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Hast du übersinnliche Fähigkeiten?

Öffne dein Drittes Auge

Wie ausgeprägt sind deine übersinnlichen Fähigkeiten?
Wie ausgeprägt sind deine übersinnlichen Fähigkeiten?
© Africa Studio via fotolia

Übersinnliche Fähigkeiten rufen sehr unterschiedliche Reaktionen hervor: Die einen finden die Vorstellung, Dinge wahrzunehmen, die kaum ein anderer wahrnehmen kann, höchst befremdlich, ja völlig unglaublich. Für andere hat der Gedanke, einen Blick in die Zukunft werfen oder mit Toten Kontakt aufnehmen zu können, durchaus etwas Tröstliches an sich.

Telepathie

Unter Telepathie versteht man die Fähigkeit, wortlos und nur mittels Gedankenübertragung, Gedankenlesen oder Gedankenaustausch mit anderen zu kommunizieren. Für die Übermittlung beziehungsweise den Empfang der Informationen sind Körper, Geist und Seele ausgelastet.

Es gibt zwar bis heute keine wissenschaftliche Erklärung, dennoch fasziniert uns die Vorstellung, Inhalte, Gedanken und Gefühle von anderen Menschen wahrnehmen zu können, ohne dass sie uns über diese Informationen über die Sinnesorgane mitteilen.

Telepathie kann sich über weite Entfernungen erstrecken oder nur funktionieren, wenn man im gleichen Raum und gut aufeinander eingestimmt ist. Doch auch telepathische Erlebnisse, die sich auf die Zukunft oder die Vergangenheit beziehen, sind möglich. Intensive Erlebnisse oder Notfälle sollen die telepathischen Fähigkeiten verstärken.

Vieles lässt darauf schließen, dass Telepathie nicht bloß dem Zufall geschuldet ist, auch wenn es sehr schwierig ist telepathische Kommunikation wissenschaftlich nachzuweisen.

Das Auge als Schlüssel zur Übersinnlichkeit

Das menschliche Auge ist sehr komplex aufgebaut und nicht weniger kompliziert ist seine Funktionsweise: Das menschliche Sehen ist, vereinfacht gesagt, möglich, weil Lichtimpulse in Nervenimpulse umgewandelt werden, aus denen unser Gehirn dann Bilder macht. Im Prinzip funktioniert das Auge wie eine Kamera, die mittels Lichteinfall ein Bild erfasst, welches mit Hilfe von verschiedenen „Bauteilen“ scharf gestellt wird. Dazu trägt unter anderem die Iris bei, welche die Pupillenweite und damit den Lichteinfall reguliert und damit das einfallende Bild auf unterschiedliche Entfernungen scharfstellen kann. Aber erst im Gehirn entsteht das Bild, das wir wahrnehmen.

Der gesamte Sehvorgang ist sehr komplex und faszinierend. Doch unsere Augen sind nicht bloß eine Zusammensetzung aus einzelnen Bestandteilen, sie können noch viel mehr.

Das Dritte Auge

Die energetische Verbindung zwischen Seele und Geist wird als das Dritte Auge bezeichnet. Es handelt sich dabei um kein Auge, das außen angebracht ist, wie wir es kennen. Das Dritte Auge liegt vielmehr in unserem Inneren. Genauer gesagt, liegt es auf der Stirn zwischen den Augen und wird daher auch inneres Auge oder Stirnchakra genannt. Was wir mit diesem Auge wahrnehmen können, hat nur bedingt mit weltlichen Bildern zu tun. Vielmehr ist das Dritte Auge verantwortlich für übersinnliche Wahrnehmungen wie geistige Visionen, Trance, Hellfühligkeit und Hellhören.

Auch aus physiologischer und medizinischer Sicht ist das Dritte Auge erklärbar. Eine wichtige Rolle bei der Fähigkeit des Dritten Auges spielt die sogenannte Zirbeldrüse, eine vielleicht erbsengroße, real existierende Drüse im Zwischenhirn, die für die Melatoninausschüttung und damit für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig ist.

 

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In die Zukunft sehen

Manche Menschen haben offenbar die Fähigkeit, die Zukunft voraus zu sagen. Ganz allgemein meint diese Hellsichtigkeit oder das Hellsehen verschiedene Formen der Wahrnehmung, die als übersinnlich gelten. Vor allem geht es aber um den Empfang von Informationen über Visionen. Ein Mensch, der hellsichtig ist beziehungsweise hellseherische Fähigkeiten hat, empfängt demnach Bilder, die in der Regel symbolischen Charakter haben.

Diese außer- beziehungsweise übersinnliche Wahrnehmung kann sich auf gleichzeitige, aber räumlich entfernte stattfindende, sowie vergangene und zukünftige Ereignisse beziehen. Hellsehen bedeutet in dem Sinne, Dinge zu sehen, die woanders oder gar zu einer anderen Zeit geschehen. Visionen über zukünftige Ereignisse bezeichnet man als Präkognition.

Kontakt mit der Geisterwelt aufnehmen

Jeder von uns hat in seinem Leben schon viele Verluste geliebter Menschen hinnehmen müssen. Doch auch nach ihrem Tod scheinen unsere Familienmitglieder, Partner und Freunde die irdische Welt nicht ganz zu verlassen. Immer wieder können wir Zeichen wahrnehmen, die auf ihre Anwesenheit hindeuten – wir müssen nur genau darauf achten.

© NewFabrika via fotolia
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Zu den Anzeichen, dass sich Übersinnliches im Raum befindet, gehören der sprichwörtliche Schauer, der uns über den Rücken läuft, und Licht, das wie aus dem Nichts zu flackern beginnt. Wer sensibel genug ist, kann die Zeichen deuten. Unsere geliebten Verstorbenen machen sich auch noch anderweitig bemerkbar, etwa über Träume oder über bestimmte Gegenstände.

