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Powerfood: Diese vegane Omega-3-Quelle solltest du unbedingt kennen

Gesundes Fett

Algenöl kann uns mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren versorgen.
Algenöl kann uns mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren versorgen.
© Bigstock

Fett in unserer Ernährung hat noch immer einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Denn Fett ist nicht gleich Fett. Es gibt sogar Fettsäuren, die für die Gesundheit unseres Körpers von großer Bedeutung sind. Vor allem Omega-3-Fettsäuren sind hier zu nennen. Sie spielen für viele Prozesse in unserem Körper eine wichtige Rolle. Unter anderem tragen sie zu einer normalen Gehirn- und Herzfunktion bei und helfen unserer Sehkraft. Eine der bekanntesten Omega-3-Quellen ist Fisch. Doch es gibt auch eine vegane Alternative, wie du im Folgenden erfahren wirst.

Gibt es Omega-3 nur in Fisch?

Wenn du vegetarisch oder vegan lebst, wirst du sicher schon mit der Frage konfrontiert worden sein, wie du deinen täglichen Bedarf an Nährstoffen ohne Fleisch und Fisch abdeckst. Beim Thema „Omega 3“ scheinen die BefürworterInnen von Fischverzehr die Oberhand zu haben. Doch stimmt es wirklich, dass die gesunde Fettsäure hauptsächlich in Fisch vorkommt? Die Antwort ist ein klares Nein!

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Algen – die unterschätzten Nährstofflieferanten

Schließlich ernährt sich ein Großteil der Fische überwiegend von Algen. Und von genau diesen stammen die großen Mengen an Omega-3-Fettsäuren, die für uns so wertvoll sind. Statt auf die so häufig angepriesenen Fischöl-Kapseln zurückzugreifen, lohnt es sich also, eine vegane Alternative zu wählen: Algenöl! Auf diese Weise können wir ausreichend der gesunden Fette zu uns nehmen und gleichzeitig die Fischbestände unserer Meere schonen!

Die Algen stammen nicht aus dem Meer

Bei vertrauenswürdigen Herstellern stammen die Algen nicht aus dem Meer, sondern aus eigener Aufzucht. So lässt sich viel besser kontrollieren, welche Inhaltstoffe tatsächlich im Öl landen. Verunreinigungen durch Blei, Jod, Pestizide oder Quecksilber können so ausgeschlossen werden.

Unterschiedliche Omega-3-Arten

Übrigens: Die häufig als Omega-3-Quelle empfohlenen Leinsamen enthalten zwar tatsächlich eine größere Menge der beliebten Fettsäure – doch liegt diese in Form der Alpha-Linolensäure (ALA) vor. Letztere muss im Körper erst noch in die Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt werden, bevor die gesundheitlichen Vorteile der Omega-3-Fettsäure zur Geltung kommen. Algen liefern hingegen bereits hohe Mengen an EPA und DHA.

Wichtiger Hinweis: Bitte sprecht die Dosierung und Häufigkeit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit eurem Arzt ab.

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