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Nervosität und Unruhe – Beruhige deinen inneren Hampelmann

Einmal tief durchatmen, bitte!

Zeit um abzuschalten.
Zeit um abzuschalten.
© Nick Karvounis via Unsplash

Es gibt Momente im Leben, da kommt man einfach nicht zur Ruhe. Man hat das Gefühl, dass einem alles über den Kopf zu wachsen droht, weil einem beispielsweise bei der Arbeit zu viel aufgehalst wird, Probleme in der Beziehung herrschen oder es andere familiäre oder auch finanzielle Sorgen gibt. Das belastet dann nicht nur unsere Seele, sondern auch unseren Körper.

Wir zeigen dir, wie du wieder innere Ruhe finden kannst.

Ursachen für Nervosität und Unruhe

Nervosität kann einerseits die Folge von körperlichen Beschwerden wie beispielsweise den Wechseljahren, Schilddrüsenerkrankungen und Diabetes sein. Hormonschwankungen oder Veränderungen im Zuckerhaushalt wirken sich nämlich auf unsere Gefühle und unseren Körper aus. Andererseits können Nervosität und innere Unruhe auch durch seelische Beschwerden ausgelöst werden:

  • Anspannung
    Manchmal nimmt man sich sowohl privat, als auch beruflich zu viel vor und schafft es dann nicht, all das umzusetzen, was man sich vorgenommen hat. Man setzt sich dadurch selbst innerlich unter Druck und ist deswegen oft angespannt, weil man ständig das noch nicht erreichte Ziel im Kopf hat.
  • Unsicherheit
    Es ist nicht immer einfach, Selbstbewusstsein zu haben, zu seiner Meinung zu stehen und auch mal seinen Kopf durchzusetzen. Man fühlt sich von anderen eingeschüchtert, sei es nun von Arbeitskollegen oder Leuten aus dem privaten Umfeld. Auch Entscheidungen aus der Vergangenheit, die sich für die Zukunft nicht unbedingt positiv bewährt haben, können im Hier und Jetzt Unsicherheiten hervorrufen, weil man deswegen womöglich an seinem Urteilsvermögen zweifelt.

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  • Stress
    Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, kann die Geduld schon ziemlich überstrapazieren. Aber auch zu hohe Erwartungen an sich selbst zu stellen, kann an den Nerven zerren.
  • Ängste
    Angst zu haben ist gut, denn es schützt uns vor möglichen Gefahren, in die wir uns sonst begeben würden. Manchmal steigert man sich aber auch in unbegründete Ängste hinein und kommt einfach nicht mehr aus dem grübeln raus.

So kommst du wieder zur Ruhe

Damit du nicht irgendwann vollkommen aus der Haut fährst, gibt es ein paar Dinge, die du machen kannst:

  • Wenn du dich überfordert fühlst, solltest du um Hilfe bitten oder ein paar Aufgaben abgeben. So vermeidest du beispielsweise Fehler bei der Arbeit.
  • Vertraue dich anderen Menschen an, wenn es dir schlecht geht oder du unzufrieden bist. Eine andere Sichtweise ist oft aufschlussreich.
  • Körperliche Entspannung durch Meditation oder Yoga hilft auch dem Geist dabei, abzuschalten.
  • Mit dem richtigen Zeitmanagement kann man sich viel Stress ersparen, also am besten alle Termine notieren und sortieren. So kann man sich den Tag besser einteilen und sieht auch, wenn man sich vielleicht zu viel vorgenommen hat.
  • Genügend Schlaf ist das A und O. Wer nicht ausreichend Schlaf bekommt, ist oft reizbarer und unkonzentrierter als sonst. Konflikte im Berufs- und Privatleben sind da meist vorprogrammiert.