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Rhodonit – Heilstein der Wanderer

Der Weg ist das Ziel

Der Rhodinit Edelstein gilt als Glücksbringer für Reisende und soll für innere Ruhe sorgen.
Der Rhodinit Edelstein gilt als Glücksbringer für Reisende und soll für innere Ruhe sorgen.
© Bekir Donmez via Unsplash

Im Jahr 1819 wurde der Rhodonit erstmals durch den deutschen Naturforscher Christoph Friedrich Jasche wissenschaftlich registriert. Vermutlich stammte dieser erste dokumentierte Rhodonit-Fund aus Elbingenrode im Harz.

Jasche taufte seine Entdeckung aufgrund der intensiven rosaroten Färbung des Edelsteins nach dem griechischen Wort für „Rose“. Rhodonit leitet sich ursprünglich aus dem Altgriechischen ab und lässt sich durch Herleitungen aus dem Lateinischen zusammenfassend mit Rosenduft, rosig, rosigduftend und Rose übersetzen.

Verglichen mit anderen Gesteinsarten existiert der Rhodonit verhältnismäßig selten – allerdings verteilen sich die mindestens 700 Fundorte über die ganze Welt: Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, China Costa Rica, Finnland, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Mexiko und Madagaskar finden sich ebenso auf der langen Länderliste, wie Deutschland, Schweiz und weitere europäische Länder.

Farblich kann er sich von rosa bis rot, bräunlichrot oder auch in graugelb zeigen. Er kann durchsichtig oder durchscheinend anmuten sowie Marmorierungen und schwarze Äderchen zeigen. Dieses charakteristische, zarte Äderchen-Muster verdankt der Rhodonit dem enthaltenen Mangan.

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So wirkt der Heilstein

Bereits in der Antike soll diese Gesteinsart Reisenden zu deren Schutz mit auf den Weg gegeben worden sein. Auch heute wird er immer noch als Stein der Wanderer und Reisenden angesehen.

„Wenn du denkst Abenteuer sind gefährlich, versuch’s mal mit Routine. Die ist tödlich.“ (Paolo Coelho)

Für innere Ruhe und Einkehr – und zwar auch im weiteren Sinn: Er begleitet intensive Phasen während größerer Veränderungen, Krisen oder Übertritten in gänzlich neue Lebensabschnitte. Emotionen wie Ängste, Zaghaftigkeit, Pessimismus oder depressive Gedanken, soll der rosafarbene Begleiter lindern und in Mut und Zuversicht wandeln. Zudem soll er auch schmerzlindernd und beruhigend auf das ganze System einwirken. In esoterischer Sichtweise nimmt er positiven Einfluss auf Sakral- und Herzchakra.

Verarbeitung

Den Rhodonit findest du meistens in verschiedenen Schliffformen zu Schmucksteinen verarbeitet. Besonders häufig pendelt er dann in Form von flachen Tafelsteinen, Cabochonen – diese runde oder ovale Schliffform ist auf einer Seite flach, auf der anderen gewölbt – oder runden Perlen an Halsketten. Ebenso werden die Rhodonit-Steine in Ringe gefasst, zu Mala-Ketten aneinandergereiht oder anderweitig kreativ im Kunstgewerbe verarbeitet.

So entfaltet er seine volle Kraft

  • Bevor du ihn zum ersten Mal für dich benutzt, empfiehlt sich, ihn unter fließendem Wasser zu reinigen und energetisch zu entladen. Um ihn immer rein zu halten, wiederholt man diese Waschung circa alle zwei Wochen.
  • Anschließend ist es wichtig, den Heilstein mit neuer Energie anzureichern. Dazu kann man ihn entweder in Sonnenstrahlen baden lassen oder mit einem Bergkristall energetische neu aufladen.
  • Als Handschmeichler lässt er sich ideal in eine Meditation mit einbringen. Besonders intensiv soll der Rhodonit-Anhänger seine Wirkung entfalten, wenn er auf Höhe des Herzens hängt.
  • Vorsicht ist allerdings bei der Gewinnung von Edelsteinwasser geboten: Das im Rhodonit enthaltene Mangan ist für den Menschen giftig und daher ist davon abzusehen!