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Wie du Zukunftsängsten nicht mehr die Macht über dein Leben gibst

Mutig und selbstsicher in die Zukunft

Wenn der gewohnte Weg ins Wanken gerät.
Wenn der gewohnte Weg ins Wanken gerät.
© Timothy Chan via Unsplash

Du hast deinen Job gekündigt, dich von deinem langjährigen Partner getrennt oder bist an einen anderen Ort gezogen? Große Veränderungen stehen dir bevor.
Und prompt ist sie da. Die unangenehme Frage nach dem „Was jetzt?“.
Wir alle leiden irgendwann in unserem Leben unter Zukunftängsten und dem großen „Was wäre, wenn…“, das plötzlich wie ein Elefant in unserem Wohnzimmer steht.
Wie Zukunftsängste entstehen und wie du lernst damit umzugehen, erfährst du hier.

Wie entstehen Zukunftsängste?

Es gibt mehrere Gründe, die dazu führen können, dass wir uns Sorgen über unsere Zukunft machen. Auslöser sind allerdings meistens Veränderungen in unserem Leben, die unsere gewohnte Vorstellung von der Zukunft durcheinander bringen. Ein geringes Selbstwertgefühl, die Angst vor Kontrollverlust, ein Hang zur Grübelei, Perfektionismus und schlechte Erfahrungen stacheln Zukunftsängste umso mehr an.
Im schlimmsten Fall können Zukunftsängste in Depressionen oder Angststörungen enden. Andersherum können diese Krankheiten deine Zukunftsängste auch begünstigen.

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Wie bekämpfe ich meine Zukunftsangst

Ein Teufelskreis, aus dem es also keinen Ausweg gibt?
Ganz klar: Doch, den gibt es! Denn Zukunftsängste lassen sich mit der richtigen Einstellung gut bekämpfen.

1. Finde die Ursache

Wichtig ist, dass du die Ursache für deine Sorgen findest und somit das Problem an der Wurzel angehst. Denn in Wahrheit ist die Angst vor der Zukunft oft nur ein Deckname für eine ganze Reihe an anderen Ängsten.

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2. Male dir das Worst-Case-Szenario aus

Es wird zwar nicht einfach werden, du solltest dich aber dennoch mit der Frage auseinander setzen, was denn im allerschlimmsten Fall passieren könnte. Wie würdest du also im Worst-Case-Szenario handeln? Und wäre diese Situation wirklich so tragisch? Du kannst ein solches Szenario auch mit einer Vertrauensperson oder einem Therapeuten durchsprechen. Denn wenn du weißt, wie du im schlimmsten Fall zu handeln hast, dann kann doch auch praktisch nichts mehr schief gehen, oder?

3. Lass dich von Erfolgsgeschichten inspirieren

„Die Magie des Lebens passiert außerhalb der Komfort-Zone“, heißt es so schön. Betrachtet man die Biografien anderer Leute, so wird man schnell merken, dass an diesem Spruch etwas dran ist. Aus dem Ungewissen und Unerwarteten entwickeln sich oft besondere Möglichkeiten, die dich an Orte tragen werden, von denen du heute nur träumen kannst. Konzentriere dich also auf die Erfolgsgeschichten anderer Menschen und lass dich von ihnen motivieren und ermutigen.

Das Glück ist meist unabhängig von der Zukunft

Ein wichtiger Gedanke, der deine Zukunftsängste garantiert lindern wird, ist der, dass dein Glück unabhängig von deiner Zukunft ist.
Wenn du auf dein Leben zurückblickst, dann wird dir vielleicht auffallen, dass „äußeres Glück“, also etwa ein gut bezahlter Job, eine große Wohnung oder ein neues Auto nicht automatisch mit „innerem Glück“ einhergingen. Stattdessen kann es vorkommen, dass wir uns, objektiv gesehen, in einer misslichen Lage befinden, doch aus unerklärlichen Gründen so glücklich sind, wie nie zuvor.
Denn das Glück ist ein eigensinniger Gefährte, der sich nicht zwingend an die Regeln des Lebens hält. Halte dir diese Tatsache immer vor Augen. Selbst wenn die Zukunft dich in eine schwierige Lage bringen sollte, muss das nicht bedeuten, dass du todunglücklich sein wirst.