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Minimalismus: 15 Dinge, die du nicht wirklich brauchst, aber trotzdem in der Wohnung hast

Werde den Krempel los

Manchmal sammelt sich einfach zu viel Kram in unserer Wohnung an. Minimalismus kann uns helfen, uns davon zu befreien
Manchmal sammelt sich einfach zu viel Kram in unserer Wohnung an. Minimalismus kann uns helfen, uns davon zu befreien
© Onur Bahcivancilar via Unsplash

200 Nagellacks, zig Deko-Gegenstände und fünf Mal das gleiche T-Shirt: Wir leben im Überfluss und merken es oft gar nicht. Konsum ist so selbstverständlich, dass es überhaupt nicht auffällt, wenn wir unsere Wohnungen mit Dingen vollstopfen, die wir im Grunde nicht brauchen. Dabei können Verzicht und Bescheidenheit befreiend wirken und uns zu glücklicheren Menschen machen. Wenn du das auch so siehst, sollten wir mit dem Minimalismus direkt anfangen und diese 15 Gegenstände aus der Wohnung entfernen:

Dinge, die keine Verwendung finden

Boxen von Elektrogeräten – Behält man, wegen der Garantie, doch die ist meistens nach spätestens einem Jahr abgelaufen. Also weg damit!

Schuhkartons – Könnten man ja irgendwann nochmal brauchen? Nein!

Rechnungen und alte Unterlagen – Irgendwann einmal abgeheftet zerfällt alter Papierkram doch nur zu Staub, finde heraus, was du wirklich brauchst und füttere den Schredder mit dem anderen Kram.

Make-up – Hast du auch deine Lieblingswimperntusche und das andere Zeug liegt im Grunde nur rum? Also, du weißt was zu tun ist.

Dinge, die kaputt sind

Eingetrockneter Nagellack – Sieh nach welcher Lack noch gut ist und von welchem du dich befreien kannst.

Alte Elektro- und Technikgeräte (kaputtes Glätteisen, alte Handys etc) – Wohin damit? Hmmmm, in diese Schublade? – Alte Elektrogeräte gehören auf den Wertstoffhof. Dort können sie weiterverwertet werden.

Kosmetik, die schon lange abgelaufen ist – Nicht haben wir nur Make-up in raunen Mengen, nein viel davon ist auch noch abgelaufen und kann unserem Körper schaden, wenn wir sie weiterbenutzten. Also, Adieu!

Alte Kleidung, die du eigentlich magst, aber nicht mehr anziehst, weil sie abgetragen ist oder Löcher hat? – Nimm dir ein Herz und trenn dich davon.

Abgelaufene Medikamente – Du hattest 2013 eine Erkältung und hast die restlichen Medikamente behalten? Geh durch deinen Medizinschrank und sieh nach, was wirklich Helfer in der Not ist und was schon lange nicht mehr wirkt.

CDs und DVDs – Mal ehrlich, hörst du deine Bravo Hits 15 wirklich noch oder steht sie nur rum? In Zeiten von MP3 und Videostreaming-Diensten finden die wenigsten CD- oder DVD-Sammlungen noch Verwendung.

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Dinge, die wir doppelt und dreifach haben

Tupperware – Wir haben sie in massenhaft und bei den meisten Dosen weiß man nicht einmal, wo der Deckel ist. Sortiere dir zum Beispiel drei oder vier verschiedene Größen an Behältern aus und damit bist du echt gut ausgerüstet.

Kleiderbügel – Davon kann man nie genug haben? Ja, doch 😉

Handtücher und Bettwäsche – Klassische Dinge, die sich über die Jahre ansammeln. Hier eine schöne Bettwäsche gefunden, dort ein Handtuch geschenkt bekommen und schon sind Schubladen und Schränke vollgestopft.

Geschirr und Besteck – Braucht man das alte Porzellan von Tante Ingrid, das einem ohnehin nicht sonderlich gefällt noch? Wir sagen „Nein“, aber vielleicht kann es ja noch jemand anderes gebrauchen.

Vorgehen und Entsorgung: Ein paar Tipps

Wichtig ist, dass du mit offenen Augen durch deine Wohnung gehst und nicht gleich von vornherein sagst „Nein, das brauch‘ ich noch“. Mach dir wirklich gezielt Gedanken, an welchen Dingen dein Herz hängt und was du wirklich willst welche Dinge entbehrlich sind.

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Auch solltest du vermeiden wahllos Dinge wegzuwerfen, die noch gut sind, einfach um sie loszuwerden. Brauch doch das Deo noch schnell auf, bevor du es wegwirfst oder verschenk die alten DVDs. Wenn du nicht weißt an wen, pack einfach alles, was du verschenken möchtest in eine Box und stell sie mit einem ‘zu verschenken’-Schild auf die Straße. Das funktioniert vor allem in größeren Städten gut. Wer ein bisschen Zeit hat, kann auch versuchen, die Dinge in Online-Flohmärkten einzustellen, so gibt es sogar noch ein kleines Taschengeld dafür.