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Mini-Minimalismus-Challenge: So räumst du dein Leben jeden Tag ein Stückchen auf

Befreie dich von unnötigem Ballast

Nur das zu besitzen, was man braucht, kann befreiend sein.
Nur das zu besitzen, was man braucht, kann befreiend sein.
© Roman Mager via Unsplash

Wir leben in Zeiten des Überflusses. Jeder von uns hat alles, was er braucht und noch viel mehr. Doch viele erleben diesen Überfluss und die endlosen Möglichkeiten des Konsums als belastend. Deshalb wird Aufräumen und Ausmisten der eigenen Habseligkeiten auch ein immer größeres Thema. Immer öfter fragen wir uns: Brauche ich das wirklich?

Was bedeutet Minimalismus?

Der Begriff Minimalismus wird mittlerweile inflationär benutzt. Grundsätzlich bedeutet Minimalismus nichts anderes als, dass man sich auf das Nötigste und Wesentliche beschränkt. Minimalismus kennt man vor allem aus Bereichen der Kunst oder auch aus der Musik. Doch heutzutage lässt er sich auf fast alle Lebenssituationen übertragen und bezeichnet einen bestimmten Lebensstil, der sich durch gezielten Verzicht auf Konsumgüter auszeichnet.

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So startest du die Minimalismus-Challenge

Bei dieser Challenge gibt es nur eine Regel: Miste aus und verabschiede dich von Dingen, die du nicht mehr brauchst. Lern das frei sein und dich auf das Wesentliche zu beschränken. Viele, die den Minimalismus bereits betreiben, empfinden mehr Zufriedenheit und sind glücklicher.

Woche 1: Ordnung schaffen

Um behutsam mir der Challenge zu starten, räume jeden Tag einen anderen Raum für 15 bis 20 Minuten auf. So kannst du zum einen Ordnung halten, bekommst aber auch ein Gefühl für die Gegenstände, die du auf regelmäßiger Basis benutzt – oder eben nicht.

Woche 2: Jetzt geht’s ans Aussortieren

Behalte dir das Ritual des täglichen Aufräumens bei (schaden kann das nie) und gehe dabei aber aktiv deine Habseligkeiten durch, die sich in den Räumen befinden. Was fällt dir sofort ins Auge, das du selten benutzt, aber im Weg rumliegt? Betrachte den Gegenstand genau, wofür brauchst du ihn und wie oft benutzt du ihn? Kannst du auf ihn verzichten? Dann weg damit. Gehe so systematisch durch deine Räume und sortiere jeden Tag mindestens eine Sache aus einem Raum aus.

Woche 3: Lasse frischen Wind herein

Mittlerweile solltest du einen guten Überblick über all die Dinge bekommen haben, die oft in deinem Gebrauch sind und die du aufgrund mangelnder Brauchbarkeit aussortieren konntest. Frage dich nun: Bin ich zufrieden mit der Raumnutzung? Oder würde es mir besser gefallen, meine Möbel umzustellen oder die Schubladen neu einzusortieren. Egal, was dich stört: Ändere es. Manchmal muss man Dinge neu einräumen, um einen Überblick zu bekommen, wo man etwas braucht und was überflüssig ist. Nimm dir jeden Tag eine Stunde Zeit und räume einen Schrank oder ein Regal aus und sortiere deine Sachen neu ein, so wie es dir am besten gefällt. Dabei wirst du sicher auf einigen unbrauchbaren Kram stoßen und alles was du brauchst, findet einen festen Platz.

 

Wenn du dir schwer tust anzufangen und den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, findest du in unserem Artikel ‚Minimalismus: 15 Dinge, die du nicht wirklich brauchst, aber trotzdem in der Wohnung hast‘ kleine Anstöße, was eventuell keinen Gebrauch in deiner Wohnung findet. Auch wenn du deinen Kleiderschrank erfolgreich ausmisten möchtest, haben wir eine kleine Hilfestellung für dich: ‚Den Kleiderschrank ausmisten in 4 Schritten‘. Viel Spaß beim Ausmisten.