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Winterdepression: Was tun, wenn dich der Kälte-Blues erfasst?

Hol‘ dir die gute Laune zurück!

Du musst dich einer Winterdepression nicht hingeben.
Du musst dich einer Winterdepression nicht hingeben.
© Rodolfo Sanches Carvalho vias Unsplash

Funkelnde Schneekristalle, kalte, rote Wangen nach dem Spaziergang, gemütliche Stunden zu Hause und mit einem guten Buch auf dem Sofa abschalten – so macht der Winter Spaß. Doch nicht jeder Tag lässt das Winterwunderland in einem magischen Wohlfühllicht erstrahlen. Die kurzen Tage drücken auf das Gemüt, die Kälte zehrt an unserer Gesundheit. Manch einer verfällt gar in eine Winterdepression.

Tatsächlich handelt es sich dabei um ein echtes, medizinisches Problem, das auch als ‚Season Affective Disorder‘ (SAD) bezeichnet wird.

Wie entsteht eine Winterdepression?

Überlegen wir mal: Was fehlt uns im Winter am meisten und versetzt uns in eine betrübte Stimmung? Richtig, das Sonnenlicht. Was wir im Sommer im Überfluss geliefert bekommen, wird uns im Winter vorenthalten. Natürlich scheint die Sonne auch immer Winter. Doch hat sie zum einen viel weniger Kraft, da Sie weiter von der Erde entfernt ist. Und zum anderen sind die Tage kürzer, was ihr wiederrum weniger Zeit gibt, uns mit ihrer Anwesenheit zu beglücken.

Werden unser Gesicht, unsere Hände, die Arme, ja der ganze Körper in warmes Sonnenlicht getaucht, regt das die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Und unsere Stimmung steigt flux an. Auch produziert unser Körper bei Sonneneinstrahlung Vitamin D, das wir unter anderem für gesunde Knochen und Muskeln benötigen.

Habe ich eine Winterdepression?

Wenn uns kalt ist und das Wetter eklig, ist jeder mal schlecht gelaunt – das ist noch lang kein Zeichen für eine Winterdepression. Doch wenn du aus dem Grummeln, der schlechten Laune und deinem Zuhause kaum mehr rauskommst, dann könnten das ersten Anzeichen dafür sein.

Wenn du zusätzlich noch

  • Konzentrationsstörungen,
  • Niedergeschlagenheit,
  • Gereiztheit,
  • Antriebslosigkeit,
  • Interessenverlust,
  • Müdigkeit oder
  • Heißhunger

bei dir entdeckst und das über mehr als zwei Wochen hin, könnte dich eine Winterdepression ereilt haben.

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Der Winterdepression Einhalt gebieten

Aber keine Sorge, du musst nicht warten, bis die Tage wieder länger werden und sich das Wetter bessert, um die Winterdepression loszuwerden. Diese einfachen Dinge sind Balsam für deine Seele und dein Gemüt und lassen dich wieder strahlen:

Ab nach draußen!

Selbst, wenn die Sonne nicht scheint, tut deinem Körper täglich eine Stunde an der frischen Luft bei Tageslicht unheimlich gut, denn auch bei bedecktem Himmel wird die Produktion des Glückshormons Serotonin angeregt.

Bewege dich!

Sport ist Mord? Nein, Sport macht glücklich! Warum? Weil du deinen Körper ebenfalls anregst, Serotonin zu bilden.

Gönn‘ dir was!

Lass‘ dir ein warmes Bad ein, stell Kerzen auf, hol deine Lieblingszeitschrift und genieß die ruhige Zeit. Tu‘ was auch immer dir guttut, wenn dich die Winterdepression im Griff hat und belohne dich einfach mal wieder.