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Kann ich verstorbene Menschen spüren?

Verstorbene können sich mit unterschiedlichen Zeichen bemerkbar machen - so kannst du sie deuten.
Verstorbene können sich mit unterschiedlichen Zeichen bemerkbar machen - so kannst du sie deuten.
© Caroline Hernandez via Unsplash

Abschied für immer: Einen geliebten Menschen zu verlieren, kann unser Geist kaum fassen. Beim Gedanken, nie mehr seine Stimme zu hören, seine Wärme zu spüren oder in seine Augen sehen zu können, verzweifeln wir. Dennoch haben wir das Gefühl, dass ein Teil noch bei uns ist – nicht nur als Erinnerung.

Gänsehaut, das Flackern des Lichtes oder der sprichwörtliche Schauer, der über den Rücken läuft – wer kennt sie nicht die Anzeichen, dass etwas Übersinnliches im Raum mitschwingt. Schon die Indianer glaubten daran, dass Verstorbene als Schatten bei den Lebenden verweilen. Was für die einen rein physiologische Prozesse sind, deuten sensiblere Menschen tiefer und fühlen die Kraft des Augenblicks. Ob du Verstorbene spüren kannst oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der wichtigste ist, ob du sensibel genug bist, Zeichen deuten zu können.

Mit diesen Zeichen machen sich Verstorbene bemerkbar

Um Verstorbene wahrnehmen zu können, solltest du wissen, wie die Toten ihre Präsenz zeigen können:

Träume

Träumst du häufig von einer verstorbenen, dir lieben Person? Das kann daran liegen, dass dir sprichwörtlich noch was auf der Seele liegt. Hattest du zu Lebzeiten einen Streit, der dich noch beschäftigt oder einfach nur eine blöde Situation, die du nicht mehr klären konntest. Manchmal sind körperliche Wahrnehmungen wie ein Schauer über den Rücken beim Gedanken daran ein Zeichen von ihm oder ihr, sich darüber keine Sorgen mehr machen zu müssen.

Tiere

Blickt dich dein Wellensittich an wie dein verstorbener Opa? Oder spürt deine Katze deine Trauer und kommt zu dir gelaufen? Tiere haben oft einen sechsten Sinn und nehmen Dinge wahr, die nicht mit den bekannten fünf Sinnen fassbar sind. So kann auch ein verspielter Hund ein Hinweis auf eine kleine Botschaft sein. Indianer glauben in Tieren ihre Schutzgeister zu finden. Diese weisen sie auch auf individuelle Glücksgegenstände hin, so genannte Talismane.

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Gegenstände

Fallen dir auf einmal Dinge auf, die du sonst nicht bemerkst? Liegt eine Feder im Weg oder ein besonderer Stein? Was diese kleinen Zeichen dir sagen wollen, kannst nur du selbst mit einer gewissen Achtsamkeit herausfinden. Etwa: Was dachtest du gerade oder wie passt dieser Gegenstand gerade in deine Lebenssituation?

Pflanzen

Bäume sind regelrechte Kraftspender. Je älter sie sind, umso mehr Energie halten sie für dich parat. Der Duft einer Blume erinnert dich an einen geliebten Menschen? Blüht plötzlich die totgeglaubte Orchidee wieder auf oder bekommt die Zimmerlinde neue Triebe? Auch Pflanzen zeigen dir insgeheim ihre Verbindung zu Verstorbenen. So markiert ein Grashalm im Wind die Vergänglichkeit des Seins und die Unendlichkeit des Universums.

Körperwahrnehmungen

Macht dir der Gedanke an deine verstorbene Mutter Mut für eine anstrengende Präsentation, weil sie das Leben immer als Herausforderung verstanden hat, dann steht sie sprichwörtlich hinter dir und gibt Kraft. Spürst du dieses Kribbeln, diese Gänsehaut auch, wenn du an sie denkst? Viele Gerüche erinnern uns nicht ohne Grund an bestimmte Menschen. Gerade Situationen, die sehr intensiv waren, rufen konkrete Körperwahrnehmungen und Gefühle ins Gedächtnis.

Übersinnliches – Grusel oder Emotion?

Filme wie „The Sixth Sense” oder “Ghost-Nachricht von Sam“ handeln von Kontakten zu Verstorbenen. Beim Schauen spürst du förmlich die Botschaften in der Luft. Und immer geht es darum, dass Verstorbene noch nicht ganz gehen können. Sie haben noch etwas zu erledigen. Aber sind ihre Seelen nicht unser ganzes Leben um uns und beschützen uns?
Auf der anderen Seite macht die reine Vorstellung an Geister Angst und wird lieber verdrängt. Die allermeisten Hinterbliebenen sehnen sich allerdings nach einem Zeichen ihrer Liebsten und würden alles dafür geben.

So kannst du um ein Zeichen bitten:

Bleibe gelassen und zwinge dich keinesfalls zu einer verkrampften Suche nach Verbindung. Bitte vielmehr ganz entspannt um ein Zeichen – das Universum kann dir nur Antworten geben, wenn kein Druck herrscht.

Stelle dir den geliebten Menschen in einem ruhigen Moment konkret vor, spüre seine Nähe und überlege dir, worüber ihr jetzt gesprochen hättet. Wenn du glaubst, ihn quält noch etwas, sage liebevoll, dass er ruhig gehen kann – so entsteht ein reinigender Moment für beide Seiten.

Nimm seine Allgegenwart dankend an: Kinder gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Etwa meinen sie, die Oma habe sich nur versteckt oder sie spielen weiter mit Opa als imaginärem Partner – ganz selbstverständlich als wären sie noch im näheren Umfeld.

Quellen:
https://mindstyle-magazin.com/kann-man-tote-spueren-3/ [zugriff: 06.03.2019]
http://www.welt-der-spiritualität.de/5-zeichen-wie-sich-verstorbene-melden/ [zugriff: 06.03.2019]