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Intuitives Essen: Das Hungergefühl richtig deuten

Höre auf deinen Körper

Verzichte auf nichts, dass dir gut tut!
Verzichte auf nichts, dass dir gut tut!
© Icons8-Team via Unsplash

Seit Jahrhunderten kämpfen Männer, sowie Frauen mit den abstrusesten Diäten, die angeblichen versprechen, die Pfunde purzeln zu lassen. Dass dabei viele Diäten allerdings äußerst ungesund sind und sogar gefährlich werden können, ist jedoch so bekannt, wie nie zuvor. Deshalb hat sich in den letzten Jahren ein neuer Ernährungstrend etabliert – Intuitives Essen. Warum diese Form der Ernährung uns so gut tut und nicht wirklich viel mit einer Diät zu tun hat, das erfährst du hier.

Intuitives Essen: Die Theorie dahinter

Wie der Name bereits verrät, stützt sich der Ernährungsstil des intuitiven Essens auf die Theorie, dass der Körper stets selbst weiß, welche Nährstoffe er braucht und welche nicht.
Beispielsweise macht es demnach keinen Sinn, Unmengen an Grünkohl zu verspeisen, wenn einem eigentlich gerade nach Bananen ist. Beim intuitiven Essen lernt man, genau auf seinen Körper zu hören und seine Signale richtig zu deuten.

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Intuitives Essen: Was darf gegessen werden?

Die Antwort ist denkbar einfach: Alles, nach dem dir der Sinn steht. Das bedeutet, du musst nicht zwingend auf deine Schokolade, die Cola oder die Chips verzichten. Man kann also schlemmen ohne Ende.

Wie soll das denn gesund sein?
Intuitives Essen bedeutet nicht nur, dass man essen kann, was auch immer man essen möchte, sondern auch, dass man lernt, wann und wie viel Nahrung der Körper braucht. Denn oft ist unserem Körper gar nicht nach ungesunden Snacks oder Fertiggerichten. Doch aus Langweile, Frust oder Ärger treffen wir automatisch die Annahme, wir hätten tatsächlich Hunger auf die kleinen Sünden.

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Tipps für Intuitives Essen

Mit diesen Tipps wird dir das Intuitive Essen leichter fallen.

Gewöhne dir einen gesunden Essens-Rhythmus an

Wenn dein Leben bis jetzt aus einer Mischung aus zwanghaftem Fasten und Heißhungerattacken bestand, dann solltest du dir wieder einen gesunden Rhythmus angewöhnen.
Wann du am besten dein Frühstück-, Mittags- und Abendessen einnimmst ist dir überlassen. Höre hierbei wieder ganz auf dein Gefühl.

Löse dich von Gewohnheiten

Oft nehmen wir nur bestimmte Nahrungsmittel zu uns, weil wir es schon immer gemacht haben und sich daraus eine Gewohnheit entwickelt hat. Intuitives Essen sollte dich hingegen dazu verleiten, dich von jeglichen Normen und Gewohnheiten zu lösen und Entscheidungen für den Moment zu treffen. Scheue also nicht davor zurück auch mal Lebensmittel auszuprobieren, die du noch nie gegessen hast.

Genieße das Essen

Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und Dankbarkeit sind ein wichtiger Bestandteil des intuitiven Essens. Fühle dich nicht schlecht, wenn du mal Zucker oder Weizenprodukte zu dir nimmst. Genieße deine Mahlzeiten und sei dabei bewusst im Moment. Denn Achtsamkeit und Intuition gehen meist Hand in Hand und wer das eine schult, der wird gleichzeitig auch das Andere stärken.