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So verbringst du eine achtsame Vorweihnachtszeit

Weihnachten abseits des Wahnsinns

Gehe es zur Vorweihnachtszeit gemütlich an!
Gehe es zur Vorweihnachtszeit gemütlich an!
© Freestocks via Unsplash

Leise rieselnde Schneeflocken, harmonische Klänge singender Kinderchöre und warme Öfen, in denen knusprige Plätzchen backen. Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung und der Gemütlichkeit-
Zumindest in der Theorie. Denn für die meisten bedeutet der Dezember vor allem eines: purer Stress.
Wie du lernst, die Weihnachtszeit mit Achtsamkeit anzugehen und somit richtig zu genießen, das erfährst du hier.

Warum die Vorweihnachtszeit für viele so stressig ist

Abgesehen von der biblischen Bedeutung Weihnachtens, appellierte diese besondere Zeit ursprünglich an die Werte der Liebe, Besinnung und Familie. In Zeiten der Konsumgesellschaft und des vorherrschenden Materialismus missinterpretieren wir diesen Anlass zur Nächstenliebe allerdings zunehmend. So versuchen wir wie besessen, für unsere Liebsten die besten, ja die perfekten Geschenke zu finden, füllen unseren Terminkalender mit Weihnachtsfeiern, auf die wir eigentlich gar nicht gehen wollen und schreiben fröhliche Weihnachts-E-Mails und Karten an Freunde, an die wir um ehrlich zu sein schon seit Jahren nicht mehr gedacht haben.
Die kommerzielle Auslebung von Weihnachten in den Medien bestärkt dieses Vorhaben zunehmend.
So bleibt tatsächlich nur noch wenig Zeit für aufrichtige Besinnung und Achtsamkeit, die wir oftmals dringend nötig haben.

Winterspaziergang

Video-Empfehlung

Wie Weihnachten wieder eine Zeit der Besinnung wird

Es gibt mehrere Wege, um der modernen Interpretation der Vorweihnachtszeit entgegenzuwirken. Warum probierst du es nicht mal mit diesen Tipps?

Einen Gang herunterschalten

Manchmal muss man sich eben regelrecht zu einer Auszeit zwingen, doch gerade in der Weihnachtszeit lohnt es sich allemal. Wie wäre es also mit einem ausgiebigen Winterspaziergang oder einer Achtsamkeitsmeditation, um dich wieder mit dir selbst und dem Hier und Jetzt zu verbinden.

Qualität über Quantität

Anstatt viel Zeit damit zu verschwenden, aufwendige E-mails an alle möglichen Bekannten zu schreiben, könntest du stattdessen einfach mal einige wenige Freunde oder Verwandte, die du länger nicht mehr gesehen hast und die dir dennoch viel bedeuten, spontan anrufen oder ihnen sogar einen überraschenden Besuch abstatten. Diese Geste ist viel persönlicher, bedeutet deutlich weniger Stress für dich und wird dir die ursprünglichen Werte der Weihnachtszeit wieder näherbringen.

Mache nur das, auf was du wirklich Lust hast

Dir ist der Adventsmarkt viel zu hektisch und kitschig, die „Last Christmas-Schallplatte“ mochtest du noch nie besonders und auch das Adventssingen mit der Gemeinde ist nicht so deins? – dann lass es sein. Fühl dich nicht verpflichtet irgendwelche Dinge zu unternehmen, nur weil jetzt die Weihnachtszeit angebrochen ist. Konzentriere dich lieber auf die Dinge, die dir wirklich Freude bereiten! Dein Terminkalender wird es dir danken.

Braucht es wirklich so viele Geschenke?

Wenige persönliche Geschenke, die von Herzen kommen, bedeuten uns oft mehr als viele aufwendige Kleinigkeiten. Bespreche doch mal mit deinen Liebsten, wie viel ihr euch dieses Jahr an Weihnachten schenken wollt. Vielleicht löst ihr euch ja sogar komplett von dem Geschenke-Wahn. Ihr könnt ja zum Beispiel von dem Geld, welches ihr für Geschenke ausgegeben hättet, ein entspanntes Wellnesswochenende über die Feiertage machen oder es sogar an eine gemeinnützige Organisation spenden. Damit reduziert ihr nicht nur deutlich den Stress in der Vorweihnachtszeit, sondern könnt gleichzeitig etwas Gutes tun.