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Peeling-Guide: Wann setzt man es ein und wie lange?

Haut, so glatt wie Seide

Peelings reinigen die Haut bis tief in die Poren.
Peelings reinigen die Haut bis tief in die Poren.
© Pexels

Hand aufs Herz: Wenn es um die Gesichtspflege geht, fallen bestimmt jedem von uns gleich mehrere gute Optionen ein, unserer Haut ein gleichmäßiges Bild und eine sanfte Textur zu verleihen. Im Grunde sogar schon so viele, dass man die einzelnen Vorgehensweisen schnell miteinander verwechselt. Aus diesem Grund haben wir heute einen Guide zum klassischen Peeling für dich vorbereitet. Diesen kannst du natürlich auch je nach Wunsch und Bedürfnis auf deinen ganzen Körper ausweiten.

Für wen eignen sich Peelings? Wann wird es eingesetzt?

Peelings reinigen die Haut bis tief in die Poren. Sie können dazu genutzt werden, Narben langfristig zu kaschieren oder befreien von unerwünschten Mitessern. Es gibt sie mit den verschiedensten Inhaltsstoffen und je nachdem, welches ausgewählt wird, wäscht man es am Ende mit einem feuchten Schwamm ab oder zieht es wie einen festen Film vom Gesicht weg. 

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Besonders letztere genießen bereits seit mehreren Monaten einen unglaublichen Boom, seitdem der Trend mit den pechschwarzen Algenmasken aus Asien zu uns gelangt ist.

Im Prinzip kannst du ein Peeling immer dann einsetzen, wenn dir gerade danach ist. Es gibt keinen Hauttyp, für den es sich nicht eignet. Allerdings solltest du zwischen zwei derartigen Kuren für deine Haut eine Pause von zumindest zwei bis drei Tagen einlegen. So können sich deine Poren von der Prozedur erholen und deine Haut bleibt unvergleichlich straff.

Wie lange dauert ein Peeling? Wann trägt man es am besten auf?

Es kommt ganz auf die Fläche an, die du mit dem Peeling behandeln willst. Bleiben wir für dieses Beispiel nur beim Gesicht: Du trägst es wie eine Maske auf, wofür du zirka fünf Minuten brauchen wirst. Dabei massierst du deine Haut noch während dem Verteilen der Creme oder auch Paste in kreisenden Bewegungen. Anschließend braucht es eine gewisse Einwirkzeit von rund 30 Minuten.

Da liegt es natürlich nahe, dass du zuerst die Gesichtsmaske aufträgst, ehe du dir ein entspannendes Bad gönnst. Oder du siehst einfach fern in der Zeit. Die Möglichkeiten dafür sind schier unbegrenzt.

Bleib aber tapfer, wenn die Nase zu jucken beginnt. Dass das ganz besonders dann passiert, ist schon fast ein Gesetz des Universums.

Aber es gibt auch Peelings, die du nicht erst eine halbe Stunde einwirken lassen musst. Am besten das Gesicht vorher mit deinem regulären Reinigungsgel reinigen. Dann das Peeling auf die Haut auftragen und in kreisenden Bewegungen einmassieren. 

Die kleinen Partikel haben eine leicht schleifende Wirkung, was dazu führt, dass sich Schmutz und abgestorbene Hautschuppen ablösen und die Poren wieder atmen lassen.

Vorsicht: In einigen Peelings, die im Handel erhältlich sind, ist Mikroplastik enthalten. Diese Peelings sollte man unbedingt meiden, da die Plastikteilchen in unser Wasser gelangen und selbst durch Filteranlagen durchrutschen. Im Idealfall machst du dein Peeling ganz einfach selber.