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Fettige Haare loswerden: So gelingt es!

So kannst du fettige Haare vermeiden

Nie wieder fettige Haare mit unseren Tipps
Nie wieder fettige Haare mit unseren Tipps
© Valerie Elash via Unsplash

Zwar sind fettige Haare meist nur ein kosmetisches Problem, dennoch leiden Betroffene darunter, dass ihr Haar ungepflegt aussieht. Weshalb unsere Haare manchmal zu rasch nachfetten und was man dagegen tun kann, erfährst du hier.

Wie entstehen fettige Haare?

Gerade erst hat man die Haare gewaschen, schon sehen sie wieder strähnig aus und lassen jegliche Form vermissen. Doch wie entstehen fettige Haare?
Das ist leicht erklärt: Talgdrüsen in unserer Haut und an den Haarwurzeln sorgen dafür, dass die Haut schön geschmeidig bleibt und tragen darüber hinaus zu einem Säureschutzmantel bei. Keime werden abgewehrt und unsere Kopfhaut ist immer gut geschützt. Sammelt sich der Talg jedoch in unseren Haaren, wirken sie fettig und ungepflegt.

6 Hausmittel gegen fettige Haare

Übermäßig fettige Haare: Das sind die Ursachen

Manchmal produzieren wir übermäßig viel Talg und haben dann mit fettigen Haaren zu kämpfen. Das mag unterschiedliche Gründe haben und manchmal lässt sich das Problem leicht beheben.

Das sind die gängigsten Gründe für fettige Haare:

  • zu häufiges Haarewaschen
  • hormonelle Umstellungen, beispielsweise in der Pubertät, während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren

 

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  • familiäre Veranlagung
  • ungesunde Ernährung
  • starkes Schwitzen
  • Stress führt zu vermehrter Ausschüttung von Kortison und Adrenalin, was die Talgdrüsen anregt
  • Medikamente, bei denen als Nebenwirkung eine erhöhte Talgproduktion auftritt
  • das Tragen von Kopfbedeckungen wie Hüten, Kappen oder Tücher

Fettige Haare durch zu häufiges Waschen

Es klingt paradox, ist aber Tatsache: Manchmal fetten unsere Haare rasch nach, weil wir sie zu oft waschen. Der Grund? Die Talgproduktion orientiert sich am Rhythmus unserer Haarwäsche. Je kürzer der Abstand zwischen den Haarwäschen, desto eher wird Talg produziert. Die Folge sind fettige Haare! Versuche also am besten, den Rhythmus beim Haarewaschen zu verändern. Hast du deine Haare bisher zum Beispiel jeden Tag gewaschen, dehne den Abstand auf zwei Tage aus und finde heraus, ob deine Haare dadurch weniger schnell fettig werden.

Parallel dazu kannst du tägliche Kopfmassagen ausprobieren. Dabei massierst du für etwa fünf Minuten die Kopfhaut in kleinen, kreisenden Bewegungen. Das wirkt positiv auf die Regulation der Talgproduktion.

Das kannst du außerdem gegen fettige Haare tun

Darüber hinaus gibt es noch so einiges mehr, das du gegen fettige Haare ausprobieren kannst:

  • Stress reduzieren und auf eine gesunde Ernährung achten
  • auf Kopfbedeckungen verzichten
  • Haare eher morgens statt abends waschen, da Talg vor allem nachts produziert wird
  • auf Shampoos mit Silikonen und Ölen verzichten, da sie rückfettend wirken
  • Haare nicht zu heiß waschen und Pflegeprodukte gründlich ausspülen
  • auf das Trocknen der Haare ruhig einmal verzichten
  • besser Kämme statt Bürsten nutzen
  • spezielle Shampoos gegen fettige Haare verwenden, alternativ auch ein mildes Babyshampoo
  • auf Haartönungen oder -farbe verzichten

Fettige Haare: Das sind die besten Hausmittel

Manchmal helfen kleine Beauty-Anwendungen mit Hausmitteln, um fettigen Haaren den Garaus zu machen. Einige davon haben wir für dich zusammengestellt:

  • Kamillentee: Kamille beruhigt Kopfhaut und Talgdrüsen. Lasse einen Liter Kamillentee auf Körpertemperatur abkühlen und spüle dein Haar damit. Etwa zehn Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmem Wasser ausspülen.
  • Bier: Was sich gewöhnungsbedürftig anhört, wirkt Wunder gegen fettige Haare. Verteile das Bier in den Haaren und massiere es sanft in die Kopfhaut ein. Der enthaltene Hopfen beruhigt die Talgdrüsen. Nach kurzer Einwirkzeit wäschst du das Bier mit einem milden Shampoo gründlich aus.
  • Apfelessig: Eine Spülung mit Apfelessig sorgt für einen entsprechenden pH-Wert der Kopfhaut und drosselt überdies die Talgproduktion. Für die Spülung reichen zwei Esslöffel Essig auf eine Tasse Wasser. Nach der normalen Haarwäsche spülst du deine Haare mit dem Apfelessig und wäscht ihn anschließend mit kühlem Wasser aus.