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Nutze die Magie der zwölf Rauhnächte

Befreie dich von Altlasten

Was bringt deine Zukunft?
Was bringt deine Zukunft?
© Ambar Simpang via Unsplash

In den zwölf Rauhnächten, auch Glöckelnächte oder Rauchnächte genannt hast du die Möglichkeit, das alte Jahr hinter dir zu lassen und den Ton für das kommende Jahr zu setzen. Die Zahl zwölf symbolisiert die zwölf Monate eines Jahres, wobei vier Nächten eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Damit du die zwölf Rauhnächte gut überstehst und deren Magie sinnvoll nutzen kannst, solltest du dir ein paar Dinge zu Herzen nehmen und beachten. So bringt dir das nächste Jahr viel Glück und Freude.

Die Begegnung mit der Zwischenwelt

Die zwölf Rauhnächte symbolisieren nicht nur die zwölf Monate eines Jahres, sondern stehen auch für die Zeit, in der die Grenzen zwischen dem Jenseits und dem Diesseits verschwimmen. Die Zahl zwölf ist die Differenz zwischen dem Mondjahr, das aus 354 Tagen und dem Sonnenjahr, das aus 365 Tagen besteht. Dazwischen gibt es elf Tage beziehungsweise zwölf Nächte, die sich außerhalb unserer Zeit, also in einer Art Zwischenwelt befinden. In dieser Zeitspanne öffnet sich ein Tor in eine andere Welt, in der Geister, Lichtwesen und andere übernatürliche Gestalten freien Zugang zu unserer Welt haben und umgekehrt.

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Vorbereitung auf das kommende Jahr

Die Zeit der Rauhnächte beginnt in den meisten Kulturen mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und endet mit der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. In manchen Kulturen ist die erste und eine der wichtigsten Rauhnächte bereits am 21. Dezember. Diese ist die längste Nacht des Jahres und wird auch Thomasnacht genannt.

In dieser Zeit hast du die Chance, das Jahr guten Gewissens abzuschließen und den Weg ins neue Jahr zu ebnen.

  • Befreie dich von emotionalen Altlasten, wie beispielsweise Streitereien mit wichtigen Personen. Sprecht euch aus und lasst Vergangenes hinter euch. Auch materielle Altlasten, die negative Auswirkungen auf deinen Gemütszustand haben, solltest du loswerden.
  • Notiere dir deine Träume, denn alles, was du in diesen Nächten träumst, kann Hinweise auf die kommenden Monate geben. Wenn du in der Nacht vom 24. auf den 25. beispielsweise von einem Kuss träumst, kann das bedeuten, dass du dich im Januar verliebst. Die Träume in der Nacht vom 25. auf den 26. geben Einblicke in den Februar und so zieht sich das über alle zwölf Nächte hinweg.
  • Durch das Ausräuchern deiner Wohnung, kannst du böse Geister vertreiben, damit sich ihre negative Energie nicht auf dich überträgt.

Die wichtigsten Rauhnächte

Wenn die Zwischenwelt geöffnet ist, dann ist die Magie während diesen Nächten besonders stark ausgeprägt.

  1. In der Nacht auf den 25. Dezember solltest du Rituale durchführen, die für Glück und Reichtum sorgen können. Du kannst natürlich auch dein Orakel befragen. Diese Nacht wird auch Glöckelnacht genannt, denn die Kraft der bösen Geister ist am stärksten und mit dem „Schreckensgeläut“ der Kirchenglocken sollen sie vertrieben werden.
  2. In der Silvesternacht solltest du dir auf jeden Fall deine Träume notieren, denn die Wahrsagewirkung ist hier am stärksten.
  3. Vor allem in der letzten Rauhnacht auf den 6. Januar solltest du dich mit allen Menschen versöhnen, mit denen du im Streit liegst. Dein nächstes Weihnachtsfest soll ja schließlich beschaulich sein. Du solltest am Tag der heiligen drei Könige auch die Fenster offenlassen, wenn die Sternensänger an diesem Tag unterwegs sind. Der Segen gelangt so mit dem Weihrauch besser in dein Zuhause. Daher auch der Name Rauchnacht.