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Tulsi: Was macht indisches Basilikum so besonders?

Das kraftvolle Königskraut

Tulis oder auch Königskraut kann man als schmackhaften Tee aufbrühen.
Tulis oder auch Königskraut kann man als schmackhaften Tee aufbrühen.
© Sharafmaksumov via Bigstock

Tulsi ist eine Basilikum-Art, die aus Indien stammt und der einige heilenden Eigenschaften nachgesagt werden. In der Tat kann das wohlschmeckende Kraut bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden. Welche das sind, erfährst du hier.

Tulsi: Die Wirkung als Heilkraut

Besonders bekannt ist Tulsi für die Stress lindernde Wirkung. So kann ein Tee aus dem Königsbasilikum erfolgreich zum Stressabbau beitragen. Drei Tassen täglich können schon helfen.

Aber auch bei leichten Depressionen findet Tulsi Verwendung, da es eine stimmungsaufhellende Wirkung haben kann. Bei der Behandlung von depressiven Verstimmungen kann das Heilkraut also unterstützend wirken.

Außerdem kann das regelmäßige Trinken von Tulsi-Tee für einen regeren Stoffwechsel und eine gesunde Verdauung sorgen. Blähungen und Verstopfungen werden durch die pflanzlichen Inhaltsstoffe sanft gelöst.

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Weitere Beschwerden, bei denen Tulsi helfen kann:

Auch gut zu wissen: Stechinsekten mögen den Geruch von Tulsi gar nicht. Zerreibt man also die Blätter zwischen den Fingern und reibt sich damit ein wenig ein, sinkt das Risiko von Mücken zerstochen zu werden.

Tulsi-Tee brauen

Natürlich kann man in Apotheken und Drogeriemärkten den fertigen Tee bereits in Beuteln kaufen. Doch wer es absolut natürlich und zudem auch umweltfreundlicher mag, kann sich die getrockneten Tulsiblätter auch in der Apotheke beschaffen. Lass dich am besten von deinem Apotheker zur Zubereitung beraten.

Ansonsten den Tee wie folgt brühen: Zwei Teelöffel getrocknete Blätter in eine Tasse oder Kanne geben und mit etwa 200 Millilitern kochendem Wasser übergießen. Zwischen fünf und zehn Minuten ziehen lassen und dann genießen.

Tulsi selber anbauen

Das indische Basilikum selber anzubauen ist ein wenig anspruchsvoll, da die Pflanze nur unter bestimmten Bedingungen richtig gedeiht.

Keimung der Samen: Die Tulsi ist ein Lichtkeimer, was bedeutet, dass man die Samen nicht in die Erde einbuddelt, sondern nur leicht andrückt. Besonders wichtig zu wissen ist, dass die Samen zum Keimen eine Temperatur von mindestens 20 Grad Celsius benötigen, was für unsere Gefilde recht warm ist. Hier empfiehlt sich eine Aussaat in den Wohnräumen zum Beispiel auf einer sonnigen Fensterbank.

Standort: Sind aus den Samen nun kleine Pflänzchen geworden kann die Tulsi auch langsam in den Garten oder auf den Balkon wandern. Hier sind einige Dinge zu beachten. Die Tulsi mag helle zum Teil sonnige Plätzchen, die windgeschützt sind. Starker Sonneneinfall sollte gemieden werden.