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Mentaltraining – Kraftquelle der eigenen Gedanken

Dein Training für mentale Stärke

Mentaltraining kann dir in vielen verschiedenen Bereichen in deinem Leben helfen
Mentaltraining kann dir in vielen verschiedenen Bereichen in deinem Leben helfen
© Jeremy Bishop via Unsplash

Das Mentale Training, auch Mentaltraining genannt, stammt ursprünglich aus der Sportpsychologie und wird dort zur Optimierung von Bewegungsabläufen genutzt. Der Athlet stellt sich dabei eine Bewegungsabfolge detailliert vor und versucht, alle Aspekte der Bewegung gedanklich nachzuempfinden. In Abwechslung mit der tatsächlichen Ausführung soll das Mentaltraining die Performance des Sportlers verbessern. Mittlerweile wird das mentale Training auch in der Psychotherapie genutzt und findet in den verschiedensten Lebensbereichen auch bei der Selbstentwicklung Anwendung.

Was genau ist Mentaltraining?

Heutzutage wird der Begriff Mentales Training für verschieden psychologische Techniken genutzt, die körperlichen und mentalen Fähigkeiten eines Menschen steigern sollen. In seiner ursprünglichen Bedeutung als Trainingsmethode aus der Sportpsychologe findet der Begriff immer noch Verwendung, allerdings gibt es mitunter keine genaue Abgrenzung zu dem Motivationstraining oder anderen Formen des Mentalcoachings.

Methoden des Mentaltrainings sind zum Beispiel:

  • Autogenes Training
  • Meditation
  • Progessives Muskelentspannung
  • Weitere Entspannungstechniken

Üblich ist beim Mentalen Training, dass auf mentaler Ebene durch das Setzen von gezielten Reizen und einer kontrollierten Wiederholung ein Trainingseffekt auf einem bestimmten Gebiet erzielt wird, etwa auf psychischer oder physischer Ebene.

Mit dieser Meditation legst du deine innere Abwehrhaltung ab

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Wo kann mentales Training eingesetzt werden?

Egal, ob du deinen inneren Kritiker in gemäßigte Bahnen lenken willst oder dich von schlechten Angewohnheiten lösen möchtest – das Mentaltraining kann sich in den verschiedensten Bereichen positiv auswirken. Hier ein paar Beispiele:

  • Steigerung der Konzentration
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Verarbeitung von Ängsten
  • Stressabbau/ Entspannung
  • Motivation Aufrechterhaltung

Auch zu spirituellen Zwecken wird Mentaltraining angewandt:

  • Stärkung der Selbstheilungskräfte
  • Den eigenen Sinn finden
  • Rückführungen zulassen

So kann Mentaltraining zu Hause funktionieren

Sorge zunächst dafür, dass du dich ungestört fühlst. Stelle dein Telefon ab, deaktiviere deine Haustürklingel und schließe alle Fenster, um eine möglichst Ruhige Atmosphäre zu kreieren. Wenn du möchtest, kannst du auch ruhige Musik oder Klänge auflegen, um mögliche Restgeräusche zu übertönen.

Lege dich hin oder setze dich in einer bequemen Position auf den Boden, einen Stuhl oder die Couch und schließe nun die Augen. Nimm dir Zeit deine Umgebung auszublenden. Du bist das Zentrum, um das sich jetzt alles dreht. Fühle dich und achte auf deinen Atem. Atme ganz natürlich und lass die Luft gleichmäßig ein- und ausströmen. Tu dies so lange bis du dich vollkommen ruhig und konzentriert fühlst.

Begib dich nun auf eine Reise durch deinen Körper. Fühle zuerst in deine Zehen und spüre jeden einzelnen. Wandere deine Beine Hoch in die Beckenregion. Spüre jeden Muskel, jedes Härchen auf der Haut und so weiter.

Wenn du die Reise durch deinen Körper beendet hast, solltest du vollkommen entspannt sein und das eigentliche Mentaltraining kann beginnen. Je nachdem, was du erreichen willst, kannst du dir bestimmte Situationen vorstellen und ergründen, wie du reagieren würdest – oder vielleicht bereits reagiert hast – und wie du in Zukunft reagieren möchtest.

Eine andere Möglichkeit ist, sich eine Situation vorzustellen, in der du dein Ziel schon erreicht hast. Wie gebärdest du dich? Wie hast du dich verändert? Welche Eigenschaften hast du erlangt, die du derzeit vielleicht noch vermisst? Die Kraft der Gedanken kann dazu führen, dass sich dein Denkmuster verändert und sich bestimmte Aspekte in deinem Leben zu deinen Gunsten verändern.

Wichtig: Mentaltraining wirkt nicht von heute auf morgen. Dein Gehirn muss zunächst trainiert werden und das funktioniert nur durch das regelmäßige Wiederholen des mentalen Trainings.

Geführtes Mentaltraining

Natürlich kannst du dir für das Mentaltraining auch professionelle Hilfe holen. Da der Begriff Mentaltraining jedoch nicht geschützt ist, solltest du immer überprüfen, welche Qualifikationen die Anbieter haben, mit denen du das Mentale Training praktizierst. Viele Methoden sind bezüglich ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht worden und sehr effektiv. Bei unrealistischen Versprechungen solltest du allerdings hellhörig werden. Höre hier auf dein Bauchgefühl und finde für dich heraus, was dir gerade jetzt gut tut.