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So stärkst du deine Selbstwahrnehmung

6 Übungen

Finde zu dir selbst.
Finde zu dir selbst.
© Jon Ly via Unsplash

Selbstwahrnehmung ist ein achtsamer Prozess. Nimmst du dich selbst richtig wahr, trägt das maßgeblich zu deinem seelischen, geistigen und körperlichen Gleichgewicht bei. Kommt unsere Selbstwahrnehmung zu kurz, macht sich das früher oder später bemerkbar. Wie du Warnzeichen erkennst und mit welchen Strategien du deine Selbstwahrnehmung stärkst, verraten wir dir.

Was ist Selbstwahrnehmung?

Selbstwahrnehmung ist ein achtsamer, sehr bewusster Prozess. Salopp formuliert, nimmt man dabei sein eigenes Selbst, die eigene Person, genau wahr. Gefühle, die wir in uns spüren, drücken stets auch unsere Bedürfnisse aus. Bei sich zu sein, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen und dem eigenen Selbst Gutes zu tun, ist wichtig für unsere Stabilität.

Achtsamkeitsübungen für mehr Selbstliebe

Fehlende Selbstwahrnehmung kann zum Problem werden

Gehen wir mit unserem Innenleben unachtsam um, kann das zu Problemen führen: Unzufriedenheit, depressive Verstimmungen oder gar ein Burn-Out sind dann keine Seltenheit. Betroffene müssen erst wieder lernen, die eigenen Gefühle zu erkennen und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen. Oftmals ist dies ein langwieriger Prozess.

Anzeichen, die bei fehlender Selbstwahrnehmung auftreten können:

  • Unzufriedenheit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Traurigkeit
  • Aggression
  • Gefühl von Fremdbestimmung
  • Schlafprobleme
  • Gefühlslosigkeit
  • Gefühl, nichts mit seiner Freizeit anfangen zu können
  • Gefühl von Überlastung

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Selbstwahrnehmung als bewusster Prozess

Damit es gar nicht erst zu unangenehmen Symptomen kommt, ist es wichtig, die eigene Selbstwahrnehmung nicht zu vernachlässigen. Begegnen wir uns selbst achtsam, profitieren wir in jedem Fall davon. Schließlich sind wir für uns selbst Experten: Niemand sonst nimmt unsere Bedürfnisse besser wahr! Eine gute Selbstwahrnehmung macht dich nicht nur ausgeglichener und gibt dir im Leben Halt, auch auf dein Glück und deine Zufriedenheit wirkt sie sich positiv aus.

Selbstwahrnehmung stärken: So geht’s!

Gefühle zeigen uns unsere Bedürfnisse auf! Leider haben wir verlernt, mit uns selbst achtsam umzugehen und uns auf unser Bauchgefühl zu verlassen. Anforderungen der Gesellschaft, Stress, Schnelllebigkeit sowie Perfektionismus tragen dazu bei, dass wir unser Selbst im Zweifelsfall hintanstellen. Wir möchten dir daher einige konkrete Strategien vorstellen, mit deren Hilfe du deine Selbstwahrnehmung wieder mehr in den Fokus rückst.

1. Vertraue auf dein Bauchgefühl

Intuition ist uns in die Wiege gelegt. Leider vernachlässigen wir unser Bauchgefühl im Laufe der Jahre oft sträflich. Dabei ist es ein wesentlicher Schritt zu mehr Selbstwahrnehmung, sich auf das eigene Fühlen, seine spürbaren Emotionen, zu verlassen. Probiere es ruhig aus!

2. Nimm dir Zeit für dich selbst

Zeit hat man nicht, man muss sie sich nehmen! Achtsam mit sich selbst zu sein, bedeutet, sich ausreichend zeitliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um sich selbst ohne Hektik spüren zu können. Die eigene Selbstwahrnehmung zu stärken, das benötigt Zeit, Ruhe und Muße. Achte also auf Zeitinseln, in denen nur du selbst im Fokus stehst. Ein Tipp: Dein Mobiltelefon solltest du in dieser Zeit ausschalten!

3. Führe ein Tagebuch:

Sobald du deine Gedanken und Gefühle zu Papier bringst, bist du stark auf dein Innenleben fokussiert. Kein Wunder, dass deine Selbstwahrnehmung dabei ganz automatisch gefördert wird. Das Verschriftlichen hilft dir außerdem dabei, eventuelles Chaos im Kopf zu ordnen und Vergangenes sowie Gegenwärtiges besser zu reflektieren.

4. Traue dich, nein zu sagen:

Für seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse einzustehen, das bedeutet, auch einmal laut und deutlich nein sagen zu dürfen. Schließlich ist es wichtiger, es sich selbst recht zu machen, als allen anderen!

5. Widme dich deinen Interessen:

Das, was uns guttut und uns trägt, kommt im Alltag leider oft zu kurz. Egal, ob Handarbeiten, Sport, lesen oder ein Museumsbesuch: Widme dich regelmäßig deinen Interessen und bleibe dabei stets offen für Neues.

6. Sorge für Entspannung und Entschleunigung:

Atemübungen, Fantasiereisen oder Yoga: Es gibt einiges an Entspannungstechniken, die dir dabei helfen können, deine Selbstwahrnehmung zu stärken.