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Höhlendrama in Thailand: So half der Trainer den Kindern beim Überleben

Er wird als Held gefeiert

Twitter/@yvvonelim9

Nachdem sie 18 Tage in einer Höhle in Thailand ausharren mussten, wurden alle zwölf Kinder und ihr Fußballtrainer endlich gerettet. Das glückliche Ende des Dramas scheint an ein Wunder zu grenzen. Bei der Bergung waren alle Beteiligten unglaublichen Gefahren ausgesetzt, denn der Wasserspiegel in den Höhlen stieg bedrohlich an.

Wie hatten es die zwölf Kinder und Jugendlichen geschafft, über zwei Wochen unter der Erde zu überleben? Offenbar spielte der selbstlose Einsatz ihres Trainers eine wichtige Rolle.

Der Trainer wird als Held gefeiert

Während man hierzulande über mögliche rechtliche Konsequenzen für den Fußballtrainer spekuliert, wird Ekkapol Chantawong in seinem Land als Held gefeiert. Schon während die Rettungsarbeiten liefen, hatten ihm die Eltern der Fußballjungs ihr vollstes Vertrauen und ihre Unterstützung zugesichert. Denn sie alle wussten, wie sehr sich der 25-Jährige für die aus armen Verhältnissen stammenden Kinder einsetzt.

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Meditation half den Kindern gegen die Angst

Nach der Bergung wurde deutlich, dass Ekkapol von allen am wenigsten gegessen hatte und völlig entkräftet war. Doch es waren nicht nur seine Essensrationen, die den Kindern halfen. Dank seiner Vergangenheit als Mönchs-Novize konnte er ihnen beibringen, sich durch Meditation zu beruhigen und Kräfte zu sparen. So war es den Kindern möglich, sich gegen Todesängste zur Wehr zu setzen und gelassen zu bleiben.

Der berühmte Meditationslehrer Jack Kornfield schreibt in einem Facebook-Post zu den Vorfällen: „Liebe Freunde, erinnert euch, dass Meditation in überraschenden Situationen helfen kann!“ Das Bild zeigt drei Kinder, die in der Höhle meditieren.

Ekkapol, selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammend, wurde als Waisenkind von seiner Großmutter aufgezogen. Im Alter von zwölf Jahren nahm ihn ein buddhistisches Kloster auf. Acht Jahre später beendete er sein Leben als Mönch, um seine mittlerweile kranke Großmutter zu besuchen und sich in seinem Heimatdorf sozial zu engagieren.

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