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Warum du aufhören solltest, dich mit anderen zu vergleichen

Spieglein, Spieglein an der Wand

Viel zu oft schauen wir auf die anderen.
Viel zu oft schauen wir auf die anderen.
©Maria Ballesteros via Unsplash

Jetzt mal ehrlich, jeder hat es doch schon einmal getan. Da lässt man einmal den Blick im Bus umherschweifen und schon sieht man Menschen, die irgendwie viel besser aussehen, als man selbst, ein neueres Handy haben und scheinbar generell viel selbstbewusster wirken. Der Vergleich mit unseren Mitmenschen ist für die Meisten von uns wohl zu einer alltäglichen Tat geworden. Warum diese Angewohnheit jedoch so ungesund ist und wie du sie loswirst, erfährst du hier.

Warum wir uns mit anderen vergleichen

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die uns vorgaukelt, wer viel kann, umwerfend aussieht, finanziell gut aufgestellt ist und einen großen Freundeskreis hat, der ist automatisch glücklich.
Kein Wunder also, dass bereits viele Kinder diese Ideale als Vorbild sehen und alles daran setzen, wenn nötig auch mit ausgefahrenen Ellenbogen, jene gesellschaftlichen Ziele zu erreichen.
Das Futter für diese aufgestellten Ideale, ist zum einen unsere eigene Selbstwahrnehmung und zum anderen der alltägliche Vergleich, der diese Ideale nur noch bekräftigt.

Deine Achtsamkeitsübungen für mehr Selbstliebe

Vergleiche durch die Sozialen Medien

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Besonders das Internet, soziale Medien und die darauffolgende Transparenz des privaten Lebens, begünstigt die Möglichkeit sich zu vergleichen.
Auf Seiten wie Facebook oder Instagram teilen Menschen täglich ihr angeblich perfektes Leben, was irgendwie immer viel spaßiger, glamouröser und aufregender wirkt, als das Eigene.
Obwohl die meisten Menschen wissen, dass viele dieser Bilder entweder gestellt sind, oder nur einen kurzen Augenblick eines Tages einfangen, der im Großen und Ganzen alles andere als spaßig war, fühlt man sich doch jedes Mal ein wenig schlechter, nachdem man sein Leben, mit dem von anderen Menschen verglichen hat.

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Warum du dich nicht mit anderen vergleichen solltest

„Sei du selbst, denn alle anderen sind bereits vergeben“. Dieser Spruch spiegelt die Sinnlosigkeit des Vergleichens gut wieder. Hast du nicht auch schon mal jemanden getroffen, der so ganz anderes war, als alle anderen und genau das hat die Person so besonders für dich gemacht? Hätte sich diese Person mit anderen Menschen verglichen und ihr Leben an gesellschaftliche Standards angepasst, dann hätte sie wohl auch ihre Einzigartigkeit verloren. Und das sollte auch nicht mit dir passieren. Mit deinen eigenen Fähigkeiten und deinem individuellen Charakter bringst du genug auf die Welt mit, um ein glückliches Leben zu führen. Es liegt nur an dir, ob du es auch umsetzt.

Wie du im akuten Fall mit dem Vergleichen aufhörst

Der erste Eindruck eines Menschen beginnt wohl immer mit der bloßen Wahrnehmung, wie „Da steht eine Frau mit langen Haaren“. Darauf folgt, in vielen Fällen, die subjektive Bewertung, also: „Die Haare der Frau sehen wirklich umwerfend schön aus!“. Der letzte Schritt ist nun fast zwangsweise der Vergleich. „Meine Haare sehen nicht so schön wie ihre aus.“
Wer auf Dauer aufhören möchte sich mit anderen zu vergleichen, der sollte sein Denkmuster ganz genau reflektieren. Der wichtigste Schritt für dich sollte also folgender sein:

Bewertung ohne Vergleich

Wenn du mal wieder eine subjektive Bewertung gefällt hast, wie etwa: „Das Mädchen auf dem Foto sieht so glücklich aus!“, dann versuche es einfach mal bei dieser Bewertung zu lassen. Wenn sie wirklich so glücklich ist, wie sie wirkt, ist das doch vollkommen okay. Ist doch schön für sie, oder? Aber es ist ja eigentlich nicht von Bedeutung für dich. Also nimm deine Bewertung einfach liebevoll an, freue dich gegebenenfalls für die Person, dass sie ein so schönes Auto, eine so teure Tasche oder eine so große Wohnung besitzt, schließ anschließend damit ab und lebe dein eigenes Leben weiter, ohne dich davon beeinflussen zu lassen, wie toll die anderen doch sind- Basta!