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Nahrungsergänzungsmittel: Krankmachende Supplemente?

Kann man es mit den Vitaminen übertreiben?

Können Nahrungsergänzungsmittel gefährlich sein?
Können Nahrungsergänzungsmittel gefährlich sein?
© Rawpixel via Unsplash

Noch nie zuvor war der Wahn nach einem gesunden Lebensstil und einer ausgewogenen Ernährung so präsent wie heutzutage. Supermarkt-Regale sind vollgestopft mit Superfoods, Gluten-, Laktose-, und Fleischfreien Lebensmitteln und den berühmt berüchtigten Nahrungsergänzungmitteln. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentralen, nimmt jeder dritte Deutsche regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Eine Zahl, die für sich spricht.
Doch was steckt hinter den Supplementen?

Nahrungsergänzungsmittel: Schädlich, gesund oder einfach nur überflüssig?

Hersteller versprechen, dass Nahrungsergänzungsmittel körperliche Beschwerden lindern können, uns beim Abnehmen helfen und unser Immunsystem stärken.

Doch seit einiger Zeit melden sich auch viele kritische Stimmen zu dem Thema.
Nahrungsergänzungsmittel sollen plötzlich nicht mehr halten, was sie versprechen und sogar schädlich sein. Doch wie viel Wahrheit steckt dahinter?

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Es lässt sich sagen, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln durchaus nicht ungefährlich sein kann. Denn auch bei Vitaminen kann eine Überdosis schädlich für den Körper sein.
Generell solltest dich bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln folgendes fragen:

  • Welche Menge entspricht der maximalen Tagesdosis?
  • Gibt es mögliche Wechselwirkungen mit anderen Supplementen oder Medikamenten?
  • Was weiß ich über den Hersteller?
  • Gibt es Erfahrungsberichte von schädlichen Nebenwirkungen?

Es lässt sich sagen, dass die meisten Menschen Nahrungsergänzungsmittel überhaupt nicht benötigen. Denn in der Regel können wir unseren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen anhand von einer ausgewogenen Ernährung vollkommen decken. Auch ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass Nahrungsergänzungsmittel eine ungesunde Ernährung ausgleichen können.

Die Einnahme von Supplementen macht allerdings durchaus Sinn für Schwangere, Vegetarier oder Veganer, sowie Menschen mit Unterernährung. Hierbei sollte die Einnahme jedoch immer unter ärztlicher Aufsicht stehen, um eine Überdosis oder schädliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Gibt es Alternativen?

Wer bei körperlichen Beschwerden weder zu Nahrungsergänzungsmitteln, noch zu Medikamenten greifen möchte, der sollte sich über natürliche Heilmittel informieren.
Wer an Übelkeit leidet, sollte es beispielsweise mit Ingwer probieren, da dieser ein bewährtes Heilmittel bei diversen Beschwerden ist. Außerdem wirkt  Zwiebelsaft gegen Husten, sowie Thymiantee bei Halsschmerzen.