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Wie man Vergangenes vergangen sein lässt

Don’t look back in anger

Ärgernisse aus der Vergangenheit sorgen oft für ein unnötig ungutes Gefühl im Bauch.
Ärgernisse aus der Vergangenheit sorgen oft für ein unnötig ungutes Gefühl im Bauch.
© Ryan Moreno via Unsplash

Ob verletzt durch einen Ex-Partner, Streit mit der besten Freundin oder den Verlust eines geliebten Menschen. Wir alle haben schon einmal Dinge erlebt, die uns auch noch lange, nachdem sie passiert sind, intensiv beschäftigen. Wie du lernst mit Vergangenem umzugehen, mehr in der Gegenwartn zu leben und wieder zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, verraten wir dir hier.

Mach dir klar, was du ändern kannst und was nicht

Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, sind nachträglich oft nicht mehr zu ändern, das ist leider so. Finde heraus, ob das bei deinen Geistern der Vergangenheit auch so ist. Ein Streit zum Beispiel kann durch ein klärendes Gespräch oder auch Vergebung aus der Welt geschafft werden. Eine Trennung oder der Verlust eines Menschen hingegen leider nicht.

Sollte es sich bei deinen schlechten Erfahrungen um etwas unveränderbares handeln,, kann dir zum einen die Zeit helfen langsam damit klar zu kommen oder eine Art Mantra. „ Ich kann es nicht ändern, ich lassees jetzt los!”. Natürlich kannst du dir auch dein eigenes Mantra ausdenken, das dir hilft mit der Vergangenheit in den Frieden zu gehen.

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Definiere deine Zukunftspläne

Um die Vergangenheit endgültig loslassen zu können, ist es wichtig, dass du in die Zukunft blickst. Dabei helfen dir am besten konkrete Ziele und Wünsche. Frage dich ganz konkret „Was will ich?” und schmiede aus den Antworten neue Pläne. Diese können deine berufliche Zukunft, aber auch zum Beispiel eine Bucket-List sein. Überlege, was du in deinem Leben noch erreichen oder erleben willst und halte sie schriftlich fest. Deine Pläne müssen natürlich nicht auf die Minute durchgeplant sein, aber ein grobes Festlegen von Zeiträumen kann helfen, deine Gedanken in die Zukunft schweifen zu lassen und der Vergangenheit besser Adé sagen zu können.

Reframing als Taktik mit der Vergangenheit umzugehen

Reframing ist eine Technik negative Gedanken und Erlebnisse ins Gegenteil umzukehren. Wurdest du in der Vergangenheit enttäuscht, gibt es die Möglichkeit an der Enttäuschung festzuhalten und sie als permanent negativ einzustufen. Die andere Möglichkeit hingegen ist, die Enttäuschung als Chance zu sehen, und dein Leben zum positiven zu wenden. Endet etwas, öffnen sich neue Türen, die dein Leben zum Besseren wenden können. Reframing benötigt etwas Zeit und Übung, aber wenn man die Technik einmal erlernt hat, kann sie befreiend und erleichternd auf uns wirken.

Schreibe einen Brief an deine Vergangenheit

Es ist wichtig, dass man sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt und Emotionen genau definiert. Eine schöne Möglichkeit dies zu tun, kann ein Brief an deine Vergangenheit sein. Er kann an eine bestimmte Person oder Situation gerichtet werden. Schreibe nieder, wie du empfindest, was dich beschäftigt und warum du Kummer mit einer Sache hast.

Wenn du das Ganze noch weiterführen möchtest, kannst du auch Tagebuch schreiben, um deinem Seelenfrieden schon bald näher zu kommen.