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Powernapping: So hilft ein Nickerchen Körper und Geist

Fit und gesund durch Schlaf

Ein Nickerchen hat unheimlich wohltuende Wirkungen auf Psyche und Körper!
Ein Nickerchen hat unheimlich wohltuende Wirkungen auf Psyche und Körper!
Photo by Alexandru Zdrobău on Unsplash

Besonders zur Mittagszeit kann uns ein voller Magen ganz schön müde machen. Doch während in den südlichen Ländern Europas Siesta ist, trinken wir hierzulande lieber den ein oder anderen Kaffee und halten uns künstlich wach. Dabei hätte ein kurzes Nickerchen – oder auch Powernapping – so viele positive Auswirkungen, wie Schlafexperten immer wieder betonen. Im Folgenden werden wir sehen, dass besonders unser Gehirn vom Schlaf profitieren kann.

Powernapping – mehr als eine Modeerscheinung

Mittlerweile ist das Wort „Powernapping“ in aller Munde. Anders, als man vermuten könnte, ist ein Powernap allerdings weit mehr als nur eine Modeerscheinung. Denn ein kurzes Nickerchen am Mittag oder Nachmittag schenkt unserem Körper und Geist tatsächlich jede Menge Kraft, wie viele wissenschaftliche Studien weltweit beweisen. So ergab eine Untersuchung der US-Raumfahrtbehörde NASA, dass unsere Aufmerksamkeit nach einem Nickerchen um 100 Prozent steigt.

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Weitere Vorteile des Powernappings sind:

  • Allgemeine Leistungssteigerung von Körper und Geist
  • Weniger Appetit auf Süßes
  • Das Herzinfarktrisiko kann stark reduziert werden
  • Bessere Laune durch Anstieg des Serotonin-Levels im Blut
  • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Vorzeitige Alterung wird verhindert

Zu lang sollte das Nickerchen nicht sein

Ein Nickerchen kann also nicht nur unsere Gehirnleistung steigern, sondern hat sogar auf unseren gesamten Körper positive Auswirkungen. Wenn du also das nächste Mal nach dem Mittagessen das Bedürfnis nach Kaffee spürst, erinnere dich daran, wie wohltuend ein bisschen Schlaf für dich wäre. Die Betonung liegt dabei wirklich auf „ein bisschen“ – denn zu lange sollte das Powernapping nicht dauern. Idealerweise ist es 20 bis 30 Minuten, maximal aber eine Stunde lang.

Schlechte Erfahrungen mit einem Nachmittagsschläfchen beruhen häufig darauf, dass über dieses Zeitlimit hinaus geschlafen wurde. Denn bei Schlafzeiten von über einer Stunde geraten wir immer mehr in die Tiefschlafphase. Wachen wir in einem solchen Moment auf, kann es sein, dass wir verwirrt oder gereizt sind. Weniger ist eben doch manchmal mehr!

Oft ist die ungewohnte Schlafenszeit ein Grund dafür, dass wir partout nicht einschlafen können. Progressive Muskelentspannung oder autogenes Training können dir in einem solchen Fall helfen, dich dem wohligen Nickerchen hinzugeben.