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Wie du mit Klarträumen lernen kannst, deine Träume zu lenken

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Klarträume sind keine Zauberei. Es bedarf nur etwas Übung.
Klarträume sind keine Zauberei. Es bedarf nur etwas Übung.
© Kinga Cichewicz via Unsplash

Träume kommen auf uns zu und wir träumen sie, haben aber nur wenig bis gar keinen Einfluss darauf, wie sie verlaufen und wann wir aufwachen. Doch es geht auch anders: Die Methode des Klarträumens zeigt, dass man seine Träume gezielt steuern kann. Das Beste daran: Jeder kann Klarträumen erlernen.

Träume fühlen sich real an

Erlebst du einen Klartraum wird dir noch währenddessen bewusst, dass du träumst. Dabei kann es geschehen, dass du deinen Traum kontrollieren kannst. Du kannst also Tiere zum Sprechen bringen, den Himmel lila färben oder was auch immer du gerne hättest. Außerdem kannst du dich in einem Klartraum daran erinnern, was du an dem Tag erlebt hast und wo du dich in der Realität gerade befindest. Du träumst also bei vollem Bewusstsein.

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Wissenschaftlich bewiesen: Klarträumen ist kein Hokuspokus

Auch wenn sich diese Vorstellung erstmal seltsam anhört und bizarr klingen mag, ist das Klarträumen (luzides Träumen) sogar wissenschaftlich erforscht. Denn die Wissenschaft verspricht sich durch das Klarträumen eine Menge neuer Möglichkeiten, wie die Erforschung des menschlichen Bewusstseins oder die Heilung von psychischen Krankheiten.

Wie kann ich Klarträumen erlernen?

Die Voraussetzungen des Klarträumens, ähnlich wie beim Mentaltraining, tragen die meisten Menschen bereits in sich. Manche haben zwar ein Talent dafür, aber erlernen kann es prinzipiell jeder. Wenn du die folgenden Tipps beachtest und regelmäßig übst, kann es funktionieren:

Sorge für ausreichend Schlaf

Klarträume geschehen meist in den REM-Phasen (Rapid-Eye-Movement). In dieser Schlafphase hat man die intensivsten Träume und sie beträgt etwa 20 Prozent der gesamten Schlafzeit. Je länger der Schlaf ist, desto mehr REM-Phasen treten auf und auch die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Klartraum erlebst, steigt.

Führe ein Traumtagebuch

Dafür kannst du ein kleines Notizbuch nehmen, in das du jeden Morgen nach dem Aufwachen aufschreibst, was du in dieser Nacht geträumt hast. Das hilft dir, dich zukünftig besser an deine Klarträume erinnern zu können. Mache das aber unbedingt vor dem Aufstehen, denn direkt nach dem Aufwachen erinnert man sich meist am besten an seine Träume.

Reality Checks zeigen dir, ob du wachst oder träumst

Dabei überprüfst du zum Beispiel, ob die Uhr eine richtige Zeit anzeigt, Lichtschalter funktionieren und ob du alle Finger an deiner Hand hast.

Solche Checks solltest du auch tagsüber während du nicht träumst durchführen, damit sie zur Gewohnheit werden und du dich beim Träumen an sie erinnern kannst.

Reality Checks solltest du immer dann Durchführen, wenn du einer Traumsituation begegnest. Träumst du zum Beispiel oft von Katzen und begegnest einer Katze im Wach-Zustand führe einen Reality Check durch. Nach einiger Zeit wirst du die Checks auch automatisch im Traum durchführen und befindest dich somit in einem Klartraum.

Um das Klarträumen zu erlernen, gibt es vielfache Möglichkeiten, die nicht von heute auf Morgen funktionieren. Doch viele Personen, die das Klarträumen beherrschen, berichten von Gefühlssensationen und einmaligen Erlebnissen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.