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Kurkuma: Warum die Wunderknolle in deiner Ernährung nicht fehlen sollte

Nutze die Heilkraft der Pflanzen

Curcumin enthält unglaublich starke Antioxidantien!
Curcumin enthält unglaublich starke Antioxidantien!
© Bigstock

Die Heilkräfte der Natur sind unglaublich. Nicht nur im Bereich der Kräuter stoßen Wissenschaftler immer wieder auf neue Heilmittel – auch Knollengewächse wie Ingwer oder Kurkuma erstaunen mit ihren medizinischen Einsatzmöglichkeiten. Besonders Kurkuma, auch Gelbwurzel oder gelber Ingwer genannt, kann bei richtiger Anwendung wahre Wunder wirken, wie wir im Folgenden sehen werden.

Kurkuma in der Küche: Eine uralte Tradition

Schon seit tausenden von Jahren ist die Verwendung von Kurkuma in den Ländern Südostasiens uralte Tradition. Schließlich ist das gelbliche Pulver der Kurkumaknolle Hauptbestandteil von Currypulver. Während die thailändische Küche häufig auf die geriebene frische Knolle zurückgreift, gilt in Indien vor allem das getrocknete Pulver als wichtigstes Gewürz.

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Gelbwurzel als Heilmittel – Die unterschätzte Wunderknolle

Da das im Kurkuma enthaltene Curcumin eine sehr starke antioxidative Wirkung aufweist, kann es gegen diverse Entzündungen im Körper helfen – beispielsweise bei Arthritis. Auch viele andere Krankheitsbilder können durch die entzündungshemmende Wirkung verbessert werden. So hilft das Curcumin laut Forschern bei Darmerkrankungen, indem Entzündungen gelindert werden und unsere Verdauung durch Anregung der Gallensäfte verbessert wird.

Möglicherweise kann durch Kurkuma sogar Alzheimer vorgebeugt werden, da es die allgemeine Gesundheit des Gehirns fördert und Ablagerungen verhindern kann. Es gibt sogar Studien, die auf eine krebshemmende Wirkung hinweisen. Auch die Leber kann vom gelben Ingwer profitieren, da die Ausleitung von Giften wie Quecksilber unterstützt wird. Besonders erfreulich ist dabei, dass bei Kurkuma im Vergleich zu vielen Medikamenten keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Die richtige Anwendung: So entfaltet Kurkuma seine volle Wirkung

Damit die Gelbwurzel seine gesundheitsfördernden Eigenschaften voll entfalten kann, solltet ihr einige Grundregeln beachten. Auch wenn in Wasser gelöster Kurkuma bereits wie ein Heilwasser wirken kann, so wirkt er in Kombination mit Fett noch besser. Bei einer süßen Variante bietet sich also etwas Kokosöl oder auch Nussmus an.

Wer Kurkuma hingegen in einer herzhaften Variante in der Küche verwenden möchte, sollte das Gewürz nie zu lange erhitzen, da zu langes Kochen den Curcumingehalt reduziert. Ein wichtiger Geheimtipp ist übrigens, Kurkuma und schwarzen Pfeffer zu kombinieren. Das im Pfeffer enthaltene Piperin erhöht die Wirksamkeit des Curcumins nämlich um ein Vielfaches!