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Grundlos unglücklich: Bin ich depressiv verstimmt?

Symptome, Ursachen und Tipps

Überwinde deine depressive Stimmung.
Überwinde deine depressive Stimmung.
© Riccardo Mion via Unsplash

Um gleich einmal vorweg Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Zwischen einer Depression und einer depressiven Verstimmung gibt es einige Unterschiede. Während bei einer ausgereiften Depression nicht selten auch Suizidgedanken im Raum stehen, handelt es sich bei einer depressiven Verstimmung um eine leichte bis mittelschwere Ausprägung davon. Das bezieht sich allerdings nicht auf die Dauer, sondern die auftretenden Beschwerden.

Die häufigsten Symptome einer depressiven Verstimmung

• Niedergeschlagenheit
• Gefühllosigkeit, inneres Gefühl der Leere
• Gleichgültigkeit und/oder Lustlosigkeit
• Kraftlosigkeit; schnelles Gefühl der Erschöpfung
• Innere Unruhe
• Schlafstörungen
• Essstörungen und/oder Appetitlosigkeit

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Woher kommt eine depressive Verstimmung?

Mit dieser psychischen Erkrankung verhält es sich wie mit einer Erkältung. Jeder kann sie bekommen, dazu muss es zunächst gar keinen offensichtlichen Grund geben. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselstörung. Mögliche Auslöser kann man grob in drei Gruppen unterteilen; biologische, soziale und psychologische Auslöser.

Biologische Auslöser können Lichtmangel sein. Darum leiden im Winter auch so viele Personen an einer depressiven Verstimmung, denn ihnen setzt die viele Dunkelheit zu. Auch Hormonstörungen oder eine genetische Veranlagung können ein Grund dafür sein. Genauso wie Schlafstörungen. Das betrifft einen Mangel davon genauso, wie zu viel Schlaf.

Als soziale Auslöser gelten Dinge, wie Einsamkeit oder Stress. Personen, die das Gefühl haben, zu desozialisieren – beispielsweise, weil sie alleine von zu Hause aus arbeiten und dadurch nicht mehr viel unter Leute geraten – brauchen einen entsprechenden Ausgleich, um im inneren Gleichgewicht zu bleiben.

Zu guter Letzt gibt es dann noch die psychologischen Auslöser. Hierzu zählt entweder eine tiefe Trauer oder ein traumatisches Erlebnis.

Du siehst: So grundlos diese Launen im ersten Moment erscheinen, so gibt es eigentlich eine Reihe von möglichen Gründen dazu. Daher wird eine depressive Verstimmung auch oft als Symptom gehandelt und nicht als eigenständige Krankheit.

Das kannst du tun, um zurück zum Glück zu finden

Fühlst du dich von Grund auf unglücklich, ist das in der Regel ein Zeichen dafür, dass dir die Kraft allmählich ausgeht. Alles, was dir dabei hilft, wieder Energie zu tanken, ist daher eine willkommene Medizin für deinen Zustand. Ausflüge ins Grüne, Sport am Nachmittag oder auch leckeres Essen – was immer dir hilft, ist erlaubt. Achte aber darauf, dass du damit nicht versuchst, ein Ventil zu schaffen. So etwas mündet schnell in eine Essstörung und das zu kurieren kann sich zu einer regelrechten Farce entwickeln!