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Was ist Karma: Die Theorie von Handlungen und deren Folge

Alles kommt zurück.

Was ist Karma und wie beeinflussen deine Taten es?
Was ist Karma und wie beeinflussen deine Taten es?
© Yoann Boyer via Unsplash

Jeder von uns hat vermutlich schon einmal den Satz ‚Das gibt gutes Karma‘ fallen lassen, wenn jemand etwas Gutes, Wohltätiges getan hat. Aber was ist Karma eigentlich? Wir gehen der Frage auf den Grund und verraten, wie aus schlechtem Karma, gutes Karma wird.

Was ist Karma und was ist der kulturelle Hintergrund?

Karma kann auf die indischen Religionen zurückgeführt werden. Das Wort kommt aus dem Sanskrit und kann mit Wirken oder Tat übersetzt werden. Aber was ist Karma denn nun?

Karma bezieht sich auf das Konzept, dass auf eine Aktion auch eine Reaktion folgt. So heißt es, dass auf positive Handlungen auch positive Resonanz erfolgt und umgekehrt. In der Religion werden solche Handlungen nicht zwangsweise direkt belohnt oder bestraft, sondern kann auch erst nach der Wiedergeburt erfolgen.

So können Personen mit besonders gutem Karma in einem späteren Leben zum Beispiel in bessere Lebensumstände geboren werden.

Wer also positive Signale in die Welt sendet, mit sich im Reinen ist und versucht, das Beste aus seinem Leben oder einer Situation zu machen, wird auch positive Signale zurückbekommen.

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Sind Karma und Schicksal dasselbe?

Diese Frage kann mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Karma wird im Buddhismus klar vom Schicksal abgetrennt. Aber was ist Karma und was ist Schicksal? Und wie kann ich es unterscheiden?

Schicksal gilt als von göttlichen Mächten vorbestimmte Ereignisse, die einen Menschen im Laufe des Lebens ereilen, ohne, dass die Person Einfluss auf die Geschehnisse hat.

Karma hingegen ist weder durch eine höhere Macht noch durch andere äußere Einwirkung bestimmt. Es wird individuell durch das Handeln von der eigenen Person beeinflusst.

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Kann ich positives Karma sammeln?

Theoretisch ist das möglich. Hier sollte aber erwähnt werden, dass bereits Gedanken zum Karma dazuzählen. Negative Gedanken, wie zum Beispiel Neid, Eifersucht oder gar Hass sind nicht förderlich für ein positives Karma.

Generell ist es wichtig im Einklang mit dir und der Welt um dich herum zu stehen und zu verstehen, dass du ein Teil des großen Ganzen bist, für das auch du deine Verantwortung trägst.

So kann es schon helfen, mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen. Glückliche Menschen sind bereichernd für ihre Umwelt und können Dinge auch unabhängig von sich sehen. Wenn ihnen etwas Unschönes widerfahren sollte, sehen sie, dass das Leben eben manchmal so spielt und machen das beste aus der Situation. Negativ eingestellte Menschen würden vielleicht mit einem ‚Das ja klar, dass das wieder mir passiert‘ reagieren und in diesem Falle äußere Umstände, die zu dem Unglück geführt haben ausblenden. 

Ein lieber Mensch verstirbt, du hattest einen Unfall oder deinen Job verloren, weil die Firma Insolvenz angemeldet hat. Wenn du dich jetzt fragst: „Was ist Karma in Bezug auf diese Situationen?“, so lass dir gesagt sein, dass es in diesem Fall Schicksalsschläge sind, auf die du und entsprechend dein Karma keinen Einfluss haben.

Mache dir bewusst, dass du für deine Handlungen, Gedanken und Signale selbst verantwortlich bist und es Karma ist, wenn daraus Folgen entstehen – unabhängig davon, ob positiv oder negativ. 

Doch manche Sachen im Leben lassen sich nicht beeinflussen und nur weil du einen schlechten Tag hast, schlägt dein Karma nicht mit einem Unfall zurück. In diesen Fällen musst du lernen, auch wenn es schwer ist, das Beste aus der Situation zu machen. Schließt sich eine Tür, öffnet sich bekanntlich eine andere. 

 

Was ist Karma und kann ich mich durch mein Handeln selbst krank machen?

Wer sich und sein Leben ständig negativ sieht, keine Lebensfreude verspürt und in allem nur das Schlechte sieht, macht sich auf Dauer selber krank. Wenn verlernt wird, dass das Leben schön sein kann und es keine innere Balance mehr gibt, so kann dies den Körper regelrecht angreifen, ihn müde werden lassen und dazu führen, dass wir durch ein geschwächtes Immunsystem schneller krank werden.

Daher ist es durchaus so, dass auf die Frage „Was ist Karma und kann ich mich selbst durch mein Handeln krank machen?“, durchaus mit einem klaren Ja geantwortet werden kann.

Menschen, die glücklich sind, leben oft entspannter und sind seltener krank. Allein diese Tatsachen können dazu beitragen, dass uns gutes Karma widerfährt!

Verändere dein Leben, so verändert sich auch dein Karma

Es sind oft schon kleine Veränderungen im Leben ausreichend, um sein Karma wieder in positive Bahnen zu lenken. Sorge für mehr Glücksmomente in deinem Leben, gönne dir Auszeiten und siehe nicht immer alles nur in Schwarz und Weiß. Schätze auch die kleinen Momente in deinem Leben, erfreue dich an der Mittagssonne beim Spaziergang oder der Tatsache, dass du dir am Abend mit deiner besten Freundin einen guten Film im Kino ansehen kannst. 

Nicht alles im Leben ist eine Selbstverständlichkeit und wenn du dein Leben zu schätzen weißt, wirst du dich nie wieder fragen müssen, warum du scheinbar nur von schlechtem Karma umgeben bist. Und ob du nun an Karma glaubst oder nicht: Das Gesetz von Aktion und Reaktion ist nicht erfunden und wer positiv eingestellt ist, wird mit Sicherheit ein glücklicheres Leben führen.