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Probier‘s doch mal mit basischer Ernährung

Denn sauer macht nicht immer lustig

Basische Ernährung kann richtig lecker sein
Basische Ernährung kann richtig lecker sein
© Nick Bratanek via Unsplash

Basisch? Sauer? pH-Wert? Das erinnert uns doch irgendwie an den Chemie Unterricht aus der 6. Klasse. Doch die Relevanz des Säure-Basen-Haushalts sollte man nicht unterschätzen, wenn man auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten möchte.
Warum der pH-Wert unserer Lebensmittel so wichtig ist und wie du die basische Ernährung in deinen Alltag integrierst, erfährst du hier:

Basische Ernährung: Was heißt das überhaupt?

Die Skala des pH-Wertes reicht von den Ziffern 1 bis 14, wobei alle Werte über 7 basisch und alle Werte unter 7 sauer sind. Idealerweise sollte der pH-Wert des Körpers zwischen 7,3 und 7,45 liegen. Oft ist das jedoch nicht der Fall, denn durch schlechte Ernährung und Stress kann der Körper auf Dauer „übersäuern“. Eine Basische Ernährung wirkt dieser Übersäuerung entgegen und gleicht somit den pH-Wert im Körper wieder aus. Ist die Übersäuerung relativ leicht, sollte man versuchen nach und nach mehr basische Lebensmittel in seine Ernährung zu integrieren. Bei einer starken Übersäuerung kann man unter anderem eine Basendiät in Betracht ziehen und komplett auf säurebildende Lebensmittel verzichten.

Schneller Reissalat

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Woran erkenne ich eine solche Übersäuerung?

Eine Übersäuerung hat zahlreiche Gesichter. Unter anderem lässt sie sich durch folgende Symptome feststellen

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Hautkrankheiten, wie Neurodermitis und Akne
  • Verdauungsprobleme
  • Muskelkrämpfe und Schmerzen
  • Brüchige Nägel und Haarausfall

Obwohl der Name es andeuten mag – Ob ein Lebensmittel sauer ist, hat nichts mit der eigentlichen Geschmacksrichtung zu tun, sondern ob das Lebensmittel im Körper säurebildend wirkt. Diese Lebensmittel sind besonders sauer und sollten vermieden werden, wenn du eine basische Ernährung in Betracht ziehst:

  • Fleisch und Fisch
  • Reis
  • Weißmehlprodukte
  • Nudeln
  • Bier
  • Käse und Butter

Basische Ernährung: Wie sie dir gelingt

Die Liste der basischen Lebensmittel ist lang. Hier ein paar beliebte Beispiele:

  • Kartoffeln
  • Avocados
  • Zucchini
  • Bananen
  • Äpfel
  • Blattsalate
  • Mandeln und Walnüsse
  • Bohnen
  • Paprika

Die basische Ernährung gelingt dir am besten, wenn du schon am Morgen damit beginnst.

  • Porridge mit Erdmandel – statt Haferflocken und Reismilch statt Kuhmilch
  • Frischen Smoothies und Frühstückssäfte
  • Müsli aus Erdmandelflocken und frischem Obst, wie Bananen und Äpfeln

Für ein basisches Mittagsessen kannst du es ja mal mit folgenden Speisen probieren:

  • Nudeln aus Zucchini mit Tomaten
  • Gemüserisotto
  • Ofenkartoffeln mit Rosmarin
  • Bohneneintopf

Um deine basische Ernährung am Abend abzurunden, raten wir dir zu folgenden Speisen:

  • Kürbiscremesuppe
  • Frischer Gurkensalat mit Kräutern
  • Brokkolisuppe

Als kleine Snacks zwischendurch eignet sich am besten frisches Obst, Gemüsechips, Amaranth-Riegel und Smoothies.