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So hilft dir Meditation gegen zwanghaftes Denken

Die Gedanken loslassen

Meditation befreit uns von zwanghaftem Denken.
Meditation befreit uns von zwanghaftem Denken.
Photo by Sabine Schulte on Unsplash

Fühlst du dich täglich von Gedanken geplagt, die dich nicht zur Ruhe kommen lassen? Damit bist du nicht allein. Durch Stress im Beruf oder in Beziehungen wissen wir häufig nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Wir sehen dann den Wald vor lauter Bäumen nicht – wobei jeder Baum wie ein Gedanke ist, der an uns nagt. Dass uns der düstere Gedankenwald im Alltag unheimlich belastet, fällt uns kaum noch auf. Doch glücklicherweise gibt es Wege, die aus ihm führen: Im Folgenden stellen wir dir eine Methode vor, mit der du aus ihm heraustreten und endlich wieder Licht sehen kannst.

Gib deinen Gedanken nicht so viel Raum

Wenn dir bewusst geworden ist, dass dich deine vielen Gedanken belasten, hast du schon einen wesentlichen Schritt getan. Jede positive Veränderung beginnt immer mit dem Bewusstwerden. Ist dir dein eigenes Denken also über den Kopf gestiegen? Dann wird es Zeit, den Gedanken nach und nach immer weniger Raum zu geben.

Meditation: Tiefenentspannt unter Wasser

Sich vom Verstand lösen lernen

Vielleicht kennst du Momente, in denen das ständige Geplapper im Kopf von alleine aufhört. Etwa, wenn du dich ganz auf Musik, Tanz oder ein sportlich herausforderndes Hobby einlässt. Da gibt es Phasen der Gedankenstille, die einfach guttun. Regelmäßige Meditation kann dir zudem dabei helfen, diese Momente auch im Alltag immer häufiger zu erfahren. Welche Meditationspraxis du dabei wählst, ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist vor allem, dass du lernst, dich ein Stück weit von deinem Verstand zu lösen. Denn: Du bist mehr als dein Verstand!

Beginne mit einfacher Atemmeditation

Wenn du sofort loslegen möchtest, kannst du dich auf die wohl bekannteste Meditation von allen einlassen: die Atemmeditation. Nimm dir für mindestens zehn Minuten eine Auszeit und sorge dafür, dass du für diese einfache Meditation ungestört sitzen kannst. Dann beginnst du, all deine Aufmerksamkeit auf das Ein- und Ausströmen deines Atems zu richten. Beim Einatmen denkst du nichts weiter als „ein“. Beim Ausatmen „aus“.

Wichtig ist vor allem, dass du ganz bei deinem Körpergefühl bleibst. Spüre dem Luftstrom nach: Wie fühlt er sich in Lunge und Bauch an? Immer wenn Gedanken dazwischenfunken, registrierst du sie und kehrst dann einfach zu deinem Atem zurück. Versuche nicht, sie dir zu verbieten. Es ist kein Kampf!

Eine geführte Meditation kann hilfreich sein

Wenn unser Verstand zu sehr gewohnt ist, ständig umherzuwandern, kann auch eine geführte Meditation zu mehr Ruhe verhelfen. Auf Videoportalen wie Youtube finden sich einige sehr gute Meditationen gegen zwanghaftes Denken, in denen dich ein Sprecher oder eine Sprecherin sanft anleitet.

Meditation gegen exzessiv zwanghaftes Denken