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Mandelmus – Cremiger und gesunder Alleskönner

Gesunder Snack und vielseitiger Küchenhelfer

Mandeln strotzen nur so vor wichtigen Nährstoffen wie Magnesium und Kalzium!
Mandeln strotzen nur so vor wichtigen Nährstoffen wie Magnesium und Kalzium!
© Juan Jose Valencia via Unsplash

Mandelmus ist aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Der cremige Alleskönner zeigt sich überraschend variabel und eignet sich nicht nur für süße Verführungen, sondern auch als Bindemittel und als überraschender Twist in pikanten Gerichten. Wir stellen dir das leckere Mus genauer vor:

Die Basis von Mandelmus

Die Mandel ist der Samen des Mandelbaums, der zu den Rosengewächsen gehört. Die Mandel findet sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Kosmetik wegen ihrer Inhaltsstoffen Verwendung. Neben Krachmandeln und Bittermandeln ist die Süße Mandel die am stärksten verbreitete Unterart, die üblicherweise auch zur Herstellung von Mandelmus genutzt wird. Ein kleiner Anteil an Bittermandeln gehört je nach Hersteller ebenfalls in die Rezeptur, beträgt aber nur ein bis drei Prozent der Gesamtmenge. Dadurch wird ein mildes Mus erzeugt, dass dennoch nicht allzu stark nach Marzipan riecht.

Im Handel werden zwei Sorten Mandelmus angeboten: Das braune Mandelmus besteht aus ungeschälten Mandeln, die vor dem Pressen noch geröstet wurden und ist daher meist etwas günstiger als das weiße Mandelmus. Das weiße Mandelmus wird aus geschälten Mandelkernen bereitet, die vor dem Pressen blanchiert werden.

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Wofür kannst du Mandelmus verwenden?

Mandelmus ist sehr vielseitig in der Küche zu verwenden. Als Süßigkeit pur aus dem Glas genascht, schmeckt es ebenso gut wie als Topping auf Apfelspalten, Fruchtsalat oder Müsli. In der veganen Küche wird Mandelmus gerne als Ersatz für Milchprodukte verwendet. Auch als in Soßen, Dressings und Mixgetränken findet das Mus gebrauch. Dadurch ist es als Zutat auch für Menschen, die auf Laktose verzichten müssen, ein echter Geheimtipp. Aufgrund seines milden Geschmacks lässt das Mandelmus sich sowohl für süße Speisen als auch für herzhafte Rezepte verwenden und verleiht diesen eine raffinierte Note.

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Was macht Mandelmus so gesund?

Zum einen begeistert das Mandelmus natürlich durch seine cremige, samtige Textur und den unvergleichlich reichhaltigen Geschmack. Auch seine vielseitige Verwendung macht das Mus zu einem echten Alleskönner in der heimischen Küche.

Mandeln gehören zu den Steinfrüchten und sind kleine Kraftpakete, randvoll mit Geschmack und Nährstoffen: Ihr Gehalt an Magnesium, Kalium und Kalzium ist deutlich höher als bei Nüssen.

Auch der Folsäureanteil liegt bei Mandeln weit oben, sodass sie gerade bei Veganern und Schwangeren ein beliebter Snack sind.

 

Mandeln haben aufgrund der sekundären Pflanzenstoffe  eine cholesterinsenkende Wirkung und sollen zudem auch das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes senken. Bereits 20 Gramm Mandeln pro Tag reichen aus, um das Risiko für eine Herzkrankheit um 50 Prozent zu senken.

Zudem soll sich der Verzehr von Mandeln positiv auf die Darmflora auswirken und die Darmgesundheit unterstützen. Die Fettsäurenstruktur ist ebenfalls positiv, da der Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren sehr hoch ist.

Mandelmus ist lichtgeschützt aufbewahrt bis zu einem Jahr haltbar. Das enthaltene Öl setzt sich schnell an der Oberfläche ab, kann aber einfach untergerührt werden.

Mandelmus selber machen – so gelingt’s

Wer ein paar Euro sparen möchte oder gerne selbst in der Küche aktiv wird, kann sein Mandelmus in kurzer Zeit auch selbst herstellen. Dazu musst du einfach nur die gewünschte Menge an Mandeln in einen Mixer geben und so lange pürieren, bis ein cremiges Mus entsteht. Sollte das Mandelmus zu trocken sein, kannst du ein paar tropfen Öl hinzugeben, um es geschmeidiger zu machen. Kokosöl eignet sich hier besonders.

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, kann die Mandeln vor dem Pürieren einweichen, erhält allerdings ein weniger cremiges Ergebnis, da das Öl nicht aus den Steinfrüchten austritt.

Mit einem Hochleistungsmixer erhältst du ein ähnlich cremiges und streichfähiges Mus, wie du es auch im Handel finden kannst.

Probiere einfach mal aus, ob dir weißes oder braunes Mandelmus besser schmeckt. Je nach Vorliebe kannst du dein Mandelmus natürlich noch geschmacklich verfeinern, in kleinere Portionen aufteilen und würzen. Im sauberen Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Mus problemlos einige Monate – sofern sauber gearbeitet wurde – und ist auch wunderbar als Basis für Mandelmilch geeignet.