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Selbsthypnose lernen: Versetze dich selber in Trance

Wann und wo du willst

Mit Selbsthypnose kannst du viel über dich lernen
Mit Selbsthypnose kannst du viel über dich lernen
© Ann Danilina via Unsplash

Vom stressigen Alltag abschalten, den Gedanken freien Lauf lassen und einfach mal zur Ruhe kommen. Dabei helfen kann uns Selbsthypnose. Und es ist viel leichter, als du dir vorstellst, dies zu lernen. Also nimm dir ein wenig Zeit und leg los.

Was versteht man unter Selbsthypnose?

Es ist ganz einfach: Im Gegensatz zu einer geführten Hypnose, führst du den Zustand der Trance bei einer Selbsthypnose selbst herbei. Das klingt vielleicht komplizierter als es ist, doch mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, kann jeder eine Selbsthypnose bei sich einmal ausprobieren.

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Selbsthypnose: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Am besten suchst du dir dafür einen Raum, in dem du deine Ruhe hast und dich gemütlich hinlegen oder hinsetzen kannst. Achte darauf, dass du dir genügend Zeit nimmst, denn unter Zeitdruck kann dein Körper schlechter herunterfahren und sich auf die Selbsthypnose einlassen.
  • Schließe nun deine Augen und schalte gedanklich vom Alltag ab. Es kann helfen sich zum Beispiel vorzustellen, dass man ganz alleine über ein großes Blumenfeld läuft oder an einem einsamen Ort spaziert. Manchen Menschen hilft bei einer Selbsthypnose aber auch entspannende Musik im Hintergrund oder ein wenig Achtsamkeitsmeditation um herunterzufahren.

 

  • Jetzt beginnt die eigentliche Selbsthypnose. Atme bewusst tief ein und aus und konzentriere dich auf deinen Atem. Am einfachsten geht das, wenn du wirklich tiefenentspannt bist, also lass dir Zeit und versuche nichts zu erzwingen.
  • Stelle dir nun vor, wie du bei jedem tiefen Einatmen, ein Stück Entspannung und Sorglosigkeit einatmest und beim Ausatmen alle Verspannungen, Ängste und Sorgen einfach deinen Körper verlassen können. Im Prinzip war es das schon, du hast eine erfolgreiche Selbsthypnose an dir durchgeführt.

 

  • Wenn du aus der Hypnose erwachen möchtest, dann solltest du auch hier langsam und bewusst vorgehen. Schlage nicht einfach so wieder deine Augen auf, sondern lasse dir Zeit. Zähle in deinem Kopf zum Beispiel langsam bis drei aufwärts, du kannst die innere Reise auf deinem Blumenfeld so langsam ausklingen lassen. Bei drei angekommen schlägst du die Augen auf und wirst dich tiefenentspannt und wieder vollkommen fit fühlen

Was du mit der Selbsthypnose erreichen kannst

Mit einer Selbsthypnose kannst du nicht nur einen Zustand vollkommener Entspannung und Abschalten vom Alltag erreichen, sie bringt auch weitere positive Nebenwirkungen mit sich:

Du kannst deine Angst vor bestimmten Dingen reduzieren, körperliche Beschwerden reduzieren oder Panikattacken in den Griff bekommen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du mit Selbsthypnose dein Leben verbessern kannst, also probier’ es doch einfach mal aus.