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Kritikfähigkeit oder wie du vernünftig mit Feedback umgehst

Kritik als Kraftquelle

So schaffst du es trotz Kritik, ein Lächeln zu tragen
So schaffst du es trotz Kritik, ein Lächeln zu tragen
© Matthew Hamilton via Unsplash

Unser Alltag wimmelt nur so vor Situationen, in denen wir kritisiert werden. Egal ob nun der Chef mal wieder über schlechte Zahlen jammert, oder das Umfeld die neue Frisur nicht gut findet, stets muss man mit Kritik klarkommen. Nervig? Mag sein, aber auch ziemlich hilfreich. So lernst du deine Kritikfähigkeit zu schulen und erkennst, welch tolles Geschenk Kritik eigentlich ist.

Gestehe dir ein, dass Kritik wichtig ist

Auch wenn dein Ego mal darunter leiden sollte, so ist es wichtig dir eingestehen zu können, dass Kritik eben seine Daseinsberechtigung hat. Kritik erlaubt es dir, die Meinung anderer einzuholen und einen unvoreingenommenen Blick auf deine Arbeit zu werfen und gegebenenfalls etwaige Fehler auszubessern. Denn sollest du lange Zeit ein Projekt bearbeiten, könnte es schnell passieren, dass du kleine Schönheitsfehler nicht mehr wahrnimmst, da du ja so vertraut bist mit deinem Meisterwerk. Überdies könnten andere Menschen Ideen haben, von denen deine Arbeit vielleicht profitieren könnte.

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Kritikfähigkeit: Lernen Informationen zu filtern und für die Zukunft anzuwenden

Wie du siehst, hat Kritik durchaus einen positiven Nutzen. Die Art wie du nun mit ihr umgehst, wird als Kritikfähigkeit bezeichnet. Behalte stets im Hinterkopf, dass deine Mitmenschen es in den meisten Fällen nur gut meinen. Versuche die Situation nüchtern zu betrachten und lasse das Emotionale in den Hintergrund rücken. Vergegenwärtige dir, dass du nicht deine Arbeit bist und sie nichts über deinen Wert als Menschen aussagt. Filtere die wichtigen Informationen heraus und versuche diese für die Zukunft anzuwenden. Übung macht den Meister, wie der Volksmund so schön sagt.

Nicht jede Kritik muss hingenommen werden

Bis hierhin wurde die Wichtigkeit von Kritik und ihre Aufgaben etabliert. So weit, so gut! Eingeräumt werden muss an dieser Stelle jedoch, dass du nicht jede Kritik annehmen musst. Es ist essentiell, dass du lernst zwischen objektiver und subjektiver Kritik zu differenzieren. Objektives Feedback wird an gewissen Standards gemessen und hilft dir dabei deine Fehler auszubessern und dein volles Potential entfalten zu können, während subjektive Kritik meistens einfach nur Geschmacksache und zudem nicht immer gerechtfertigt ist. In der Regel lässt sich sagen, dass objektive Kritik hilfreich und nützlich ist, wogegen subjektive Kritik wiederum auf persönlicher Ebene geschieht und kaum Mehrwert besitzt.

 

Kurz und knapp: Wenn du dich nach der geäußerten Kritik motiviert fühlst und sie dich dazu veranlasst effektiver zu arbeiten, ist das optimal. Solltest du dich hingegen schlecht fühlen und dein Selbstwertgefühl Schaden nehmen, dann überlege lieber nochmal, ob das Feedback wirklich angebracht war.

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