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So findest du heraus, ob du zu nett bist

Weil freundlich nicht nett sein muss

Warum Freundlichkeit und Nett-Sein nicht das Gleiche ist
Warum Freundlichkeit und Nett-Sein nicht das Gleiche ist
© Constantinos Panagopoulos via Unsplash

Es gibt einen wesentlichen Unterschied dazwischen, ein höflicher und zuvorkommender Mensch zu sein, oder eine derart nette Persönlichkeit zu besitzen, dass man andauernd ausgenutzt wird. Vielleicht ist ja genau das auch dir schon mal passiert und du fragst dich, woran das liegen kann?

Untrügliche Anzeichen dafür, dass du zu nett bist

  • Du liebst Harmonie über alles. Das geht sogar so weit, dass du richtig konfliktscheu bist und jedem Streit sowie jeder Diskussion aus dem Weg gehst.
  • Dein Geduldsfaden scheint unzerreißbar zu sein. „Das macht nichts.“, ist dabei einer deiner Standardsätze.
  • Nach Interaktion mit anderen Menschen fühlst du dich oft, als wärst du deren menschlicher Fußabtreter.

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  • Widersprechen traust du dich nicht so richtig, weil du Angst hast, jemandem zu nahe zu treten.
  • Anderen Menschen gegenüber fühlst du dich stets verpflichtet. Selbst, wenn ihr jahrelang keinen Kontakt habt und sie nie etwas für dich tun.
  • Du achtest penibel genau auf deine Worte, damit niemand davon verletzt wird.
  • Entscheidungen überlässt du gerne anderen.

Freundlich zu sein bedeutet nicht, dass du immer nett sein musst

Im respektvollen Umgang mit anderen Menschen geht es in erster Linie darum, jedem seinen persönlichen Freiraum zu lassen und dabei auch gerne mal den Tag des anderen zu versüßen. Etwa, indem du jemandem die Tür aufhältst oder ihn freundlich anlächelst, wenn er dir entgegenkommt und dabei wirkt, als wäre es ein harter Tag.

Alles, was darüber hinausgeht, ist gar nicht notwendig, um freundlich zu anderen zu sein. Du darfst daher auch ruhig öfter an dich selbst denken und tun, was dich glücklich mach, anstatt immer nur darüber nachzudenken, wie sich dein Verhalten auf andere auswirken könnte.