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Offenes Mindset: Der Schlüssel zum glücklichen Leben

Welches Mindset hast du?

Unser Mindset entscheidet darüber, ob wir im Leben glücklich sind!
Unser Mindset entscheidet darüber, ob wir im Leben glücklich sind!
Photo by Sam Manns on Unsplash

Kann Glauben wirklich Berge versetzen? Wenn es nach aktueller psychologischer Forschung geht, ist die Antwort ein klares Ja. Denn unser Glaube prägt den gesamten Verlauf unseres Lebens. Damit ist nicht nur religiöser Glaube gemeint, sondern vor allem das, was wir über uns selbst glauben. Wie wir sehen werden, gibt es zwei grundlegende Mindsets, zu welchen jeder Mensch tendiert.

Oft ist uns gar nicht bewusst, welche Überzeugungen tief in uns schlummern. Doch unsere Glaubensmuster beziehungsweise Mindsets haben eine ungeheure Macht. Sie bestimmen, was wir für möglich oder unmöglich halten. Sie führen zu Erfolg oder Misserfolg in Beruf, Familie und Beziehungen. Deshalb liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben darin, unsere Glaubensmuster zu erkennen und wenn nötig zu ändern.

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Ein starres Mindset bringt Unfrieden mit sich

Eines der wichtigsten Glaubensmuster bezieht sich auf unsere Person. Wenn wir etwa glauben, dass uns Charakter, Intelligenz und Kreativität unveränderlich angeboren sind, haben wir ein unbewegliches Mindset. Wer diese starre Geisteshaltung einnimmt, hält Fehlschläge sofort für vernichtende Urteile über die eigene Intelligenz und Fähigkeit. So entsteht die Angst, vor anderen „dumm dazustehen“ und ein permanenter Drang, sich anderen gegenüber zu beweisen.

„Ich habe so viele Menschen gesehen, die ständig darauf aus sind, sich zu beweisen – im Klassenzimmer, in ihrer Karriere, und in ihren Beziehungen. Jede Situation verlangt nach einer Bestätigung ihrer Intelligenz, ihrer Persönlichkeit oder ihrem Charakter. Jede Situation wird analysiert: Werde ich Erfolg haben? Werde ich klug oder dumm aussehen?“ ~ Carol Dweck, Ph.D.

Innere Freiheit durch ein offenes Mindset

Doch es gibt noch eine andere Geisteshaltung. Während wir beim ersten Mindset starr und unbeweglich denken, sind wir beim zweiten offen, dynamisch und wachstumsorientiert. Mit einem beweglichen Mindset gehen wir davon aus, dass sich selbst die fundamentalen Eigenschaften wie Charakter, Intelligenz und Kreativität positiv verändern lassen. Das bedeutet nicht, angeborene Talente zu leugnen. Doch wir glauben daran, dass wir alle uns durch Übung und Erfahrung grundlegend ändern können.

“Die Begeisterung dafür, sich zu entwickeln und dran zu bleiben, selbst dann, wenn es nicht so gut läuft, ist das Kennzeichen des wachstumsorientierten Mindsets. Es ist das Mindset, das Menschen ermöglicht, gerade in den schwierigsten Zeiten des Lebens aufzublühen.” ~ Carol Dweck, Ph.D.

Das Schöne daran ist: Wir können dann die zermürbende Suche nach Bestätigung endlich aufgeben. An ihre Stelle tritt die neugierige Bereitschaft, zu wachsen und sich zu entwickeln. Rückschläge und Fehler empfinden wir nicht mehr als vernichtende Urteile über unseren Selbstwert, sondern als Lernaufgabe, an der wir wachsen und reifen. In der folgenden Grafik könnt ihr die Unterschiede der beiden Mindsets im Detail vergleichen. Vielleicht erkennt ihr euch in dem ein oder anderen Punkt wieder?