Doch nicht nur sie können Kontakt mit uns aufnehmen – auch wir können gezielt den Kontakt zur Geisterwelt suchen. Bitte deine Verstorbenen in einem ruhigen Moment um ein Zeichen. Stell dir den geliebten Menschen konkret vor, spüre seine Anwesenheit und nimm sie dankend an.

Weitere Arten übersinnlicher Wahrnehmung

Es gibt verschiedene Arten von übersinnlicher Wahrnehmung. Einige haben wir dir bereits vorgestellt. Hier sind noch weitere Ausprägungen:

Weitere Formen der Hellsichtigkeit

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Formen der Hellsichtigkeit, das Hellsehen ist nur eine davon.

  • Hellfühligkeit/Empathie:

Hellfühlige, empathische Menschen nehmen die Informationen von anderen nicht visuell, sondern auf der emotionalen Ebene wahr. Sie spüren die Gefühle von anderen. Nicht immer fällt es ihnen leicht, die eigenen Gefühle von fremden zu unterscheiden beziehungsweise eigene Gefühlsschwankungen von empathischen Empfindungen.

  • Hellhörigkeit

Wer hellhörig ist, hört, was woanders vor sich geht. Die Informationen werden akustisch in Form von Reimen oder Liedern empfangen, auch das Hören von Sätzen ist möglich. Allerdings ist es nicht immer einfach, die eigenen Gedanken von den übersinnlichen Wahrnehmungen zu unterscheiden.

Déjà-vu

Jeder von uns kennt das Gefühl, eine neue Situation schon einmal erlebt zu haben. Uns kommen Situationen, Orte und Personen vertraut vor, die uns eigentlich nicht vertraut sind oder sein können. Das Phänomen des Déjà-vus lässt sich aber auch wissenschaftlich erklären, etwa über die Gedächtniswirkung: Danach entstehen Déjà-vus, wenn ein vorliegender Umweltreit einer Erinnerung weckt, die uns aber nicht bewusst wird. Der Ort erinnert uns an einen vergleichbaren Ort, den wir kennen. Wird die Erinnerung aber nicht bewusst, entsteht ein irritierendes Gefühl der Vertrautheit, weil unser Gehirn keine Information darüber liefert, warum die Szene vertraut ist.

Wie ausgeprägt sind deine übersinnlichen Fähigkeiten?

Du denkst an jemanden und schon ruft derjenige an. Oder du träumst, dein Auto sei kaputt, und wenige Tage später muss es tatsächlich in die Werkstatt. Kommen dir solche Situationen bekannt vor? Wenn nicht, kannst du deinem sechsten Sinn ein wenig auf die Sprünge helfen.

Öffne dein Drittes Auge

Die Veranlagung zum sensitiven Wahrnehmen ist in jedem Menschen bereits vorhanden. Wir müssen die Fähigkeit nur wieder wachrufen. Selbst Menschen, die eigentlich eine stark ausgeprägte, mediale Begabung haben, können diese oft nicht nutzen, weil das zuständige Organ nicht so funktioniert, wie es soll. Doch es gibt Möglichkeiten, das innere Auge für übersinnliche Wahrnehmungen zu sensibilisieren, es gewissermaßen für solche Wahrnehmungen wieder scharf zu stellen.

Ähnlich wie bei einer Fehlsichtigkeit, die sich mit optischen Hilfsmitteln korrigieren lässt. Eine Mehrstärkenbrille kann sogar gleich mehrere Fehlsichtigkeiten gleichzeitig ausgleichen, sodass stufenlos scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich ist. Ganz im Gegensatz zu Bifokal- und Trifokalbrillen, die zwei beziehungsweise drei unterschiedlichen, deutlich sichtbare Bereiche innerhalb der Gläser haben. Der Übergang von Nah auf Fern ist nicht stufenlos, sondern durch die Bereiche abrupt.

© LotoStock via fotolia
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Die Öffnung des Dritten Auges geschieht allerdings nicht mit solchen irdischen Hilfsmitteln, sondern etwa durch Meditation. Menschen, die regelmäßig und dauerhaft meditieren, haben nachweislich eine veränderte Hirnaktivität. Generell kannst du dein inneres Auge aktivieren, indem du dich deiner inneren Welt bewusst zuwendest. Dadurch schaffst du die Basis für den Zugang zu deiner Seele.

Neben Meditation ist auch Yoga eine ausgezeichnete Methode. Wichtig ist, dass du dich auf deine Atmung konzentrierst, bis dein Kopf klar ist. Dann atmest du tief ein und steuerst beim Ausatmen einen Teil der Atemluft am Nasenraum vorbei bis zur Stirn und durch das Dritte Auge hinaus. Dort, wo das Dritte Auge sitzt, fängt es an zu kribbeln und zu jucken. Das ist das Zeichen dafür, dass es sich öffnet. Auch das Hören von hochfrequenter Musik soll dabei helfen, das innere Auge zu aktivieren.

Aktiviere die Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse im Hirn, die bei der übersinnlichen Wahrnehmung eine wesentliche Rolle spielt, kannst du anregen, indem du dir Folgendes vorstellst: In der Mitte deines Kopfes befindet sich ein Tennisball, durch den waagerecht eine Schnur gespannt ist. Diese verläuft vom Hinterkopf durch den Ball und tritt durch die Stirn aus. Bewege nun den Ball in Gedanken auf der Schnur vor und zurück, durch die Stirn aus deinem Kopf und langsam wieder in den Kopf. Schon bald wirst du merken, wie es in deinem Kopf arbeitet – die Zirbeldrüse ist aktiv.