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Sind geröstete und gebratene Lebensmittel gefährlich für die Gesundheit?

Worauf du achten solltest

Gesund ernähren.
Gesund ernähren.
© Alyson Mcphee via Unspalsh

Sogenannte Röstaromen machen bestimmte Lebensmittel für uns erst so richtig schmackhaft. Wer möchte schon auf seinen geliebten Kaffee am Morgen, den Chips zum Filmabend oder das abendliche grillen – vor allem bei schönem Wetter – verzichten? Doch Hitze macht bestimmte Lebensmittel nicht nur leckerer, sondern auch gefährlicher für unsere Gesundheit, da gleichzeitig gesundheitsschädliche Stoffe produziert werden.

Wir zeigen dir, wie du die Gefahr eindämmen kannst!

Welche Lebensmittel können gefährlich werden?

Wenn Lebensmittel durch Braten, Grillen, Rösten oder Backen zu hoch erhitzt werden, entstehen Stoffe, wie Acrylamid, die laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein erhöhtes Krebsrisiko bergen. Das konnte anhand Studien an Tieren festgestellt werden. Humanstudien gibt es bis lang aber noch nicht. Potenziell gefährliche Lebensmittel sind:

  • Kaffee und Kakao
  • Geröstete Nüsse
  • Geröstete Getreideprodukte, wie Toastbrot und Knäckebrot
  • Brotkruste

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  • Kekse
  • Konserven, Babygläschen und Fertiggerichte
  • Kartoffelprodukte wie Pommes Frites, Bratkartoffeln und Chips
  • Speisewürzen und Sojasoße
  • Raffinierte Speiseöl- und fette
  • Unsachgemäß gegrillte und geräucherte, verrußte und getrocknete Lebensmittel

So kannst du die Gefahr minimieren

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt hilfreiche Tipps, mit denen du die Aufnahme von beispielsweise Acrylamid über die Nahrung senken beziehungsweise vermeiden kannst:

  • Verzehre Kaffee und andere acrylamidhaltige Lebensmittel in Maßen
  • Lebensmittel solltest du nicht über 180 Grad erhitzen
  • Toaste dein Brot nicht zu stark / dunkel
  • Verwende native Öle und Fette
  • Beim Kochen mit Wasser entsteht kein Acrylamid
  • Die Lebensmittel nicht zu dunkel grillen und nicht ablöschen
  • Die Lebensmittel im besten Fall immer frisch zubereiten
  • Alternativ kannst du auch öfters vegan kochen

Wenn du dich daran hältst, kannst du diese Lebensmittel ohne schlechtes Gewissen essen.