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Natürlich gesund: Diese 5 Heilkräuter gehören in deinen Arzneischrank

Vergangenes Wissen wiederentdeckt

Die Natur hält so viel für uns bereit, was wir schon längst wieder vergessen haben.
Die Natur hält so viel für uns bereit, was wir schon längst wieder vergessen haben.
© Bobbo Sintes via Unsplash

Heilkräuter wie das Tausendgüldenkraut werden schon seit Jahrhunderten für unsere Gesundheit eingesetzt. Diese fünf Heilkräuter beeindrucken mit ihren natürlichen Wirkweisen und sollten in keinem Arzneischrank fehlen:

Aloe Vera

Die Pflanze enthält das namensgebende Aloe-Gel. Du kennst es vielleicht aus deiner After-Sun-Pflege. Das Gel ist eine kleine Wunderwaffe der Natur – nicht nur gegen Sonnenbrand, sondern auch gegen Bakterien. Viren, Entzündungen und Schimmel. Als Hautpflege gibt Aloe Vera dir Feuchtigkeit zurück und kann Akne lindern.

Aloe Vera kannst du kinderleicht zuhause anbauen. Setze die Samen in einen Topf oder auf ein Küchentuch, wässere sie gut und erfreue dich daran, wie nach kurzer Zeit erste Wurzeln sprießen und die Pflanze zu wachsen beginnt!

Tausendgüldenkraut

Diese violette Pflanze ist der Allrounder unter den Heilkräutern. Es enthält Bitterstoffe und kann damit Verdauungsstörungen entgegenwirken, Fieber und Magenschmerzen lindern, Rheuma kurieren und Menstruationsbeschwerden erleichtern. Als Tee aufgebrüht, soll Tausendgüldenkraut helfen, den Appetit wieder anzuregen. Durch seine Wirkweise ist es unter anderem auch als Bitterkraut und Fieberkraut bekannt.

Das Tausendgüldenkraut gehört zu den Enziangewächsen und steht wie seine Artgenossen unter Naturschutz. Du bekommst es in Apotheken oder gut sortierten Reformhäusern als Saft, Tinktur oder in getrockneter Form.

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Brennnessel

Wer erinnert sich nicht an heiße Sommertage, Fangen spielen in der Wiese – und die unangenehmen Stiche der Brennnessel, wenn man sie aus Versehen beim Toben berührt hat.
Dabei ist die Brennnessel wesentlich besser als ihr Ruf und ein eindrucksvolles Heilkraut.

Sie regt deinen Stoffwechsel an und hilft, deinen Körper zu entschlacken. Wenn du dir ein besseres Körpergefühl wünschst, kannst du zur Brennnessel greifen. Als Tee eignet sie sich zur täglichen Verwendung. Alternativ kannst du sie zum Beispiel unter deinen Salat mischen oder Speisen damit würzen.

Spitzwegerich

Dieses kleine, unscheinbare Kraut kann der perfekte Begleiter für dich sein, wenn du unter Asthma, Husten oder einer Erkältung leidest. Spitzwegerich ist in vielen Hustensäften enthalten und ein natürlicher Schleimlöser.

Spitzwegerich oder Heilwegerich, wie die Pflanze auch genannt wird, beruhigt Halsschmerzen und wirkt außerdem bei Wunden desinfizierend. Bei kleinen Verletzungen kannst du das Kraut zerkaut direkt auf die Wunde auftragen, um die Blutung zu stoppen und deine Wundheilung zu fördern.

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Bärentraube

Der außergewöhnlich klingende Name steht für ein Multitalent: Die Blätter der Bärentraube wurden schon von Hildegard von Bingen als Entgiftungsmittel für die Niere und die Harnwege verwendet.
Durch das enthaltenen Stoff Arbutin wirkt dieses Heilkraut desinfizierend und harnfördernd.

Als Tee unterstützen Bärentraubenblätter dich am besten. Erkundige dich am besten in der Apotheke danach.

Frage deinen Arzt um Rat

Wichtig: Wenn du dir nicht sicher bist, welche Ursache deinen Beschwerden zugrunde liegt und welche Behandlung in diesem Fall die Beste ist, frage in jedem Fall deinen Arzt um Rat, bevor du zu Heilkräutern greifst.