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Ölmassage: Tiefe Entspannung für Körper und Geist

Wenn alles im Fluss ist

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Hast du Lust, dich mal wieder so richtig verwöhnen zu lassen? Dann tu deinem Körper und deiner Seele etwas Gutes und gönn dir eine entspannende Ölmassage. Eine Ölmassage hat viele Vorteile, sie wirkt vitalisierend, hilft Stress abzubauen, regt den Stoffwechsel an und stärkt dein Immunsystem. Nicht ohne Grund gehören Massagen zu den ältesten Heilmitteln, um die unterschiedlichsten Beschwerden zu behandeln oder ihnen vorzubeugen. Doch es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Massagearten und wenn du noch auf der Suche nach der richtigen Ölmassage für dich bist: Hier sind die drei beliebten Ölmassagen und ihre Wirkungen auf Körper und Geist.

Ayurvedische Ölmassage

Die Ayurveda-Massage beruht auf der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda, die rund 5000 Jahre alt ist. Der Begriff „Ayurveda“ kommt aus dem Sanskrit – der heiligen Sprache Indiens – und setzt sich zusammen aus „Ayur“ und „Veda“, übersetzt heißt das so viel wie „langes Leben“ und „ewiges Wissen“. Bei der klassischen ayurvedischen Ölmassage („Abhyanga“) wird viel duftendes, warmes Öl mit Kräuterextrakten vermischt. Das Öl wirkt dabei nicht nur heilsam auf die Haut, sondern dringt auch tief in das Gewebe ein. Schlacken und Giftstoffe sollen so gelöst werden. Eine besondere Art dieser Massage ist die „Synchron-Abhyanga“. Hier arbeiten zwei Masseure gleichzeitig, deshalb soll diese Behandlung noch effektiver und angenehmer sein.

Eine weitere Methode im Ayurveda ist der Stirnölguss, die sogenannte „Shirodhara“. Bei dieser Anwendung fließt aus rund 10 Zentimeter Höhe ein feiner Strahl aus Öl auf Stirn und Kopf des Behandelten. Dieser Strahl soll sich zum Beispiel beruhigend auf das vegetative Nervensystem auswirken. Die Anwendung ist ausgleichend, harmonisierend und blutdrucksenkend. Meist wird der Stirnölguss zusammen mit einer Gesichts- und Kopfmassage ausgeführt.

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Ölmassage mit Aroma

Bei der Aroma-Ölmassage wird der Körper mit ätherischen Ölen verwöhnt. Die Duftentfaltung der unterschiedlichen Öle stimuliert dabei Körper und Geist. Man kann hier je nach aktuellem Bedürfnis zwischen verschiedenen Ölen auswählen. So kann zum Beispiel mit einem anregenden, harmonisierenden, entspannenden, wärmenden, belebenden, entzündungshemmenden oder schmerzlindernden Öl massiert werden. Einige der dabei eingesetzten Düfte sind zum Beispiel Eukalyptus, Lavendel, Rosmarin oder Limette. Außerdem verbinden Menschen mit unterschiedlichen Düften unterschiedliche Gefühle und Empfindungen. Es wird also nach Beschwerden oder Intuition gewählt.

In der Regel werden die ätherischen Öle mit einem Basis-Öl wie Jojoba- oder Mandelöl vermischt und dann während der Massage auf den Körper aufgetragen. Die Wirkstoffe sollen dabei in das Gewebe und den Blutkreislauf eindringen und so den ganzen Organismus positiv beeinflussen. Eine solche Ölmassage kann bis zu einer Stunde oder länger dauern.

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Traditionelle Thai-Ölmassage

Unter der traditionellen Thai-Massage (TTM) versteht man verschiedene Massage-Techniken, die in Thailand unter der Bezeichnung „Nuat Phaen Boran“ bekannt sind. Übersetzt heißt das so viel wie: massieren nach uraltem Muster. In Europa spricht man auch von der Thai-Yoga-Massage oder der Thai-Ölmassage. Hierbei werden Elemente aus der Akupressur, dem Yoga – vor allem die Dehnungen – der Meditation und Energiearbeit miteinander verbunden. Dabei geht es nicht nur um die Lockerung einer einzelnen Körperregion, hier steht vielmehr der Mensch in seiner Ganzheit im Mittelpunkt. Die Thai-Ölmassage kann zum Beispiel folgende positive Effekte auf Körper und Geist haben:

  • Befreiung von Verspannungen und Blockaden – auf körperlicher und emotionaler Ebene
  • Aktivierung der Regenerations- und Selbstheilungsprozesse
  • Abbau von Stresshormonen
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Kräftigung der inneren Organe

Eine klassische Thai-Massage dauert meist rund 1,5 Stunden. Dabei dehnt und streckt der Masseur den Patienten – oftmals auch unter vollem Körpereinsatz.