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Wie du toxische Freundschaften erkennst

Wie du falschen Freunden den Garaus machst!
Wie du falschen Freunden den Garaus machst!
© Andy Art via Unsplasg

Bester Freund oder bester Feind?

Unsere Gedanken, unsere Gefühle, ja unsere gesamte Persönlichkeit wird maßgeblich von den Menschen beeinflusst, mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Dass negative Energien von Menschen ausgehen, die wir nicht mögen, ist vielen bewusst. Doch dass auch lang-geglaubte Freunde einen toxischen Einfluss auf uns haben können, das muss man erstmal schlucken. Welche Arten von toxischen Freundschaften du unbedingt kennen solltest, erfährst du bei uns.

Auf diese Sternzeichen kann man sich überhaupt nicht verlassen

Was unterscheidet eine gesunde Freundschaft von einer Toxischen?

Eigentlich ist der Begriff „toxische Freundschaft“ bereits ein Paradox für sich. Entweder man ist befreundet, oder eben nicht. Eine toxische Freundschaft ist also genau genommen überhaupt keine Freundschaft. Es geht also vielmehr darum, zu erkennen, welche Menschen wirklich zu seinen Freunden zählen und den Rest aus seinem Leben zu streichen.

Der Energievampir

Energievampire sind meist sehr dramatische und pessimistische Menschen, die den Tag hauptsächlich damit verbringen, sich zu beschweren, zu jammern und sich selbst zu bemitleiden. Die Fang-Zähne des Energievampirs bestehen aus der negativen Grundstimmung, die ihn stets umgibt und sie finden immer wieder ihren Weg in deinen Hals, auch genannt: Dein Selbstwertgefühl.

Warum er dir schadet:

Anstatt dich zu motivieren, deine Träume und Ziele zu erreichen, gaukelt der Energievampir dir vor, das Leben sei ein finsteres Verfangen, das sich stets gegen dich richtet. Das ein solcher Einfluss ungesund für deine mentale Gesundheit ist, ist daher keine Überraschung.

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Der Konkurrenz-Fanatiker

„Ich bin gestern eine halbe Stunde joggen gegangen“
„Tja, ich war gestern zwei Stunden mit meinem Personal-Trainer unterwegs“
Solche, oder ähnliche Sätze hört man recht häufig von dem Konkurrenz-Fanatiker. Sein Leben gleicht einer Rennbahn und er ist stets auf der Überholspur. Egal was du machst, er hat es auch schon gemacht. Egal was du gut kannst, er kann es besser. Kein Wunder- Denn Besserwisser ist sein Zweit- und Überflieger sein Nachname.
Warum er dir schadet:
Wahre Freunde gönnen sich jeden Erfolg und wollen einander glücklich sehen. Konkurrenz und Neid gibt es schon genug im alltäglichen, gesellschaftlichen Leben. Für Freundschaften sind sie toxisch.

Die/Der Egozentriker(in)

SEIN blöder Job, SEINE tolle Beziehung und SEINE aufregende Urlaubsreise. Der klassische Egozentriker lässt sich leicht entlarven. Dir fällt nach eurem Zusammentreffen auf, dass ihr irgendwie nur über ihn geredet habt. Sobald du etwas aus deinem Leben erzählen möchtest, hast du das Gefühl, der Egozentriker hört dir nicht einmal richtig zu und dreht das Gespräch nach einigen Minuten so, dass es letztendlich wieder um ihn geht.

Warum er dir schadet:

Eine wahre Freundschaft besteht aus Geben und Nehmen. Du solltest bei einem Freund immer das Gefühl haben, über alles reden zu können, mit der Gewissheit, er hört dir zu. Wer diese Qualität nicht erfüllt, der gehört auch nicht in dein Leben!

Das Gossip-Girl

Das Gossip-Girl steht sozusagen im absoluten Gegensatz zum Egozentriker. Denn sie beschäftigt sich mit allem anderen, außer mit ihrem eigenen Leben. In einer sozialen Situation sucht sie mit hungrigen Blicken nach dem neusten Drama, etwa nach einem Mode-Fauxpas oder einer Beziehungskrise. Hat sie ein Opfer gefunden, dauert es nicht lange, bis eine Whatsapp-Nachricht auf deinem Handy aufploppt. „Du GLAUBST nicht, was Nadine gerade getan hat…“, heißt es dann und obwohl es dich nicht wirklich interessiert, bist du Ruck-Zuck in den neusten Gossip verfangen.

Warum er dir schadet:

Wenn jemand ständig in deiner Gegenwart über andere lästert, was sagt dir dann, dass die Person nicht auch gelegentlich schlecht über dich redet? Menschen, die dein Leben bereichern werden, haben es nicht nötig, über die Fehler anderer herzuziehen, denn wenn es Probleme gibt, dann helfen sie lieber, anstatt sich an dem Leid der Anderen zu erfreuen.