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Kalte Füße: Was die Ursachen sind und wie du sie schnell erwärmen kannst

Schreite warmen Fußes durch’s Leben

Kalte Füße müssen nicht sein - das kannst du dagegen tun
Kalte Füße müssen nicht sein - das kannst du dagegen tun
© Manki Kim via Unsplash

Besonders zur kalten Jahreszeit haben viele von uns das Problem, kalte Füße zu haben. Doch das kann nicht nur aufgrund der sinkenden Temperaturen oder wegen eines fehlenden Paars Kuschelsocken vorkommen. Wir zeigen dir, welche weiteren Ursachen kalte Füße haben können und was du dagegen unternehmen kannst

Kalte Füße: Was sind die Ursachen?

Verengen sich die Blutgefäße in unserem Körper, dann werden die betroffenen Regionen nicht mehr mit genug Blut und Sauerstoff versorgt und fahren herunter – sie werden kalt.

Die genauen Ursachen für kalte Füße sind vielseitig und können nicht nur ein Indiz für eine Unterkühlung sein, sondern manchmal auch auf Krankheiten hinweisen. Die häufigsten

Ursachen für kalte Füße sind dabei:

  • Kälte
  • Nässe
  • körperliche Inaktivität
  • falsches Schuhwerk
  • niedriger Blutdruck

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Wie kann ich kalte Füße verhindern?

Mit ein paar kleinen Handgriffen ist es möglich, dass Risiko für kalte Füße zu minimieren.

  1. Passendes Schuhwerk
    Ja, High Heels sind schön und lassen Frauen eleganter aussehen. Aber bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, sollte man diese Schuhe wohl besser im Schrank lassen und zu wetterfesteren Modellen greifen. Das verhindert nicht nur kalte Füße, sondern auch eine Grippe. Wichtig ist hierbei auch, dass die Schuhe nicht zu eng sind, denn sonst kann das Blut in unseren Füßen nicht ungestört zirkulieren und wir haben am Ende des Tages doch wieder kalte Füße.

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  1. Lange, dicke Socken
    So einfach, aber so effektiv. Besonders geeignet: Selbstgestrickte Wollsocken. Die wärmen die Füße besonders gut und halten im Bestfall auch noch die Beine warm.

 

  1. Sich von innen wärmen
    Nicht nur von außen sollten wir kalte Füße und unseren Körper warmhalten, auch innere Wärme kann helfen, die eingefrorenen Zehen wieder aufzutauen. Hierbei eignet sich, was am besten schmeckt. Ob Tee, Kakao oder im Winter eine heiße Suppe: Hauptsache warm ist es.

 

  1. Fußbäder
    Auch ein entspannendes Fußbad kann gegen kalte Füße Wunder wirken. Die Wärme sorgt dafür, dass sich deine Blutgefäße weiten und deine Füße wieder besser durchblutet werden. Zum Abschluss kannst du deine Füße mit einer Fußmassage und einer durchblutungsfördernden Creme noch intensiv pflegen.
  1. Körperhaltung verbessern
    Besonders Frauen neigen häufig dazu, mit überschlagenen Beinen zu sitzen. Doch das sorgt dazu, dass das Blut in den Beinen nicht mehr richtig zirkulieren kann und so die Blutversorgung in den Füßen nicht mehr richtig funktioniert.

 

  1. Warm anziehen!
    Und mit warm anziehen sind nicht nur die Füße gemeint, sondern unser ganzer Körper. Denn wenn wir frieren, wir unserem Körper viel Wärme entzogen. Unser Körper fährt dann automatisch herunter und kümmert sich um die wichtigen inneren Organe – die Blutzufuhr in die Füße wird erstmal reduziert.

 

  1. Mit Wechselfußbädern / Wechselduschen vorsorgen
    Wechselduschen mit abwechselnd kaltem und warmem Wasser helfen nicht nur, unseren Körper und unsere kalten Füße an Temperaturwechsel zu gewöhnen, sondern sie stärken auch zeitgleich noch unser Immunsystem.

Kalte Füße: Bei welchen Anzeichen sollte ich zum Arzt?

Doch nicht immer sind die Ursachen für kalte Füße harmlos und können durch ein paar einfache Tricks wieder behoben werden. Manchmal kann es auch sein, dass hinter der Unterkühlung viel mehr steckt, als nur ein Paar schlechte Schuhe bei Minusgraden. Hast du das Gefühl, deine Füße sind für einen längeren Zeitraum kalt und werden auch nicht wirklich wärmer, solltest du überlegen, einen Arzt aufzusuchen. Manchmal ist es auch möglich, dass kalte Füße mit weiteren schmerzhaften Begleiterscheinungen auftreten.

  • Kalte Füße und Schmerzen beim Gehen
    Neben kalten Füßen haben die Betroffenen auch Schmerzen, solange sie gehen. Beim Stehen lassen die Schmerzen nach. Hierbei handelt es sich laut Dr. Jürgen Wernecke, Chefarzt der Klinik für Diabetologie in Hamburg um die sogenannte Schaufensterkrankheit. Die Ursache ist eine Verkalkung der Beingefäße, die die Beine und Füße nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen können.

 

  • Kalte Füße und Missempfindungen
    Hast du neben deinen kalten Füßen zum Beispiel auch das Gefühl, du würdest auf Watte laufen, liegt das in den meisten Fällen nicht an dem Boden, auf dem du läufst, sondern ist ein Indiz für eine Nervenstörung. In diesem Fall kann dir nur ein Arzt eine genauere Diagnose geben.

Natürlich gibt es noch viele weitere Schmerzen, die in Verbindung mit kalten Füßen auftreten können, sie sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und werden als unterschiedlich schlimm empfunden. Wichtig ist dabei nur, dass du deine Schmerzen nicht ignorierst oder auf die leichte Schulter nimmst, sondern einen Arzt aufsuchst, denn häufig können diese Symptome auch Anzeichen für eine ernstere Krankheit sein.