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3 Zutaten, die du durch gesündere Alternativen ersetzen kannst

Gesundheit geht vor

© Pixabay

Denken wir an Medikamente, haben wir möglicherweise zuerst Pillen, Kapseln oder auch Heilkräuter als Bild im Kopf. Doch sogar unsere ganz gewöhnlichen Grundnahrungsmittel können auf gewisse Weise als „Medizin“ gelten. Schließlich hat unsere tägliche Ernährung einen ganz wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Deshalb ist es auch so wichtig darauf zu achten, was wir zu uns nehmen. Im Folgenden möchten wir dir einige Beispiele für Lebensmittel nennen, die du noch heute mit einer gesünderen Alternative ersetzen könntest.

1. Zucker: Unbedingt vermeiden

Forscher sind sich einig, dass der gewöhnliche Haushaltszucker alles andere als gesund ist. Er kann uns auf Dauer nicht nur dick machen, sondern vor allem richtig krank. Unser Alterungsprozess wird beschleunigt, wir fühlen uns häufig schlapp und unkonzentriert. Auf unsere Darmflora hat er eine verheerende Auswirkung. Besonders problematisch ist, dass sich die Lebensmittelindustrie seine süchtig machende Wirkung zunutze macht. Zucker steckt in so vielen Produkten, dass es kaum möglich scheint, ihn vollständig aus dem Speiseplan zu streichen. Doch genau das sollten wir unserer Gesundheit zuliebe tun.

Bananen-Papaya-Müsli

Zum Glück gibt es einige gesündere Alternativen, die je nach Geschmacksempfinden sogar besser schmecken. So hat Kokosblütenzucker einen angenehm karamelligen Geschmack und einen niedrigen glykämischen Index, der unseren Blutzuckerspiegel weniger belastet. Xylit hat sogar noch weniger Auswirkung auf unseren Blutzuckerspiegel und ist – im Gegensatz zu Zucker – gesund für unsere Zähne. Auch Stevia hat sich mittlerweile als gesunder Zuckeraustauschstoff bewährt.

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2. Weizen: Warum Vollkorn besser ist

Spätestens seit der Erscheinung des Bestsellerbuches „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“ wird kontrovers diskutiert, wie ungesund Weizen tatsächlich ist. Fest steht, dass die feinvermahlenen Mehlsorten gemieden werden sollten. Denn sie bieten kaum Mineral- und Ballaststoffe, dafür aber Unmengen an isolierten Kohlenhydraten, die im Dünndarm in Zucker aufgespalten werden.

Bei Vollkorn besteht dieses Missverhältnis nicht. Allerdings wird häufig sogar prinzipiell vom Verzehr von Weizenprodukten abgeraten, da andere Getreidesorten wie etwa Dinkel durch Zucht weniger verändert wurden. Wer an Glutenunverträglichkeit leidet, kann auf Quinoa, Hirse, Buchweizen oder Amaranth zurückgreifen.

3. Milch: Ist sie so gesund, wie die Werbung verspricht?

Kaum ein anderes Lebensmittel wird so massiv beworben und als gesund angepriesen wie Milch. Doch schon seit Jahren gibt es hitzige Debatten unter Wissenschaftlern, ob sie für den Menschen überhaupt als Grundnahrungsmittel geeignet ist. So zählt das Bundesinstitut für Risikobewertung Kuhmilch zu den Lebensmitteln, die im Kindesalter Allergien auslösen können. Strittig ist auch, ob Milch tatsächlich gegen Knochenbrüche vorbeugen kann. Obwohl Milch streng auf Arzneimittelrückstände untersucht wird, können diese nie ganz ausgeschlossen werden, da gesetzlich eine Rückstandshöchstmenge erlaubt ist.

Zum Thema Gesundheit und Milchverzehr lässt sich auch noch ein ganz anderer Aspekt berücksichtigen: Das Wohlbefinden der Kühe, das in vielen Fällen auf der Strecke bleibt.

Alternative Calciumquellen gibt es übrigens genug. Wem Broccoli, Grünkohl, Spinat und Bohnen nicht zusagen, kann etwa auf die Sango-Meereskoralle zurückgreifen. Wer auf Milch nicht verzichten möchte, hat mittlerweile jede Menge möglicher gesunder Alternativen. Dazu gehören Reismilch, Mandelmilch und Hafermilch.