Bookmark

Sei du selbst! – Denn du kennst dich am besten

Mit diesen Tipps findest du zu dir selbst

Steh zu dir!
Steh zu dir!
© Rawpixel via Unsplash

Sei du selbst: Ein Ratschlag, der einem durchaus häufig zu Ohren kommt! Und irgendwie wollen wir doch alle ganz wir selbst sein. Doch wie bewerkstelligt man das? Gibt es gar ein Patentrezept? Was die drei kleinen Wörtchen „Sei du selbst“ alles beinhalten und wie du dich voll und ganz auf dich selbst einlässt: Wir verraten es dir!

Sei du selbst! – Aber wer bin ich eigentlich?

„Sei du selbst!“, das ist sicherlich ein gut gemeinter Ratschlag, wirft aber häufig viele Fragen auf. Allen voran: Wer bin ich eigentlich?

An dieser Stelle ahnst du es vielleicht schon: „Man-selbst-sein“ ist mit einer gehörigen Portion Selbstkenntnis und Reflexion verbunden. Bevor du ganz du selbst sein kannst, musst du dich eventuell noch ein bisschen besser kennenlernen, Erfahrungen sammeln und dein eigenes Denken und Handeln verstehen lernen. Erst, wenn du deine Persönlichkeit greifen kannst und dich selbst sowie deine Individualität schätzt und akzeptierst, wird es dir möglich, du selbst zu sein. Mitsamt deinen Stärken, Schwächen und Werten!

Stärke dein Selbstvertrauen

Sei du selbst! Die Sache mit der Vergangenheit …

Wie du zwischen den Zeilen vielleicht herausgelesen hast, sind es Stärken, Schwächen und Werte, die einen maßgeblich ausmachen. Wahrscheinlich fällt es dir am leichtesten, ganz du selbst zu sein, dich in deiner Gesamtpersönlichkeit zu verstehen und zu akzeptieren, wenn du dich darauf einlassen kannst, dass all das wandelbar ist.

Manche von uns leben in der Vergangenheit und verkörpern deshalb eine Person, die sie vermutlich gar nicht mehr sind. Unzufriedenheit ist dann vorprogrammiert! Besser ist es sicherlich, mit der Zeit zu gehen und die Vergangenheit als etwas zu nehmen, das einen prägt, aber eben hinter einem liegt. Auf diese Weise gelingt es leichter, sich für Neues zu öffnen.

Video Empfehlung

Sei du selbst: Bloß kein Stillstand!

Den Wandel der eigenen Persönlichkeit nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn gezielt zu fördern, ist ein wesentlicher Schritt, wenn es darum geht, zu sich selbst zu finden. Offenheit für Veränderung sowie die Fähigkeit und der Mut, sich immer wieder neu zu entdecken, tragen maßgeblich dazu bei, Stärken zu entwickeln, Schwächen zu akzeptieren sowie Werte zu adaptieren. Naheliegend, dass dazu eine Extraportion Reflexion und Ehrlichkeit notwendig ist! Du siehst, das Sätzchen „Sei du selbst“ ist schneller gesagt als umgesetzt.

Die eigene Individualität bejahen

Die eigene Persönlichkeit – Stärken, Schwäche, Vorlieben, Stil – ist sehr individuell. Wenn man ganz bei sich selbst ist, geht das immer auch damit einher, diese Individualität zu bejahen. Wesentliche Schritte sind hierbei beispielsweise, sich nicht zu vergleichen und seiner eigenen Linie treu zu bleiben. Dabei sollte man konstruktive Kritik aber sehr wohl reflektieren und eventuell auch für die eigene Weiterentwicklung nutzen, ganz nach dem Motto: Sei du selbst, aber lass auch Input zu.

Warum es so schwierig ist, man selbst zu sein

Auch wenn all das in der Theorie stimmig klingen mag, in der Praxis ist es manchmal ganz schön schwierig, völlig bei sich zu sein. Der Grund? Es gibt eine gewisse Erwartungshaltung seitens der Gesellschaft, wie wir zu sein haben. Kultur, Religion, Medien – sie alle vermitteln ein Ideal! Naheliegend, dass es Ängste schürt, wenn man das Gefühl hat, diesem nicht gerecht zu werden. Die Gesellschaft macht also oft aus einem „Sei du selbst“ ein „Sei wie es uns passt“ und genau das macht es für uns so schwierig.

Sei du selbst: Das kannst du konkret tun

• Nimm dir Zeit, dich selbst kennenzulernen
• Werde dir deiner Stärken und Schwächen bewusst
• Nutze deine Stärken gezielt
• Gehe offen mit deinen Schwächen um
• Sei offen für Neues und Veränderung
• Versuche dich von Dingen zu lösen, die dich blockieren

• Lass los, wenn dir das notwendig erscheint
• Sei ehrlich zu dir selbst
• Gib nicht zu viel auf die unreflektierte Meinung anderer
• Versuche, keine Vergleiche zu ziehen
• Verlasse dich auf dein Bauchgefühl
• Versuche, konstruktive Kritik anzunehmen und für dich zu nutzen