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Selbstwertgefühl stärken: So erkennen wir unseren Wert

Komm ins Reine mit dir selbst

Ein gutes Selbstwertgefühl bereitet den Weg zum Glück.
Ein gutes Selbstwertgefühl bereitet den Weg zum Glück.
© Milan Surbatovic via Unsplash

Wer Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein ausstrahlt, nimmt seine Stärken ebenso an wie seine Schwächen und kennt seinen Wert. Solche Menschen hat man gerne um sich und schenkt ihnen instinktiv Vertrauen. Ihre positive Energie strahlt aus und sie sind erfolgreich.

So möchte jeder von uns sein, nicht wahr? Die Realität sieht jedoch anders aus: Viele von uns leiden unter geringem Selbstwertgefühl, trauen sich nichts zu und kennen ihren eigenen Wert nicht.

Was sind die Gründe dafür?

Geringes Selbstwertgefühl: Was steckt dahinter?

1. Unsicherheit

Unter geringem Selbstwertgefühl leidet, wer unsicher ist oder dazu neigt, sich ständig für seine Schwächen zu entschuldigen. Steckt man einmal in dieser Haltung fest, zieht einen jeder zusätzliche negative Gedanke weiter hinab. Schwächen und Fehler wachsen und das Selbstbewusstsein schrumpft in sich zusammen.

2. Angst

Auch Angst blockiert unser Selbstwertgefühl.

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst, sich unbeliebt zu machen
  • Versagensangst
  • Angst vor Entscheidungen

Viele Menschen trauen sich nicht, etwas abzulehnen, weil sie fürchten, selbst Ablehnung zu erfahren und nicht mehr gemocht zu werden. Genauso wälzen wir schwierige Entscheidungen auf andere ab und hoffen, sie finden für uns die Lösung.

Wie kann man seinen Wert erkennen?

„Wert“ bedeutet für jeden etwas anderes. Ein Job kann wertvoll sein. Ein gutes Gehalt ebenfalls.
Liebe und Hingabe, die man anderen schenkt und man von Familie und Freunden erfährt, ebenso.

Seinen Wert bewusst zu erkennen, bedeutet „Ja!“ zu sich selbst zu sagen und „Nein“ zu den Dingen, die man nicht will. Nur erlauben wir uns meist nicht, positiv über uns zu denken. Für mehr Selbstwertgefühl gilt es, die eigene Perspektive zu wechseln. Anstatt Komplimente von vorne herein abzulehnen, sollten wir sie einfach mal annehmen. Anstatt beschämt ein „Eigentlich war das ja nichts Besonderes…“ zu murmeln, dürfen wir uns ruhig einen Erfolg oder ein Lob gönnen.

3 Schritte, mit denen du dich mehr zu schätzen lernst

Mit diesen Übungen stärken wir unser Selbstwertgefühl

Übung 1: Glaubenssätze enttarnen

Glaubenssätze bestimmen unsere Wahrnehmung, weil sie die Gedanken tief in uns sind, die wir für wahr halten. Diese gefühlten Wahrheiten über uns bestätigen wir fortlaufend, in dem wir sie wieder und wieder denken.

Mit diesen Fragen können wir sie hervorholen – denn nur wenn wir die Ursache für unser geringes Selbstwertgefühl kennen, können wir daran arbeiten:

  • Haben wir Probleme, “nein“ zu sagen?
  • Bewahren wir in Stresssituationen Ruhe?
  • Setzen wir uns in Diskussionen durch?
  • Wie gehen wir mit Kritik um?
  • Fällt es uns schwer, Komplimente anzunehmen?
  • Können wir Forderungen stellen und Wünsche äußern?
  • Bilden wir uns vorschnell Urteile über andere?

Wichtig ist, seine Antworten weiter zu hinterfragen. Warum werde ich in Stresssituationen schnell nervös? Weshalb höre ich nicht gern Komplimente? Ja, diese Aufgabe ist zeitaufwändig und erfordert viel Ehrlichkeit mit sich selbst. Doch wenn wir unsere Angst oder Unsicherheit erst mal kennen, verliert sie bereits einen großen Teil ihres Schreckens und wir können damit beginnen, an ihr zu arbeiten. Unser Selbstwertgefühl wird davon enorm profitieren.

Übung 2: Ängste loslassen

Stellen wir uns vor, wir hätten keinerlei Ängste. Was würden wir dann tun? Wie würden wir sprechen?

Lassen wir unsere Ängste für 10 Minuten los und spüren nun, wie es uns dabei geht. Je länger wir uns der Vorstellung hingeben, desto mehr glaubt unser Gehirn daran. Wir fühlen uns leicht und voller Glücksgefühle.
Das Schöne an dieser Übung: Diese Empfindungen pushen unser Selbstwertgefühl sofort!

Jeder kann lernen, sein Selbstwertgefühl zu steigern, ganz egal, wo er/sie im Moment noch steht.

Wir alle sind wertvoll!

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