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So erkennst du, dass du manipuliert wirst

Und so schützt du dich davor

Lass dich nicht manipulieren
Lass dich nicht manipulieren
© Tim Foster via Unsplash

Will jemand etwas, weiß aber, dass du dich darauf niemals einlassen würdest, kann es sein, dass derjenige zur Manipulation greift. Nicht die feine Art, wenn du uns fragst. Deswegen helfen wir die zu erkennen, ob du manipuliert wirst: Bei der Manipulation gibt es drei gängige Taktiken, gegen die du dich allesamt sehr einfach zur Wehr setzen kannst. Wir zeigen dir nun, wie.

1. Du wirst angeklagt

Derjenige, der dich soeben zu manipulieren versucht, probiert sich daran, dich mit seinen Worten runterzuziehen. Er gibt dir die Schuld für etwas, das du gar nicht erst hättest beeinflussen können und kann auf die Schnelle mehr Fehler von dir aufzählen, als positive Charaktereigenschaften.

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2. Anhaltende Beschwichtigungen

Bei dieser Taktik nimmt die Person, die dich zu manipulieren gedenkt, alle Schuld auf sich. Hier wird an dein schlechtes Gewissen appelliert. Je unsicherer derjenige übrigens ist, ob dieser Weg bei dir funktioniert, umso mehr Körperkontakt wird dabei unterbewusst aufgebaut. Ein regelmäßiges Tätscheln deiner Arme und Schultern ist also ein Alarmzeichen.

3. Es ist immer der Andere

Wer viel manipuliert, lässt sich nicht einkesseln und nimmt niemals Schuld auf sich. Die tragen stets Personen, die sich aufgrund fehlender Anwesenheit nicht selbst verteidigen können. Auf diesem Weg wird versucht, den Fokus von sich abzuwenden und nicht auf dich eingehen zu müssen.

Verstehe, dass du manipuliert wirst

Treffen kann es jeden, also dich genauso, wie alle deine Mitmenschen. Der Trick ist dabei allerdings, dass du dich gar nicht erst zum Opfer einer solchen Person machen lässt. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl erkennst du schnell, worauf dein Gesprächspartner aus ist. Denn von seichten Komplimenten und Freundschaftsschwüren lässt du dich gar nicht erst umgarnen.

So gehst du dagegen vor

  1. Zunächst musst du dir klar darüber werden, was gerade vor sich geht.
  2. Betrachte die Situation möglichst aus einer objektiven Distanz.
  3. Dann musst du das durch die Manipulation aufkommende Gefühl ablehnen. Erlaube nicht, dass du dich beleidigt fühlst und ergreife die Gesprächsführung.
  4. Erkenne dein Gegenüber an. Zeige ihm, dass du die Worte vernommen hast, kommuniziere aber klar deine Meinung und lass dich in dieser auf keinen Fall beeinflussen.

Wenn ein Mensch, der andere manipuliert, merkt, dass er soeben auf einen harten Gegner gestoßen ist, der über eine psychische Stärke verfügt, die er nicht sofort zu knacken schafft, lässt er es in der Regel auch gleich bleiben. Solche Personen lieben es schließlich bequem und treten lieber den Rückzug an, als einen offenen Kampf einzugehen.