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Plastikfrei im Badezimmer: So einfach kann es gehen

Umweltfreundlich im Bad

Plastik ist schädlich für Umwelt und Körper, weswegen wir dazu aufrufen das Plasik aus dem Bad zu verbannen. Es ist gar nicht so schwer!
Plastik ist schädlich für Umwelt und Körper, weswegen wir dazu aufrufen das Plasik aus dem Bad zu verbannen. Es ist gar nicht so schwer!
© Jared Rice via Unsplash

Bist du auch eine Person, der es wichtig ist, wie sich unser Konsum auf die Umwelt auswirkt? Leider stehen wir Menschen in den letzten Jahrzehnten gar nicht so gut da, wenn es um den Schutz unserer Natur geht. Zeit die Gesundheit unserer Erde ab jetzt selbst in die Hand zu nehmen. Wir könnten zum Beispiel damit beginnen, weniger Plastik zu verbrauchen und wegzuwerfen. Wie du zum Beispiel dein Badezimmer plastikfrei bekommst, erfährst du hier.

Shampoo in der Flasche vs. Shampoo-Bar

Shampoo kommt immer in der Flasche richtig? Falsch! Denn mittlerweile gibt es einige Anbieter, die ihre Shampoos in fester Form anbieten und das führt dazu, dass die Plastikverpackung einfach wegfällt. Wenn du nicht auf Anhieb ein festes Shampoo findest, das dir gefällt, probier am besten noch weitere aus. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass einige Shampoos das Haar etwas strähnig machen und das Gefühl von Sauberkeit ausbleibt. Mittlerweile habe ich allerdings meinen Favoriten gefunden und bin äußerst glücklich mit dem Ergebnis. Das Ganze gibt es im Übrigen auch als feste Spülung.

Weiterer Vorteil: Bei den Shampoo-Bars handelt es sich in den meisten Fällen um Bio-Produkte, die keine Zusätze enthalten und vegan sind.

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Duschgel vs. Seifen

Nicht nur beim Shampoo kann man ein Stück Seife verwenden auch Duschgel kann man durch feste Seife ersetzen. Hier gibt es viele rückfettende Varianten, die die Haut nicht austrocknen, sondern ganz im Gegenteil unglaublich geschmeidig machen.

Und natürlich verwenden wir auch für unsere Hände eine feste Seife, statt auf die in Plastik verpackte Flüssigseife zurückzugreifen. Seife selber machen ist im Übrigen auch gar nicht schwer und DIY-Fans können sich hierbei kreativ ausleben.

Wattepads vs. Baumwollpads

Wattepads hat wohl jede Frau in ihrem Badezimmer deponiert. Sie selber sind zwar nicht aus Plastik, aber dafür in Plastik verpackt. Außerdem sind sie Wegwerfartikel, die vorher chemisch behandelt worden sind. Grund genug also, die Watte aus unserem Badezimmer zu verbannen. Pads aus Baumwolle, die man nach Gebrauch einfach in die Waschmaschine werfen kann, sind hier eine schöne Alternative. Diese Art der Wattepads kannst du kaufen oder auch ganz einfach selber machen, wenn du ein wenig Geschick im Nähen mitbringst.

Plastik Zahnbürste vs. Bambus Zahnbürste

Auch für unsere Zahnbürste gibt es eine sehr umweltschonende Variante. Zahnbürsten aus Bambus und Nylon. Der große Vorteil des Bambus ist, dass es sich hierbei um einen sehr schnell nachwachsenden Rohstoff handelt, der durch seinen Abbau so gut wie keinen negativen Einfluss auf die Natur hat. Plus: Die Zahnbürste ist nicht aus Plastik. Zugegebenermaßen sind die Bambusbürsten etwas teurer als die Plastikvarianten und müssen auch etwa alle zwei bis drei Monate ausgetauscht werden. Aber die Natur ist es uns wert.

Sprüh-Deo vs. Deo-Creme

Ohne Deo geht es nicht, das wissen wir. Aber probier doch einmal Deo-Creme aus, die im Glas kommt. Hier holt man sich mit den Fingern eine kleine Menge aus dem Tiegel und verreibt sie zunächst zwischen den Händen und dann unter den Armen. Bei mir wirkt’s, ich kenne allerdings auch Menschen, die damit nicht wirklich zurechtkommen. Einfach ausprobieren und selbst eine Meinung bilden.