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Olivenöl – Ein mediterranes Allheilmittel?

Positive Wirkung auf die Gesundheit

Gesunde Inhaltsstoffe
Gesunde Inhaltsstoffe
© Stevepb via Pixabay

Olivenöl ist schon lange fester Bestandteil der mediterranen Küche. Mit seiner fruchtigen, nussigen oder auch scharfen Note verleiht er nicht nur Salaten einen ganz besonderen Geschmack. Neben seinem außergewöhnlichen Geschmack besitzt Olivenöl auch gesunde Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unseren Körper auswirken können.

Wir verraten dir, warum Olivenöl in deiner Küche nicht fehlen sollte.

Wie wirkt sich Olivenöl auf unsere Gesundheit aus?

2017 fand eine Studie des medizinischen Forschungsinstituts in Barcelona heraus, dass sich eine gesunde Ernährung mit Olivenöl positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken könne. Extra Virgin Olive Oil helfe dabei, hohe Cholesterinwerte zu senken. Auch in der Krebsforschung wurde die Wirkung von Olivenöl untersucht. Eine vom National Institutes of Health unterstütze Studie konnte zeigen, dass das im Öl enthaltenen Antioxidans „Oleocanthal“ Krebszellen zerstören kann.

Olivenöl kann aber nicht nur von innen, sondern auch von außen helfen.

Shampoo für glänzendes Haar selbst machen

Olivenöl als Beautyprodukt?

Olivenöl ist rückfettend und daher gut geeignet, wenn man trockene Haut hat und beispielsweise Pflegeprodukte oder Seife selber machen möchte. Rissiger Haut und aufgesprungenen Lippen kann Olivenöl durch seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung etwas Linderung verschaffen. Wer trockene Haare hat, kann sie mit einer Olivenölkur verwöhnen. Das Öl am besten in die trockenen Spitzen vorsichtig einmassieren und eine halbe Stunde einwirken lassen. Im besten Falle, über Nacht. Danach mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo auswaschen. Das falsche Shampoo trocknet das Haar wieder aus und die Kur wäre dadurch für die Katz.

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Woran erkenne ich gutes Olivenöl?

Nicht jedes Olivenöl steckt voller positiver Eigenschaften, deshalb solltest du beim Kauf ein paar Dinge beachten:

  • Bei kaltgepressten Olivenölen gehen die Vitamine, Geschmacksstoffe und ungesättigten Fettsäuren nicht verloren. Hier wird das Öl ohne Wärmezufuhr aus der Frucht gepresst und behält dadurch die meisten seiner positiven Eigenschaften.
  • Wichtig ist vor allem ein niedriger Anteil an freien Fettsäuren, da diese für einen sauren oder bitteren Geschmack sorgen. Das Olivenöl wird in verschiedene Güteklassen eingeteilt.
  1. Natives Olivenöl extra beziehungsweise Extra Virgin Olive Oil. Hier sind nur bis zu 0,8 Gramm freie Fettsäuren pro 100 Gramm Öl enthalten.
  2. Natives Olivenöl beziehungsweise Virgin Olive Oil darf höchsten bis zu zwei Gramm freie Fettsäuren pro 100 Gramm Öl enthalten.
  3. Bei Olivenöl beziehungsweise Olive Oil ohne eine zusätzliche Beschreibung handelt es sich um eine Mischung aus raffiniertem und unbehandeltem Öl. Raffiniertes Öl ist wärmebehandelt und büßt dadurch viele seiner positiven Eigenschaften wie beispielsweise Geschmack und Vitamine ein.

Wer gutes Olivenöl haben will, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. In den meisten Läden findet man hauptsächlich Olivenöl mit der Bezeichnung „nativ extra“ beziehungsweise „extra virgin“. Du solltest dich von dieser Bezeichnung, die das Öl als sehr gute Ware kennzeichnet jedoch nicht täuschen lassen. Stiftung Warentest fand auch unter den teuren Olivenölen schwarze Schafe.