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Wann zu Homöopathie greifen, wann zu Medikamenten?

Das Beste aus beiden Gebieten

Ab wann kann Homöopathie Schulmdizin nicht mehr ersetzen?
Ab wann kann Homöopathie Schulmdizin nicht mehr ersetzen?
© Matt Briney via Unsplash

Es ist garantiert kein Fehler, weitestgehend auf Medikamente zu verzichten. Der Körper muss sich dadurch nicht damit beschäftigen, chemische Wirkstoffe zu verarbeiten und du appellierst an deine eigenen Kräfte der Selbstheilung. Immerhin kann übermäßiger Konsum von Tabletten, Tropfen und dergleichen auch dafür sorgen, dass du gegen gewisse Inhaltsstoffe immun wirst.

Andersherum ist es natürlich in manchen Situationen entscheidender, nicht immer auf pflanzliche Mittel zu vertrauen, sondern auch einmal zu Antibiotika zu greifen. Dass das nicht leichtfertig geschehen sollte, steht außer Frage. Wann aber ist der richtige Zeitpunkt zu konventionellen Medikamenten zu greifen? Wir sorgen für Aufklärung.

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Von Medikamenten, die Leben retten

Die moderne Wissenschaft hat schon ihre Vorteile. So sorgt sie mit nur einer Spritze dafür, dass wir gegen Tetanus, Diphtherie und Polio geschützt sind. Auch andere, für Kinder, gefährliche Krankheiten können mit nur einer Spritze verhindert werden.

Diabetiker zum Beispiel brauchen Insulin. Das ist für sie lebenswichtig. Genauso, wie Penicillin und damit eben Antibiotika immer dann gebraucht werden, wenn du einer hartnäckigen Infektion zum Opfer gefallen bist.

Auch in puncto Verhütung sind Medikamente für viele Personen ein wichtiger Anhaltspunkt. Allerdings solltest du dir auch im Klaren darüber sein, dass Pille, Spritze und Konsorten ganz massiv in deinen Hormonhaushalt eingreifen.

Homöopathie und Schamanismus sind untrennbar verwoben

Bereits die frühen Schamanen nutzten Kräuter und andere Pflanzen dazu, um Tränke und Salben für ihre Mitmenschen herzustellen. Etwas, das in der klassischen Homöopathie natürlich kaum noch so kommuniziert wird – obgleich es jedem von uns bewusst ist.

Pflanzliche Mittel gelten im Prinzip als sanfte Mittel zur klassischen Medizin. Anstatt also gleich zu einem Schmerzmittel zu greifen, lohnt es sich durchaus, zunächst die Natur zu Rate zu ziehen. Tausendgüldenkraut wirkt zum Beispiel besonders gegen Regelschmerzen wie kaum ein anderes Hilfsmittel. Immerhin lassen sich solche Inhaltsstoffe auch wesentlich einfacher vom menschlichen Körper verarbeiten.

Wichtig ist dabei entweder, sich einer ausgiebigen Beratung zu unterziehen oder – was noch besser ist – mit eigenem Wissen aufzutrumpfen. Schließlich ist das Maiglöckchen ein perfektes Beispiel für die Tücken der Natur: Roh und unverdünnt ist es tödlich, während es korrekt verarbeitet bei Herzanfällen, Nervenschwächen und sogar vorbeugend gegen einen Schlaganfall eingesetzt werden kann.

Klar ist, dass bei schweren Krankheiten immer ein Arzt aufgesucht werden sollte, um abklären zu lassen, wie diese behandelt werden sollten. Naturheilmittel helfen oft bei kleineren Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Schnupfen oder Menstruationsbeschwerden und können dort auch bedenkenlos eingesetzt werden. Ist eine Krankheit jedoch potenziell lebensgefährlich, sollte immer auf die Schulmedizin zurückgegriffen werden oder zumindest eine Mischform der beiden Ansätze praktiziert werden.