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Feng Shui im Bad

Lass das Chi fließen

© Jared Rice via Unsplash

In China entwickelten sich während der Song Dynastie – 960 bis 1279 – die ersten Badehäuser. Sie wurden »Häuser des duftenden Wassers« genannt. Kaufleute, die lange Strecken reisen mussten, wünschten, sich von Staub und Schmutz befreien zu können, oder sehnten sich nach Entspannung im warmen Wasser. Diese Badehäuser durften jedoch ausschließlich von Männern genutzt werden. Erst später entstanden private Badezimmer, die aber im Feng Shui zunächst einen eher geringen Stellenwert eingenommen haben.

Warum dem Bad besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte

Das Bad ist der Ort, an dem Abflüsse frei liegen, vielleicht sogar sichtbar sind. Eine Tatsache, die der Fantasie der Chinesen, in ihrem Glauben an Geister und schlechte Omen, Auftrieb gab. Abflüsse sind suspekt! Was könnte da alles aus ihnen auftauchen, was könnte durch das Wasser schwimmen und in die Wohnräume gelangen? Wassergeister sind sehr gefürchtet. Ihnen wird mit dem August sogar ein besonderer Monat im Jahr gewidmet. Dann öffnet sich das Tor der Wassergeister. Aus Respekt vor diesen Wesen blieben zum Beispiel in Taiwan an bestimmten Tagen die Freibäder geschlossen. Das erklärt auch die erste Regel, die für Badezimmer und Gästetoiletten gilt: Der Deckel des WCs sollte immer geschlossen werden, damit den bösen Geistern der Weg in die Privaträume verwehrt wird. Außerdem könnte sich ein geöffneter WC-Deckel negativ auf die Entwicklungen der Finanzen auswirken.

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Feng Shui im Bad: Das kannst du tun

Falls du gerade dein Bad neugestalten willst, empfiehlt es sich, die Toilette mit einer halbhohen Abtrennung zu schützen, um den Blick auf diesen Ort zu versperren. Als Sichtschutz sind auch Regale geeignet, die du für die Ablage von Handtüchern, Dekorationsgegenständen und Ähnlichem nutzen kannst. Wichtig ist, dass die Toilette nicht im Zentrum des Raums stehen sollte.

Zudem sollte ein Badezimmer über ein Fenster verfügen, damit es gut belüftet werden kann und das gefürchtete Sha-Qi – negative Energie, die sich besonders im Bad schnell entwickelt – ins Freie gelangen und durch frisches Qi ausgetauscht werden kann. Um die Wohnräume vor Sha-Qi zu schützen, werden Badtüren gerne von innen mit großflächigen Spiegeln versehen, die den Weg der negativen Energie stoppen und ableiten. Liegt die verspiegelte Tür des Bades gegenüber des Badezimmerfensters, wäre das der Idealfall: Das Sha-Qi wird so direkt durchs Fenster hinausgeschickt.

Als Nächstes wenden wir uns dem besten Platz für die Badewanne zu. Du suchst Entspannung und Wohlbefinden? Dazu ist es sehr wichtig, dass beim Baden die Badezimmertür in deinem Blickfeld liegt und dein Kopf durch eine dahinterliegende Wand geschützt wird.

Moderne Badezimmer übernehmen heute häufig die Funktionen einer häuslichen Wellnessoase. Fliesen werden aufwendig verlegt, Mosaike und auch Tapeten und Wandmalereien gehören zur Gestaltung. Motive aus der Pflanzenwelt eignen sich besonders gut. Aber Vorsicht: Achte auf die Muster und Formen. Häufig entstehen gerade dort die gefürchteten versteckten Pfeile, die auf das Unterbewusstsein wirken. Spitzen und scharfe Winkel sollten weder an Boden- noch an Wandfliesen zu finden sein. Auch unregelmäßig gebrochene Steine verbreiten häufig negative Energien. Sie symbolisieren Verletzungen und Unvollkommenheit. Verwende in deinem Bad möglichst helle Farben und warmes Licht. Solch kleine Änderungen sorgen für einen großen Wohlfühleffekt. Sauberkeit und die Auswahl schöner Düfte tragen zusätzlich dazu bei, dass sich dein Bad in eine Wohlfühloase verwandelt.

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