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Kaffee-Peeling : Kleiner Wachmacher für die Haut

Gönn‘ dir den Frischekick für erschöpfte Haut!

Kaffee erfrischt einen müden Geist und fahle Haut.
Kaffee erfrischt einen müden Geist und fahle Haut.
© Mike Kenneally via Unsplash

Eine schöne Tasse Kaffee gehört für viele Menschen zum festen Morgenritual und hebt aufgrund des typischen Geruchs und der belebenden Wirkung gleich die Stimmung. Toller Nebeneffekt: Mit dem Kaffeesatz hältst du gleich eine wirksame Peelingzutat in der Hand, die deiner Haut ebenfalls zu neuem Leben verhilft. Wir zeigen dir, was du mit deinem Kaffeesatz anstellen kannst und wie daraus ein belebendes und straffendes Kaffee-Peeling wird.

Was macht Kaffee-Peeling so besonders?

Kaffee wird auch beim Auftragen auf die Haut eine belebende Wirkung nachgesagt. Der Kaffee soll den Blutkreislauf in Schwung bringen und das Nervensystem aktivieren. Durch seine antioxidativen Eigenschaften soll ein Kaffee-Peeling die Hautalterung vermindern und die Haut zudem vor den Auswirkungen von UV-Strahlen schützen. Gleichzeitig wird die Haut gestrafft und beruhigt. Schwellungen sollen ebenso gemindert werden wie Rötungen.

Zudem sorgt die Textur der gemahlenen Kaffeebohnen für einen abrasiven, also peelenden Effekt. Alte Hautschüppchen werden entfernt und die darunter liegende Haut kann die Wirkstoffe des Peelings und der anschließenden Pflege besser aufnehmen. Zudem steigert das Kaffee-Peeling die Durchblutung der behandelten Körperstellen und sorgt somit für ein frischeres und klareres Hautbild.

Je nachdem, mit welchem Zusatz du das Kaffee-Peeling herstellst – etwa Kokosöl oder Jojobaöl, -wirkt das Peeling auch noch hydrierend und nährend und verschafft dir einen strahlenden Teint.

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Kaffee-Peeling gegen Cellulite?

Viele Hersteller von Kosmetikprodukten behaupten auf ihren Verpackungen, dass die Inhaltsstoffe von Kaffee Cellulite entgegenwirken können. Dies ist jedoch nicht bewiesen. Wissenschaftler bezweifeln, dass die Wirkstoffe eines Kaffee-Peelings tief genug in die Haut eindringen, um wirklich einen Effekt auf schwaches Bindegewebe zu haben.

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So zauberst du dir dein Kaffee-Peeling selbst

Lass den Kaffeesatz gut abtropfen, entferne ihn – je nach Trinkgewohnheit – aus Kanne, Tasse oder Kapsel und gib ihn in ein sauberes Gefäß. Am besten eignet sich ein Schraubgefäß aus Glas oder Porzellan, da es sich nicht so leicht verfärbt.

Nun mischst du den Kaffeesatz mit dem Öl deiner Wahl zu einer gleichmäßgen Paste. Mandelöl oder Jojobaöl, aber auch Traubenkernöl oder Kokosöl eignen sich sehr gut. Je nach Vorliebe kannst du die Mischung noch ein oder zwei Tropfen ätherischen Ölen verfeinern und dir so ein wohlriechendes Kaffee-Peeling herstellen.

Möchtest du ein Körperpeeling zubereiten, kannst du die peelende Wirkung durch die Zugabe von groben Meersalz verstärken. Hast du empfindliche Haut, eignet sich auch Zucker sehr gut. Bei einem Gesichtspeeling solltest du darauf verzichten, um die zarte Haut nicht zu reizen.

So wendest du dein Kaffee-Peeling an

Wenn du dir ein Kaffee-Peeling gezaubert hast, trägst du dieses auf die feuchte Haut auf – am besten unter der Dusche, da schnell gekleckst wird und das Peeling möglicherweise unschöne Flecken auf Textilien hinterlassen kann.

Hast du das Peeling wie gewohnt in kreisenden Bewegungen aufgetragen – rauhe Stellen wie Knie, Füße und Ellbogen verdienen hier eine Extra-Behandlung – spülst du es einfach mit warmen Wasser ab und gönnst deiner Haut danach eine Extraportion Feuchtigkeit.

 

Als Gesichtspeeling verteilst du deine Kaffeemischung etwas feinfühliger auf deinem Gesicht. Achtung: Spare dabei die Augenpartie großzügig aus. Nach dem sanften Einmassieren spülst du die Peelingpaste ebenfalls gründlich ab und trägst anschließend eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege auf.

Tipp: Teste vor dem großflächigen Auftragen ähnlich wie bei anderer Naturkosmetik vorab, ob du dein Peeling gut verträgst. Dazu gibst du die Paste auf eine kleine Hautstelle, etwa am inneren Ellenbogen oder Handgelenk.