere Kategorien unterteilt, etwa realistische und unrealistische, gerechte und ungerechte oder auch bewusste und unbewusste Wünsche. Zudem sind Wünsche in den letzten Jahren stark in den Fokus gerückt, wenn es um das Konzept der Anziehungskraft geht.

Der Wunsch als Wegweiser

Egal, wie du deine Wünsche in die oben vorgestellten Kategorien einsortieren kannst – sie geben dir Auskunft darüber, was dich bewegt und in welche Richtung dein Leben gehen sollte. Gerade, wenn du das Gefühl hast an einem Punkt in deinem Leben festzustecken und nicht wirklich weiterzukommen, kann es sehr hilfreich sein, dich auf deine Wünsche zu besinnen. Die Frage, was man sich in einer Traumwelt von der guten Fee wünschen würde, kann genau jetzt wertvolle Anstöße geben. Auch wenn deine Antwort von Anderen auf den ersten Blick als unrealistischer Wunsch klassifiziert werden würde, kann er doch sinnvoll sein, denn er zeigt dir, welche Aspekte dir wichtig sind.

Du musst diesem Wunsch nicht zu 100 Prozent entsprechen oder ihn eins zu eins umsetzen. Nutze ihn vielmehr als Inspiration, um dein Leben im Rahmen deiner Möglichkeiten zu gestalten und weiterzuentwickeln. Vermutlich wirst du mit 35 keine Primaballerina mehr werden, aber du kannst dir die langersehnten Tanzstunden gönnen, die du als Kind nie bekommen hast. Du wirst nicht für immer Urlaub nehmen können, aber vielleicht nimmst du diesen Wunsch als Anreiz, zu überprüfen, warum du so dringend von deinem Arbeitsplatz weg möchtest und schaust, ob du dort eine Besserung bewirken kannst.

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Wünsche als Verstärker

Gute Wünsche können zudem als wunderbarer Verstärker fungieren. Wenn du dir etwas von ganzem Herzen wünschst, bist du vermutlich stärker gewillt, für diese Sache am Ball zu bleiben und einiges dafür zu tun, um deinen Wunsch wahr werden zu lassen. Weil du dich mit deinem Wunsch beschäftigst, ihn dir ausmalst und du dir auch dessen Erfüllung vorstellen kannst, konkretisierst du ein Ziel, auf dass du hinarbeiten kannst. Du richtest dich positiv aus und wirst aktiv. Dieser motivierende Aspekt ist gerade dann hilfreich, wenn du im Moment eigentlich eher hoffnungslos und müde bist und einfach keine Lust mehr hast.

Auch positive Wünsche die du Anderen entgegenbringst, können sich positiv auf dich auswirken. Du räumst dem Guten in deinem Leben bewusst Raum ein und teilst es mit deinem Umfeld.

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Wunschlos glücklich – oder doch lieber wunschvoll glücklich?

Es ist umstritten, ob es dem Menschen wirklich gut geht, sobald er sich als wunschlos glücklich bezeichnen kann. Es ist durchaus ein schönes und auch prickelndes Gefühl, einen Wunsch zu verspüren, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, einen motiviert und voll mit ahnender Vorfreude zurücklässt. Positive Wünsche heben die Laune, holen einen kurz aus dem alltäglichen Trott und verleihen der Realität die nötige Portion Zauber, die wir brauchen, um wieder einen Blick für das Schöne im Leben zu bekommen.

Kleine Übung zum Glücklichsein: Wünsche für mich und Andere

Diese kleine Übung lässt dich die Magie und Kraft der Wünsche ganz wunderbar spüren – daher eignet sie sich besonders für einen Tag, an dem du einen Extraportion Freude vertragen könntest:

Nimm dir einen Stift einen Bogen Papier und zwei leere, saubere Einmachgläser. Nun gehst du zunächst auf die Suche nach den ganz persönlichen Wünschen für dein Leben. Schließe die Augen, höre und fühle in aller Ruhe in dich hinein und erzähle der Wunschfee vor deinem inneren Auge, welche Wünsche du in dir trägst. Schneide deinen Papierbogen in kleine Vierecke und schreibe deine Wünsche auf die kleinen Papiere. Falte die Wunschzettel, lege sie in das erste Einmachglas und schraube es zu. Jetzt kannst du es beschriften und nach deinen Wünschen dekorieren – es ist dein ganz persönliches Wunschglas und wann immer dir danach ist, du eine kleine Motivationsspritze brauchst oder drohst, den roten Faden in deinem Leben zu verlieren, schaust du in das Glas hinein. Und wenn es dir gelingt, einen deiner Wünsche wahr werden zu lassen, nimmst du ihn heraus und lässt ihn ziehen – vielleicht als kleines Floß auf einem Fluss?

Nachdem du dein persönliches Wunschglas bestückt hast, sammelst du Wünsche für andere Menschen. Was möchtest du ihnen mit auf den Weg geben? Über welche Wünsche würden sich der alte Nachbar aus dem dritten Stock, die Busfahrerin der Nachtlinie oder die Kassiererin im Supermarkt freuen? Fülle das zweite Glas mit wunderbaren Wünschen für sie und stecke es anschließend in deine Handtasche. Sobald dir jemand begegnet, dem du einen deiner Wünsche schenken möchtest, öffne das Glas, überreiche einen Wunschzettel und lasse die Magie der Wünsche wirken!