Bookmark

Tränende Augen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Unsere Tränen

Tränende Augen sind anstrengend und nervig.
Tränende Augen sind anstrengend und nervig.
© JC Gellidon via Unsplash

Ob wir weinen, herzhaft lachen oder etwas ins Auge bekommen: Tränende Augen sind niemandem unbekannt! Tränenflüssigkeit erfüllt einen wichtigen Zweck. Doch tränen die Augen übermäßig stark, zehrt das an den Nerven. Nicht selten sind trockene, tränende Augen mit unangenehmem Juckreiz, Schwellungen oder Rötungen verbunden. Wodurch tränende Augen hervorgerufen werden und was du dagegen tun kannst? Wir verraten es dir!

Tränende Augen: Wozu die Tränen gut sind

Die Tränenflüssigkeit nimmt dank ihrer speziellen Zusammensetzung eine wesentliche Funktion für die Gesundheit unserer Augen ein. Sie hält die Augenoberfläche feucht und gleicht Unregelmäßigkeiten aus. Außerdem bietet sie Schutz gegen allerhand Einflüsse von außen wie Pollen, Staub oder Krankheitserreger, reinigt die Augen und versorgt sie mit Sauerstoff, Salzen sowie Nährstoffen. Die Tränenflüssigkeit sorgt auch dafür, dass unsere Augen nicht austrocknen und trägt dazu bei, dass der Lidschlag gelingt.

Tränenflüssigkeit wird in den Tränendrüsen gebildet. Sie verteilt sich anschließend auf der Augenoberfläche und befeuchtet diese gleichmäßig. Über sogenannte Tränenkanälchen, die im inneren Augenwinkel zu finden sind, wird sie schließlich abtransportiert. Ein komplexer Vorgang, der nicht immer reibungslos funktioniert! Und so plagen uns manchmal tränende Augen!

5 Tipps für eine strahlend schöne Augenpartie

Video-Empfehlung

Was sind die Gründe für tränende Augen?

Tränende Augen sind für Betroffene höchst unangenehm. Gründe können vielfältig sein: Von Erkrankungen über Einflüsse von außen bis hin zu Funktionsstörungen oder Fehlbildungen am Auge ist so manches denkbar.

Die häufigsten Gründe für tränende Augen:

• Fremdkörper im Auge
• Verletzungen an der Hornhaut
• Reizung des Auges durch Staub, Pollen, Schmutz, Härchen, UV-Licht, trockene Luft, Zigarettenrauch oder Ähnliches
• Luftzug
• Fehlsichtigkeit beziehungsweise eine zu schwache Brille
• Reizung durch Kontaktlinsen, Fernsehkonsum, zu exzessive Handynutzung oder Computerarbeit
• Allergien sowie Reaktionen auf Duftstoffe aus der Umgebung
• Erkältungen oder Augenentzündungen
• Nebenwirkung mancher Medikamente
• Fehlbildungen der Lider, die bewirken, dass die Tränenflüssigkeit nicht richtig abfließt
• Diabetes mellitus, wenn ein erhöhter Insulinwert kurzzeitig die Sehstärke verschlechtert
• hormonell- oder altersbedingte Veränderungen an der Stabilität des Auges

Tränende Augen: Wann zum Arzt?

Tränende Augen solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen und in jedem Fall augenärztlich abklären lassen. Die vermehrte Produktion von Tränenflüssigkeit kann nicht nur negativen Einfluss auf die Sehkraft nehmen, sondern hinter tränenden Augen kann auch eine ernsthafte Erkrankung stecken.

Der Augenarzt hat verschiedene Möglichkeiten, das tränende Auge zu beurteilen beziehungsweise die Funktionsfähigkeit von Tränendrüsen und Tränenkanälchen zu prüfen. Finden sich diesbezüglich keine Anhaltspunkte, müssen auch äußere Einflüsse, Erkrankungen, hormonelle Ursachen oder Nebenwirkungen von Medikamenten in Betracht gezogen werden.

Tränende Augen: Was tun?

Steht hinter den tränenden Augen keine ernsthafte Erkrankung, sondern sind Einflüsse von außen Grund für die trockenen, gereizten Augen, gibt es einiges, das du aktiv dagegen tun kannst. Viele dieser Maßnahmen helfen auch vorbeugend, sorgen also dafür, dass tränende Augen gar nicht erst entstehen:

• regelmäßiges Lüften sowie Aufenthalte im Freien
• für ausreichend Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sorgen
• Zugluft, Abgase, Staub sowie Zigarettenrauch meiden
• Fernsehkonsum sowie die Arbeit am Bildschirm einschränken beziehungsweise den Blick währenddessen öfter in die Ferne schweifen lassen und bewusst blinzeln

• für genügend Flüssigkeitsaufnahme sorgen
• werden Kontaktlinsen verwendet, diese gründlich reinigen und ab und zu einen linsenfreien Tag einführen
• bei starker Sonneneinstrahlung besser zur Sonnenbrille greifen
• die Augen regelmäßig mit klarem Wasser ausspülen und Make-up sorgfältig entfernen
• bei Allergien entsprechende Auslöser meiden

Hausmittel gegen tränende Augen

So manches, was in unserem Haushalt zu finden ist, hilft auch hervorragend gegen trockene, geschwollene oder tränende Augen. Klassische Helferlein sind abgekühlte Beutel von grünem oder schwarzem Tee sowie Gurkenscheiben, die du dir am besten einige Minuten lang auf die Augen legst. Auch Kamille oder ein eisgekühlter Löffel können Linderung bringen.

Augen: Der Spiegel der Seele

Sie lassen uns von innen leuchten – mehr als alle Schönheits-Tipps ...